Stapler-Silobehälter und Abfülltrichter – perfekt für das Ein- und Umfüllen von Streugranulat

Stapler-Silobehälter / Befülltrichter sind ideal, um Schüttgüter dosiert abzugeben. Was im normalen Unternehmensbetrieb für alle möglichen Schüttgüter genutzt wird, kann ebenso perfekt im Winterdienst genutzt werden, um Streugranulat auf Streufahrzeuge, Anbaustreugeräte oder bspw. auch in Streugutbehälter zu verteilen. Während für den Transport und das Beladen von großen Streufahrzeugen klassischerweise ein Radlader oder Schaufellader zum Einsatz kommt, ist ein Abfüllen des Schüttgutes direkt aus der Schaufel eines Radlader in kleinere Behältnisse nicht möglich, weil die eine Radladerschaufel weder eine zielgenaue, noch eine wohldosierte Abfüllung von Schüttgütern ermöglicht. Dann kommen sogenannte Abfülltrichter und Silobehälter für Stapler zum Einsatz, die, je nach Ausführung, über verschiedene Verschluss- und Abgabemechanismen verfügen und so für die unterschiedlichsten Einsatzgebiete geeignet sind und auch im Winterdienst immer häufiger zur Anwendung kommen.

Stapler-Silobehälter / Abfülltrichtern in verschiedenen Größen und Modellreihen

Innerhalb der Stapler-Silobehälter und Abfülltrichter gibt es eine Vielzahl von unterschiedlichen Modellreihen und Größen, so dass man für den eigenen Bedarf das passende Anbaugerät finden kann.

Silobehälter / Abfülltrichter für STapler SR / SRE / SG

Die Silobehälter der Modellreihen SR / SRE / SG sind mit einem Spezialhandhebelverschluss / Scherenverschluss ausgestattet mit den Abmessungen 300x300mm. Je nach Ausführung gibt es diese Anbaugeräte mit einem Volumen von 375 bis 600 Litern. Die Modelle der Reihen SRE und SG verfügen über Einfahrtaschen für Stapler. Alle Abfülltrichter dieser Reihen sind mit Kranösen und Deckel erweiterbar.

Silobehälter / Abfülltrichter für STapler SR-D / SRE-D / SG-D

Die Silobehälter der Modellreihen SR-D / SRE-D / SG-D verfügen über einen praktischen Schiebeverschluss mit den Abmessungen 300x300mm. Je nach Ausführung gibt es diese Stapler-Abfülltrichter mit einem Volumen von 375 bis 600 Litern. Die Silobehälter aus den Modellreihen SRE-D und SG-D verfügen über Einfahrtaschen für Stapler. Alle Abfülltrichter dieser Reihen sind mit Kranösen und Deckel erweiterbar.

Stapler-Silobehälter / Abfülltrichter SGK / SGS

Die Stapler-Silobehälter und Abfülltrichter der Modellreihen SGK und SGS verfügen über eine stirnseitige Entleermöglichkeit, entweder per Klappe (SGK, Öffnung BxH 1050 x 650 mm) oder arretierbarer Schiebeverschluss (SGS, Öffnung BxH 250 x 250 mm). Je nach Ausführung gibt es diese Stapler-Silobehälter mit einem Volumen von 0,5  bis 1  cbm. Die Silobehälter aus den Modellreihen SGK und SGS verfügen standardmäßig über Einfahrtaschen für Gabelstaplerzinken.

Ideal zum Befüllen von Streugeräten, Streugutbehältern uvm.

Mit den gut dosierbaren Abgaben aus den Silobehältern sind diese Stapler-Anbaugeräte inbesondere für die Befüllung von Anbau-Streugeräten und Streugutbehältern / -boxen geeignet. Sie kommen aber ebenso zum Einsatz, um z. B. kleinere Streufahrzeuge mit neuem Streugut zu befüllen, bei denen ein Beladung per Radlader nicht möglich ist.

Die beliebtesten Streugutbehälter im Überblick

Streugutbehälter sind unverzichtbar für die Lagerung von Streugut im Winter. Nicht nur bei den kommunialen Straßenbetrieben kommen die Streugutboxen zum Einsatz, auch bei vielen Unternehmen und Privatleuten sind die robusten Behälter für Streugut notwendige Ausstattung in der kalten Jahreszeit. Ob an Straßenrändern, Einfahrten oder bspw. Betriebshöfen – mit einem Streugutbehälter kann direkt vor Ort das Winterstreugut gelagert werden und bei Schnee und Eis kann man direkt mit dem Streuen beginnen.

Ob mit 100 Litern oder 2000 Litern Volumen – die Auswahl ist groß

Wenn man überlegt, einen neuen Streugutbehälter zu kaufen, ist die passende Größe bzw das Volumen das erste, worauf man achtet. Je nach Modell und Ausführung haben Streugutbehälter ein Volumen von 100 Litern bei den kleinen Modellen bis über 2000 Liter Fassungsvermögen für das Streugranulat. Zwar gibt es auch Behälter für Streugut mit kleinerem Volumen, aber da sollte man sich die Frage stellen, ob eine dezentrale Lagerung von Streugut in so geringen Mengen sinnvoll ist. Gegebenenfalls können diese besonders kleinen Streugutbehälter im privaten Bereich Sinn machen. Je nach Bedarf und auch Ort, an dem der Behälter für Streugut aufgestellt werden soll, sollte also das benötigte Volumen bestimmt werden – also die Menge an Streugut, die der Streugutbehälter aufnehmen kann. In der Praxis werden bestimmte Größen besonders häufig gewählt.

Streugutbehälter mit 200 Liter Volumen – der Top-Seller für viele Einsatzmöglichkeiten

Die 200l-Streugutbehälter sind sozusagen das kleine Standardmodell und man sieht sie besonders häufig an Straßenrändern. Diese Größe wird gerne von Kommunen und Straßenmeistereien eingesetzt, wenn kleinere Straßen oder Wege auf den Winter vorbereitet werden sollen und das evtl. zum Einsatz kommende Streugut direkt am Einsatzort gelagert wird. Auch viele Unternehmen und Landwirte greifen zu den Streugutbehältern mit 200 Litern Volumen, denn sie bieten eine ausreichende Menge an Streugut, um einen Betriebshof oder um bspw.  Zufahrten von Eis und Schnee zu befreien. Gleichzeitig haben die Streugutbehälter mit 200 Litern Volumen ein sehr attraktives Preis-Leistungsverhältnis. Erhältlich sind die 200l-Streugutboxen mit und ohne Entnahmeöffnung, sowie mit umfangreichem Zubehör.

Streugutbehälter mit 400 Liter Volumen – bietet viel Kapazität für Streugut

An vielen Bundesstraßen, Autobahnen und größeren Landstraßen, aber auch bei größeren Firmen, werden Streugutbehälter mit 400l Größe genutzt. Diese aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) gefertigten 400l-Streugutbehälter bieten sehr viel Volumen für die Lagerung von Winterstreugut, sind aber von der benötigten Grundfläche nur unwesentlich größer als die 200 Liter-Modelle. Bei der Auswahl von 400l-Streugutbehältern kann man auf eine Vielzahl unterschiedlicher Modelle zurückgreifen: Neben bei der ganz einfachen Ausführung ohne Entnahmeöffnung gibt es ebenso Modelle mit Entnahmeöffnung, die gerade im Alltag viele Vorteile haben. Zusätzlich gibt es 400l-Streugutbehälter, die mit speziell verstärkten Wänden und einem Vandalismusdeckel ideal vor Fremdeinwirkung geschützt sind.

Zwei Stapler-Arbeitsbühnen, die viele Arbeiten erleichtern

Arbeitsbühnen für Stapler zählen zu den beliebtesten Anbaugeräten, denn sie sind extrem vielseitig und flexibel nutzbar. Ob für Reparaturen, Wartungsarbeiten oder alle anderen Arbeiten, die in der Höhe von Mitarbeitern durchgeführt werden müssen – passende Arbeitsbühnen sind eine gute und vor allen Dingen sichere Alternative zur Arbeit auf  Leitern oder sonstigen Konstruktionen.

Innovationen im Bereich der Stapler-Arbeitskörbe

Zwar haben sich einige Modelle schon seit mehreren Jahren am Markt etabliert, trotzdem gibt es immer wieder Innovationen in diesem Bereich. Der Arbeitskorb RAK DUO ist dafür ein gutes Beispiel, denn mit diesem Stapler-Anbaugerät wird ein bis dahin oftmals beklagtes Problem vieler Unternehmen, die Arbeitsbühnen im Einsatz haben, gelöst: Die Arbeitsbühnen waren immer entweder für Standard-Frontstapler oder Schubmaststapler geeignet, diese Modell kann erstmals von beiden Stapler-Typen aufgenommen werden, weil der RAK DUO eine Aufnahme für die Gabelzinken an der langen und schmalen Seite des Arbeitskorb besitzt. Entsprechend flexbil können die Unternehmen, die beide Stapler-Typen im Einsatz haben, diese nun mit einer einzigen Arbeitsbühne einsetzen.

Ganz neu: Stapler-Arbeitsbühne RAK-Big mit besonders breiter PlattformArbeitsbühne / Arbeitskorb Typ RAK-BIG für Gabelzinkenaufnahme

Arbeitsbühne / Arbeitskorb Typ RAK-BIG für GabelzinkenaufnahmeDie aktuellen Arbeitsbühnen hatten je nach Modell mit eine maximale Breite von 1200mm. Insbesondere bei komplexeren Arbeiten, bei denen zwei Personen auf der Arbeitsbühne arbeiten müssen, sind die Platzverhältnisse dann doch sehr beengt. Die neue Stapler-Arbeitsbühne RAK BIG bietet mit einer Breite von 2000mm hier eine signifikante Vergrößerung. Mit diesem Zugewinn von 80cm in der Breite gegenüber anderen Arbeitskörben bietet er einerseits nicht nur  ein wesentlich angenehmeres, weil nicht so beengtes Arbeiten für die Mitarbeiter auf der Bühne, sondern auch die Reichweite der Arbeiter wird wesentlich größer, ohne dass der Stapler versetzt werden muss. Entsprechend kann dieser  Arbeitskorb RAK BIG effizienter bei Reparaturen, Instandhaltugen, Wartungen oder allen anderen Arbeiten genutzt werden, für die Arbeitsbühnen zum Einsatz kommen.

Wie werden Anbaustreuer und Streugeräte für den Winterdienst aufgenommen?

Bei den Streugeräten für Gabelstapler gibt drei Arten, wie die Anbaustreuer und Streuwagen mit dem Zuggerät verbunden werden können. Neben den oftmals anzutreffenden Nachlaufstreugeräten gibt es noch die Kupplungs-Streugeräten und die Streugeräte mit einer Aufnahme für Gabelzinken. Im Folgenden werden die Unterschiede erläutert.

Nachlaufstreugeräte – Günstig, flexibel nutzbar und schnell einsatzbereit

Nachlaufstreugeräte sind am weitesten verbreitet und gleichzetig sehr flexibel und mit wenig Rüstzeit nutzbar. Der Name stammt daher, dass sie dem Zugfahrzeug nachlaufen. Sie werden einfach an das Zuggerät angekuppelt und ggf. bei elektronischen Streuwagen an die Bordelektronik des Zugfahrzeuges angeschlossen, so dass der Streumechanismus angetrieben werden kann. Bei mechanischen Nachlaufstreuwagen ist dieser  Schritt nicht notwendig, denn der Streumechanismus wird durch die Laufräder angetrieben. Der Vorteil diese Streugeräte ist die flexible Nutzbarkeit, denn sie sind im Prinzip mit jedem Zuggerät, das über eine passende Anhängerkupplung verfügt, verwendbar und schnell einsatzbereit. Neben Staplern können die Streuwagen problemlos auch von Rasentraktoren, Bobcats, ATV uvm. gezogen werden.

Kupplungs-Streugeräte – Extrem leistungsfähig und für große Flächen

Elektrostreuer PLE-170 mit Zugmaulhalterung - ein typischer  Kupplungsstreuer

Elektrostreuer PLE-170 mit Zugmaulhalterung – ein typischer Kupplungsstreuer

Kupplungsstreugeräte werden nicht an ein Zugfahrzeug angehängt, sondern sie werden auf die Kupplung gesetzt. Das macht den Streuvorgang wesentlich effizienter, Bodenunebenheiten etc. spielen hier im Gegensatz zu Nachlaufstreugeräten eigentlich keine Rolle. Der Antrieb der Kupplungsstreugeräte erfolgt dann entweder über einen elektronischen oder hydraulischen Mechanimus. Kupplungsstreugeräte werden bspw. auch sehr häufig von Kommunen für den öffentlichen Winterdienst genutzt, sie sind ideal für große Flächen und besonders leistungsfähig.

Streugeräte für Gabelzinken – für Stapler eine gute Alternative

Der dritte Typ von Stapler-Streugeräten wird per Gabelzinken aufgenommen und ist so vornehmlich für Stapler nutzbar, alternativ auch für Frontlader mit Gabeln. Auch hier findet der Antrieb über die Bordhydraulik statt. Der Vorteil bei diesen Geräten ist, dass das Trägerfahrzeug über die bereits gestreute Fahrbahn fährt, das einem Gabelstapler mit den wenig profilierten Reifen häufig entgegenkommt, so dass man bspw. dann zum Teil auf Stapler-Schneeketten verzichten kann. 

Die wichtigsten LKW-Schneeketten im Überblick

Gerade für Nutzfahrzeuge, LKW und Busse sind die richtigen Schneeketten im Winter von besonderer Bedeutung, damit auch bei widrigen Witterungsbedindungen immer eine sichere Fahrt gewährlieistet wird. Entsprechend gibt es für LKW spezielle LKW-Schneeketten, die jede für sich bestimmte Vor- und Nachteile hat bzw. für dedizierte Gewichtsklassen und Anwendungsebiete ausgelegt sind. Im Folgenden ein Überblick der wichtigsten Schneeketten für LKW:

Speedspur Ringschneeketten – für LeichtE LKW

Die Ringschneeketten Speedspur sind für LKW und Leicht-LKW nutzbar. Das Standmontagesystem sorgt für eine unkomplizierte und schnelle Montage der Schneeketten am LKW oder Nutzfahrzeug. Durch das engmaschige Netz der Schneekette wird die Traktion und Bremskraft vom LKW erhöht. Zudem sind diese LKW-Schneeketten beidseitig befahrbar, was für eine erhöhte Laufleistung sorgt. Selbstverständlich sind alle Speedspur-Ringschneeketten TÜV-geprüft und Ö-Norm-zertifiziert.

Profi-Federstahlbügelketten – Für Busse und leichtere LKW

Diese Schneeketten-Modell eignet sich ebenfalls für Leicht-LKW, aber ebenso für Omnibusse im Reise- oder Linienverkehr. Durch die Schnellmontage Bügelkette ist eine schnelle und unkomplizierte Montage der Schneeketten an den Reifen möglich. Das Kettennetz der Federstahlbügelketten ist beidseitig befahrbar und ermöglich somit eine erhöhte Laufleistung. Zusätzlich wird durch das engmaschige Kettennetz die Traktion und Bremskraft vom Bus oder LKW erhöht, was für eine sichere Fahrt auf verschneiten Straßen sorgt. Die Profi-Federstahlbügel-Schneeketten sind alle TÜV geprüft und ÖNORM zertifiziert. 

Marathon-E Spurkreuzkette – Für den Mittelschweren Einsatz

Die Spurkreuzkette Marathon-E ist gut für Omnibusse, Leicht-LKW, LKW und NFZ (Nutzfahrzeuge) für den mittelschweren Einsatz geeignet. Die Gliederstärke variiert von 4.5 – 7,0 mm und hängt von der jeweiligen Zoll- und Reifengröße des LKW oder Nutzfahrzeugs ab. Mit dem beidseitig befahrbaren Kettennetz der Marathon-E-Schneeketten werden diese zu sogenannten Wende-Schneeketten, was für eine erhöhte Laufleistung sorgt. Das engmaschige Gliedernetz der Schneeketten Kettennetz ermöglicht eine erhöhrte Traktion und Bremskraft auch unter widrigen Bedingungen. Die Marathon-E Schneeketten sind TÜV-geprüft und ÖNORM-zertifiziert. 

Marathon Spurkreuzkette – Robust auch für Schwere LKW geeignet

Die Spurkreuz-Schneeketten Marathon sind ideal für für alle Omnibusse, LKW, Leicht-LKW und Nutzfahrzeuge (im mittelschweren bis schweren Einsatz) geeignet. Das besondere an dieser LKW-Schneekette sind die D-Profil Eiskantengreifglieder mit zusätzlichen Verschleißstegen, mit denen eine besonders gute Übertragung der Antriebs- und Bremskraft ermöglicht wird. Ein Spannhebel sorgt für die richtige Kettenspannung, sodass diese nicht verrutschen kann – essentiell für eine sichere Fahrt im Winter. Das beidseitig nutzbare Kettennetz ist eine erhöhte Laufleistung der Schneekette. Selbstverständlich sind auch die Marathon-E Schneeketten TÜV-geprüft und ÖNORM-zertifiziert.

Marathon-Z Zwillingsschneekette – die Schneekette für Extrembedingungen

Die Zwillingsschneekette Marathon-Z ist für besonders schwierige Einsatzbedingungen, wie zum Beispiel das Befahren von Bergstraßen mit starker Neigung oder Gefällen konstruiert worden, so dass sogar nicht befestigte Straßen dieser LKW-Schneekette einfach und sicher befahren werden können. Die Schneekette für Zwillingsbereifung ist für Leicht-LKW, LKW, NFZ und Schwerfahrzeuge die richtige Wahl. Die Zwillings-Schneekette Marathon-Z hat einen Spannhebel wodurch diese sicher und fest an die Reifen montiert werden kann und somit eine optimale Kettenspannung herrscht.

Passende Schürfleisten für Schneeschieber – der Garant für ein gutes Räumergebnis

Der nächste Winter naht und damit auch die ersten größeren Schneemengen. Insbesondere in den südlichen Regionen Deutschlands kann es auch im Oktober schon zu größeren Schneefällen kommen und in vielen Unternehmen werden Gabelstapler oder andere Fahrzeuge mit einem Schneepflug oder Schneeschieber dann zum Winterdienst genutzt. So können selbst große Flächen wie Zufahrten oder Betriebshöhe schnell von Schnee und Eis befreit werden. Viele denken aber nicht rechtzeitig daran, die Schürfleisten am Schneepflug und Schneeschieber zu kontrollieren und ggf. zu ersetzen – was nicht nur zu einem schlechteren Räumergebnis führen kann, sondern ebenso zu Schäden an den Winterdienst-Geräten. Daher sollte man rechtzeitig die vorhandenen Schürfleisten prüfen und ggf. neue Schürfleisten bestellen.

Ideales Räumergebnis mit der intakten richtigen Schürfleisten

Schürfleisten sind das normale Verbrauchsmaterial an jedem Schneeschieber und Schneepflug, denn beim Räumen selbst tritt nicht das Anbaugerät selbst in Kontakt mit dem Boden, sondern es sollte nur die Schürfleiste mit dem Boden in Kontakt kommen. Das verhindert Schäden am jeweiligen Anbaugerät und auch am Boden – gerade bei empfindlichen Böden wie Pflaster hätte das schnell fatale Folgen. Entsprechend sind ideale Räumleistungen beim Schneeräume nur mit einer intakten Schürfleiste zu erwarten. Bei der Wahl der passenden Ersatz-Schürfleisten sollte man aber immer darauf achten, dass die Schürfleiste am Schneepflug zum Untergrund passt. Empfindliche Untergründe wie Pflaster kann durch die Nutzung von Stahl-Schürfleisten Schaden nehmen, so dass hier Modelle aus Gummi oder Polyurethan gewählt werden sollten.

Abgenutzte Schürfleisten können Schäden an Schneeschieberhervorrufen

Neben der verringerten Räumleistung und den Gefahren für den Bodenbelag können abgenutzte Schürfleisten aber ebenso Schäden am Anbaugerät selbst, also dem Schneeschieber oder Schneepflug hervorrufen. Sollte eine Schürfleiste komplett abgenutzt sein, berührt das Räumschild direkt den Boden und kann entsprechend in Mitleidenschaft gezogen werden, selbst wenn es aus Stahlblech besteht. Mit einem regelmäßigen Wechsel der Ersatzschürfleisten für Schneepflüge kann man die Winterdienst-Anbaugeräte dahingegen über viele Jahre und Jahrzehnte nutzen.

Wechsel der Schürfleisten ist schnell erledigt

Wenn eine Schürfleiste abgenutzt ist und man den Schneepflug für den kommenden Winter vorbereiten möchte, ist der Wechsel schnell erledigt. Mit wenigen zu lösenden Schrauben kann die alten Leiste vom Räumschild entfernt werden, die neue Schürfleiste wird dafür festgemacht und schon kann der Winterdienst weitergehen.

 

Räumpflicht im Winter – was muss man machen und wann muss geräumt werden?

Der nächste Winter naht und daher wollen wir heute nochmal einen aktualisierten Überblick über die Räumpflichten im Winter geben. Wann muss man räumen? Wer muss räumen? Wie breit müssen die Wege freigeräumt sein? Das sind nur drei der zahlreichen Fragen, die sich bei diesem Thema immer wieder stellen. Im Folgenden bekommen Sie die Antworten.

Bis wann muss geräumt werden und gibt es Unterschiede zwischen Werktagen, dem Wochenende oder Feiertagen?

Anlieger haben die Pflicht, die Gehwege so zu räumen, dass Passanten gefahrlos den Gehweg nutzen können. An Werktagen beginnt daher die Schnee-Räumpflicht von 7:00 Uhr morgens, an Sonn- und Feiertagen um 9:00 Uhr morgens und gilt bis 20:00 Uhr abends. Auch für Arbeitstätige oder Anlieger, die bspw. im Urlaub sind, gilt die Winterdienst-Pflicht. Diese müssen eigenständig für Vertretung sorgen. Entsprechend sollte man frühzeitig organisieren, wie diese Räum- und Streupflichten im Winter erfüllt werden können. 

Wer muss räumen und streuen?

Die grundsätzliche Zuständigkeit für den Winterdienst liegt beim Eigentümer oder Vermieter, wobei diese Pflicht entweder an den Hausmeister, eine professionellen Winterdienst oder an die Mieter weitergegeben werden kann, soweit dies im Mietvertrag oder bspw. in der Hausordnung geregelt ist. Trotzdem bleibt der Vermieter mitverantwortlich und muss die Ausführung der Räumpflicht im Winter kontrollieren. Ebenso müssen die Hilfsmittel für den Winterdienst (wie Schneeschaufel, Streumittel,  Schneefräse oder Hand-Schneeschieber) vom Vermieter bereitgestellt werden.

Wo muss geräumt werden? Wie breit muss der Weg sein, der freigeräumt wird?

Der Bürgersteig oder Gehweg muss im Rahmen des Winterdienstes so geräumt werden, dass zwei Passanten problemlos aneinander vorbeigehen können, wobei die minimale Räumbreite in der Regel mit 1,20m angenommen wird. Zusätzlich zum Gehweg müssen Haupteingang (auch der Weg zum Briefkasten für den Postboten) und der Weg zu Mülltonnen, Stellplätzen etc. geräumt werden. Ebenso sind Eiszapfen, die eine Gefahr für Passanten darstellen, zu entfernen. Die öffentlichen Straßen werden in der Regel von den kommunalen Winterdiensten geräumt, so dass hier keine Räumpflicht für die Anlieger besteht.

Wo kann der Schnee gelagert werden, den man geräumt hat?

Gerade bei starken Schneefällen und langen Kälteperioden stellt sich oftmals die Frage, wohin denn überhaupt der Schnee geräumt werden soll, wie man diesen lagern kann, so dass er nicht stört. In diesem Zusammenhang gilt die Regel, dass auf einer Straße immer eine minimale Durchfahrtsbreite von 3.5m zu gewährleisten ist; entsprechend sollte der Schnee nicht auf die Straße geschoben werden. Am besten wird, auch in Absprache mit den Nachbarn, ein Schneedepot angelegt, wo die umliegenden Nachbarn den anfallenden Schnee vom Winterdient lagern können, bis steigende Temperaturen den Schnee automatisch entsorgen und dieser schmilzt.

Womit darf gestreut werden? Sind alle Streumittel erlaubt?

Gerade bei Glätte ist Streuen wichtig, um eine Nutzung der Gehwege zu ermöglichen. Während Streusalz oftmals verboten ist, sind Sand oder Streugranulat als Streumittel im Winterdienst in der Regel erlaubt. Hier gilt es, die lokalen Regelungen zu beachten. Besonders gut lassen sich diese Streumittel in Streugutboxen lagern: Dort bleibt das Winterstreugut nicht nur über lange Zeit nutzbar, sondern ist im Bedarfsall auch schnell zur Hand.

Gibt es besondere Regelungen für Gewerbetreibende?

Ja, die gibt es. Besonders für Gewerbetreibende mit viel Publikumsverkehr außerhalb der normalen Räumzeiten besteht oftmals Räumpflicht, wobei die jeweilige Winterdienst-Regelung von der Situation abhängt. Im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht sollten Gewerbetreibende entsprechend die  Zufahrten und -wege zu ihren Geschäfträumen von Schnee und Eis befreien.

Diese  und weitere Informationen finden Sie auch in unserem Ratgeber zum Winterdienst.

Überblick Stapler-Schneeschieber: Die Unterschiede zwischen Schneeschild, Schneepflug und Schneeschieber

Das aktuell sommerliche Wetter kann man noch perfekt nutzen, um den Maschinenpark für die kommende Wintersaison vorzubereiten. Für den Schneeräumdienst im Winter kommen Schneeschieber, Schneepflüge und andere Winterdienstanbaugeräte zum Einsatz, um große Schneemassen zu beseitigen. Dabei ist nicht immer ganz klar, was man mit Schneeschild, Schneeschieber oder auch Schneepflug meint, denn zum Teil werden die Begriffe nicht ganz trennscharf genutzt. Der heutige Beitrag erläutert daher die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Schneepflügen und Schneeschieber für Gabelstapler.

Schneeschieber und -Schneepflüge – das haben sie gemeinsam

Auf den ersten Blick sehen Stapler-Schneeschieber und Schneepflüge für Gabelstapler identisch aus: Diese Anbaugeräte verfügen über Aufnahmen für Gabelzinken, werden also mit den Gabeln aufgenommen, mit einer Abrutschsicherung fixiert und dann kann der Einsatz beginnen. Auch verfügen sowohl Schneeschieber wie Schneepflüge über ein Schneeschild, das je nach Modell und Ausführung in unterschiedlichen Breiten und Formen erhältlich ist.

Räumschilder mit BReiten von 1500mm – 2400mm

Schneepflug Typ SCH-U-G-180 mit Gummischürfleiste

Schneepflug Typ SCH-U-G-180 mit Gummischürfleiste

Sowohl Schneepflüge, wie auch Stapler-Schneeschieber sind mit einer Schildbreite von 1500 – 2400mm erhältlich, so dass man ohne Probleme das passende Modell für die primären Einsatzflächen finden kann. Mit den Schneeschiebern und Schneepflügen der der Breite 2100mm und 2400mm können auch innerhalb kürzester Zeit große Flächen, Zufahrten und Straßen schnell von Eis und Schnee befreit. 

Runde oder gekantete Räumschilder

Neben der Breite des Räumschildes unterscheiden sich die verschiedenen Schneeschieber und Schneepflüge ebenso in der Form des Räumschilds. Hier gibt es runde oder gekantete Räumschilder. Während ein rundes Räumschild eine etwas höherer Räumgeschwindigkeit erlaubt, sind die gekanteten Schneeschilder etwas günstiger. Ein Vergleich von Schneeschild-Formen erläutert die Vor- und Nachteile im Detail.

Schürfleisten der Schneeschieber: Stahl, Gummi oder PU

Sowohl für die Stapler-Schneeschieber, wie auch für die Schneepflüge sind Schürfleisten aus Stahl, Gummi oder PU (Polyurethan). Die verschiedenen Schürfleisten sorgen für die vollständige Entfernung des Schnees und auch die vielfältigen Einstellungsmöglichkeiten sind die Basis für vielfältige Einsatzmöglichkeiten und stellen die einzigen Veschleißteile der Winterdienst-Anbaugeräte dar. Mit wenigen Handgriffen können die mit Schrauben am Schneeschild montierten Schürfleisten gewechselt werden, so dass auch nach vielen Jahren immer noch eine optimale Räumleistung verfügbar ist.

Aufnahme der Winterdienst-Anbaugeräte

Die Aufnahme der Schneepflüge und ebenso der Schneeschieber für Gabelstapler erfolgt über die Gabelzinken ohne kompliziertes Anbauen, so dass man schnell mit der Räumarbeit starten kann. Diese Art der Befestigung und Nutzung kenn man schon von vielen anderen Anbaugeräten für Gabelstapler. Neben der Aufnahme über die Gabelzinken gibt es ebenso Schneeschieber und Schneepflüge mit weiteren Aufnahmen. Gängig sind hier bspw. Dreipunktaufnahme oder Euroaufnahme, die aber für Gabelstapler eine eher untergeordnete Rolle spielen.

Unterschiede zwischen Schneeschiebern und Schneepflügen – die Niveauregulierung

Die große Besonderheit von Schneepflügen für Gabelstaplern im Vergleich zu den klassischen Schneeschiebern ist die die automatische Niveauregulierung, mit der eine feste Bodenfreiheit vorgegeben werden kann. Gerade wenn mit dem Gabelstapler nicht vollständig ebene und plane Flächen von Schnee und Eis befreit werden sollen, stoßen normale Stapler-Schneeschieber an ihre Grenzen, weil diese nicht über eine integrierte Niveauregulierung verfügen. Bei einem Schneepflug wird das Höhenniveau des Schneeschilds automatisch an die Unebenheiten, so dass nicht nur das Schneeräumen einfacher ist, sondern auch weniger Verschleiß an den Schürfleisten auftritt.

Schneeschieber oder Schneepflüge – beide Winterdienst-Anbaugeräte liefern in Kombination mit dem Gabelstapler hilfreiche Dienste und daher sollte eigentlich in keinem Unternehmen ein Stapler-Schneeschieber oder -Schneepflug fehlen.

Checkliste Schneeketten für LKW und Busse richtig auf den Winter vorbereiten

Zwar sind deutschlandweit gerade flächendecken Sommerferien, aber trotzdem sollte man mit den Wintervorbereitungen nicht allzu lange waren. Denn schon ab September kann man in den ersten Regionen Deutschlandsauch wieder mit Schnee und Eis rechnen, in Skandinavien, Teilen Schottlands und Osteuropas kann es schon in weniger als vier Wochen Frost und Schnee geben. Wenn man als Spediteur oder Busunternehmer Fahrten in diese Regionen plant, sollte man jetzt die Winterausrüstung wie bspw. Schneeketen prüfen, ob alle Ausrüstungsgegenstände vollzählig und einsatzbereit sind. LKW-Schneeketten oder Schneeketten für Busse dürfen bei einer vollständigen Winterausrüstung ür Nutzfahrzeuge für den Winter nicht fehlen. Daher gibt es im heutigen Beitrag Tipps und Empfehlungen, wie man die Nutzfahrzeug-Schneeketten optimal auf die kommende Winterperiode vorbereitet:

Schneeketten für LKW und Busse richtig lagern

Bevor man die Schneeketten für LKW und Busse im Winter einsetzt, sollte  man sie nach dem Sommer prüfen und vor dem Wintereinsatz richtig lagern. Durch die richtige Lagerung im Sommer muss man vor dem Winter keine neuen Modelle anschaffen und hat gleichzeitig im Bedarfsfall die  Schneeketten immer griffbereit.

Checkliste für Schneeketten vor dem Einsatz

Auch andere Dingen sollte man jetzt beachten, wenn man die Nutzfahrzeug-Schneeketten auf den Winter vorbereitet. Die nachstehende Checkliste bietet einen Überblick, was man für den kommenden Winter beachten sollte, bevor die LKW- und Bus-Schneeketten zum Einsatz kommen:

  • Vor der Fahrt sollte man sich mit den Schneeketten für Bus und LKW vertraut machen und diese ruhig auch einmal zur Probe montieren
  • Die Schneeketten rechtzeitig bei Schnee auf der Fahrbahn, bei Eis oder natürlich auch bei Schneekettenpflicht am LKW oder Bus motniert werden (eine Übersicht der Schneekettenpflicht in Europa finden Sie hier)
  • Überprüfen Sie, ob es bei Ihrem LKW oder BUS Einschränkungen oder Empfehlungen über die Verwendung von Schneeketten gibt (in der Betriebsanleitung oder bei dedizierten Fachwerkstätten)
  • Die LKW- und Busschneeketten werden generell an angetriebenen Achsen (Bedienungsanleitung der Nutzfahrzeuge und der Schneeketten gibt hier detaillierte Anweissungen beachten; hier gibt es Tipps zur Montage von LKW-Schneeketten)
  • Nachdem die Schneeketten montiert wurden, nach den ersten 50 Metern unbedingt Spannung und Sitz der Schneeketten überprüfen
  • Das Nachspannen der Schneeketten ist erforderlich, wenn diese an den Radkasten schlagen.
  • Die Schneeketten nicht zu eng spannen, denn das kann zu Reifenschäden am LKW / Bus führen
  • Maximalgeschwindigkeit 50 km/h mit Schneeketten unbedingt beachten
  • Wenn es die Bedinungen zulassen, die Schneeketten sofort abnehmen, um unnötigen Verschleiß an Rädern und Ketten zu verhindern
  • Verschleißzustand regelmäßig prüfen, insbesondere in Vorbereitung auf die neue Wintersaison
  • Für Fahrzeuge mit hohen Beanspruchungen (Schwere Busse, LKW etc.) sind verstärkte Schneeketten mit einer hohe Laufleistung ideal, entsprechend gibt es hier Schneeketten für LKW und Busse
  • Schneeketten nach Gebrauch am besten mit warmem Wasser reinigen (kein Öl verwenden!) und danach zum Trocknen aufhängen

Mit diesen Tipps und Tricks können Sie die LKW- und Busschneeketten problemlos und lange nutzen und kommen sicher auch über verschneite Straßen.

 

Gefahrstofflagerung bei hohen Temperaturen: Brandschutzschränke sind ideal

Der  Sommer ist zurück in Deutschland – umso wichtiger ist die richtige Lagerung von brennbaren Stoffen, Chemikalien oder auch Lithiom-Batterien, denn hohe Außentemperaturen können dazu führen, dass sich Gefahrstoffe und brennbare Chemikalien schneller entzünden, aber auch die zunehmend in Unternehmen gelagerten Akkus eher in Brand geraten können. Daher ist sachgemäße Lagerung in den passenden Sicherheits- und Brandschutzschränken bei diesen hochsommerlichen Temperaturen in Unternehmen unerlässlich. Brandschutzschränke vom Typ F30 und F90 bieten hier eine gute Möglichkeit Chemikalien und Lithium-Batterien sicher zu lagern – auch bei hohen Temperaturen.

Brandschutzschränke bieten doppelte Sicherheit – für die Außenwelt, aber auch für die gelagerten Stoffe

Bei der  Nutzung von Brandschutzschränken bieten diese Sicherheit in doppelter Hinsicht: Sollten sich die darin gelagerten Gefahrstoffe entzünden, sind Mitarbeiter, Arbeitsplatz und die Umwelt vor möglichen Schäden gesichert. Gleichzeitig bieten die Brandschutzschränke aber ebenso effizienten Schutz für die darin gelagerten Produkte, wenn es im Umfeld zum Brand kommen sollen. So sind dann bspw. Lithium-Batterien bspw. Akten und Dokumente gut geschützt.  Je nach Brandschutzklasse / Feuerbeständigkeit bieten die unterschiedlichen Schränke Schutz für 30 oder 90 Minuten.

Brandschutzschränke TYP F30 – 30 Minuten Schutz

Sicherheitschrank F30 mit 30 Minuten Feuerbeständigkeit

Sicherheitschrank F30 mit 30 Minuten Feuerbeständigkeit

Bei der Klassififzierung von Brandschutzschränken gibt es die übliche Einteilung in F30 / TYP 30 und F90 / TYP 90. Diese Angaben geben eine Auskunft auf die Feuerbeständigkeit der jeweiligen Schränke in Minuten. Die Sicherheitsschränke F30 / Typ 30 sind für 30 Minuten feuerbeständig, die Sicherheitschränke mit der Angabe F90 / Typ 90 müssen mindestens eine Feuerbeständigkeit von 90 Minuten aufweisen, um dieser Klasse anzugehören. Die Tests und damit die Zuordnung der Brandschutzschränke in die jeweilige Feuerbeständigkeit werden im Rahmen von sogenannten Brandkammertests ermittelt. Jede einzelne Schrankgröße und -ausführung wird Einzeltests unterzogen, bis die Modelle die Klassifizierung F30 oder F90 erhalten.

Automatisierter Verschluss der Schranktüren schützt den Inhalt oder die Umwelt

Ein besonders wichtiger Punkt für den Inhalt der Brandschutzschränke sind die Türen, denn wenn die Türen von Gefahrstoffschränken offenstehen, kann ein Feuer schnell auf den Inhalt übergreifen. Daher ist es nach DIN EN 14470-1 vorgeschrieben, dass ein automatischer Schließmechanismus vorhanden ist, der im Brandfall sicherstellt, dass die Türen der Gefahrstoffschränke verschlossen sind. Unsere Sicherheitsschränke verfügen daher über einen automatischen Schließmechanismus, der thermisch induziert wird: Sobald die Temperatur außerhalb des Brandschutzschrankes stark ansteigt, werden die Türen des Schrankes verschlossen und verriegelt. So werden nicht nur die darin gelagerten Gefahrstoffe dafür geschützt, dass sie sich ebenfalls entzünden, sondern ebenso die häufig darin gelagerten Akten, Dokumente etc. werden vor dem Feuer in der Umgebung bewahrt.

Große Auswahl von Brandschutzschränken mit verschiedenen Größen, Zubehör uvm.

Neben der Feuerbeständigkeit (also ob TYP  F30 oder F90) unterscheiden sich die einzelnen Brandschutzschränke ebenso in Größe und Ausstattung. Dabei gibt es einflügelige Modelle (also mit einer Tür) oder zweiflügelige Modelle, wobei die zweiflügeligen Sicherheitschränke entsprechend mehr Lagerplatz bieten.

Innenausstattung und viel Zubehör ermöglichen flexible Nutzung

Neben der Größe und der Anzahl der Türen ist die Innenausstattung ein Kriterium, wonach der passende Brandschutzschrank gewählt wird. Eine Bodenwanne sorgt dabei dafür, dass austretende Flüssigkeiten sicher aufgefangen werden können. Bei der Entscheidung ob man Wannenböden oder Vollauszugsböden für den Sicherheitsschrank bevorzugt, spielen vor allen Dingen die Abläufe im Betriebsalltag eine Rolle und müssen individuell entschieden werden. Bei Vollauszügen sind alle gelagerten Gehfahrstoffe gleichgut erreichbar, bei einfachen Wannenböden sind die hinten gelagerten Produkte etwas schwerer zugänglich. Wannenböden und Vollauszüge können auch separat erworben und nachgerüstet werden und sind entsprechend als Zubehör erhältlich. Darüber hinaus gibt es Anti-Rutschmatten, höhenverstellbare Füße und vieles mehr, die die tägliche Nutzung der Brandschutzschränke erleichtern.