Wie werden Anbaustreuer und Streugeräte für den Winterdienst aufgenommen?

Bei den Streugeräten für Gabelstapler gibt drei Arten, wie die Anbaustreuer und Streuwagen mit dem Zuggerät verbunden werden können. Neben den oftmals anzutreffenden Nachlaufstreugeräten gibt es noch die Kupplungs-Streugeräten und die Streugeräte mit einer Aufnahme für Gabelzinken. Im Folgenden werden die Unterschiede erläutert.

Nachlaufstreugeräte – Günstig, flexibel nutzbar und schnell einsatzbereit

Nachlaufstreugeräte sind am weitesten verbreitet und gleichzetig sehr flexibel und mit wenig Rüstzeit nutzbar. Der Name stammt daher, dass sie dem Zugfahrzeug nachlaufen. Sie werden einfach an das Zuggerät angekuppelt und ggf. bei elektronischen Streuwagen an die Bordelektronik des Zugfahrzeuges angeschlossen, so dass der Streumechanismus angetrieben werden kann. Bei mechanischen Nachlaufstreuwagen ist dieser  Schritt nicht notwendig, denn der Streumechanismus wird durch die Laufräder angetrieben. Der Vorteil diese Streugeräte ist die flexible Nutzbarkeit, denn sie sind im Prinzip mit jedem Zuggerät, das über eine passende Anhängerkupplung verfügt, verwendbar und schnell einsatzbereit. Neben Staplern können die Streuwagen problemlos auch von Rasentraktoren, Bobcats, ATV uvm. gezogen werden.

Kupplungs-Streugeräte – Extrem leistungsfähig und für große Flächen

Elektrostreuer PLE-170 mit Zugmaulhalterung - ein typischer  Kupplungsstreuer

Elektrostreuer PLE-170 mit Zugmaulhalterung – ein typischer Kupplungsstreuer

Kupplungsstreugeräte werden nicht an ein Zugfahrzeug angehängt, sondern sie werden auf die Kupplung gesetzt. Das macht den Streuvorgang wesentlich effizienter, Bodenunebenheiten etc. spielen hier im Gegensatz zu Nachlaufstreugeräten eigentlich keine Rolle. Der Antrieb der Kupplungsstreugeräte erfolgt dann entweder über einen elektronischen oder hydraulischen Mechanimus. Kupplungsstreugeräte werden bspw. auch sehr häufig von Kommunen für den öffentlichen Winterdienst genutzt, sie sind ideal für große Flächen und besonders leistungsfähig.

Streugeräte für Gabelzinken – für Stapler eine gute Alternative

Der dritte Typ von Stapler-Streugeräten wird per Gabelzinken aufgenommen und ist so vornehmlich für Stapler nutzbar, alternativ auch für Frontlader mit Gabeln. Auch hier findet der Antrieb über die Bordhydraulik statt. Der Vorteil bei diesen Geräten ist, dass das Trägerfahrzeug über die bereits gestreute Fahrbahn fährt, das einem Gabelstapler mit den wenig profilierten Reifen häufig entgegenkommt, so dass man bspw. dann zum Teil auf Stapler-Schneeketten verzichten kann. 

Die wichtigsten LKW-Schneeketten im Überblick

Gerade für Nutzfahrzeuge, LKW und Busse sind die richtigen Schneeketten im Winter von besonderer Bedeutung, damit auch bei widrigen Witterungsbedindungen immer eine sichere Fahrt gewährlieistet wird. Entsprechend gibt es für LKW spezielle LKW-Schneeketten, die jede für sich bestimmte Vor- und Nachteile hat bzw. für dedizierte Gewichtsklassen und Anwendungsebiete ausgelegt sind. Im Folgenden ein Überblick der wichtigsten Schneeketten für LKW:

Speedspur Ringschneeketten – für LeichtE LKW

Die Ringschneeketten Speedspur sind für LKW und Leicht-LKW nutzbar. Das Standmontagesystem sorgt für eine unkomplizierte und schnelle Montage der Schneeketten am LKW oder Nutzfahrzeug. Durch das engmaschige Netz der Schneekette wird die Traktion und Bremskraft vom LKW erhöht. Zudem sind diese LKW-Schneeketten beidseitig befahrbar, was für eine erhöhte Laufleistung sorgt. Selbstverständlich sind alle Speedspur-Ringschneeketten TÜV-geprüft und Ö-Norm-zertifiziert.

Profi-Federstahlbügelketten – Für Busse und leichtere LKW

Diese Schneeketten-Modell eignet sich ebenfalls für Leicht-LKW, aber ebenso für Omnibusse im Reise- oder Linienverkehr. Durch die Schnellmontage Bügelkette ist eine schnelle und unkomplizierte Montage der Schneeketten an den Reifen möglich. Das Kettennetz der Federstahlbügelketten ist beidseitig befahrbar und ermöglich somit eine erhöhte Laufleistung. Zusätzlich wird durch das engmaschige Kettennetz die Traktion und Bremskraft vom Bus oder LKW erhöht, was für eine sichere Fahrt auf verschneiten Straßen sorgt. Die Profi-Federstahlbügel-Schneeketten sind alle TÜV geprüft und ÖNORM zertifiziert. 

Marathon-E Spurkreuzkette – Für den Mittelschweren Einsatz

Die Spurkreuzkette Marathon-E ist gut für Omnibusse, Leicht-LKW, LKW und NFZ (Nutzfahrzeuge) für den mittelschweren Einsatz geeignet. Die Gliederstärke variiert von 4.5 – 7,0 mm und hängt von der jeweiligen Zoll- und Reifengröße des LKW oder Nutzfahrzeugs ab. Mit dem beidseitig befahrbaren Kettennetz der Marathon-E-Schneeketten werden diese zu sogenannten Wende-Schneeketten, was für eine erhöhte Laufleistung sorgt. Das engmaschige Gliedernetz der Schneeketten Kettennetz ermöglicht eine erhöhrte Traktion und Bremskraft auch unter widrigen Bedingungen. Die Marathon-E Schneeketten sind TÜV-geprüft und ÖNORM-zertifiziert. 

Marathon Spurkreuzkette – Robust auch für Schwere LKW geeignet

Die Spurkreuz-Schneeketten Marathon sind ideal für für alle Omnibusse, LKW, Leicht-LKW und Nutzfahrzeuge (im mittelschweren bis schweren Einsatz) geeignet. Das besondere an dieser LKW-Schneekette sind die D-Profil Eiskantengreifglieder mit zusätzlichen Verschleißstegen, mit denen eine besonders gute Übertragung der Antriebs- und Bremskraft ermöglicht wird. Ein Spannhebel sorgt für die richtige Kettenspannung, sodass diese nicht verrutschen kann – essentiell für eine sichere Fahrt im Winter. Das beidseitig nutzbare Kettennetz ist eine erhöhte Laufleistung der Schneekette. Selbstverständlich sind auch die Marathon-E Schneeketten TÜV-geprüft und ÖNORM-zertifiziert.

Marathon-Z Zwillingsschneekette – die Schneekette für Extrembedingungen

Die Zwillingsschneekette Marathon-Z ist für besonders schwierige Einsatzbedingungen, wie zum Beispiel das Befahren von Bergstraßen mit starker Neigung oder Gefällen konstruiert worden, so dass sogar nicht befestigte Straßen dieser LKW-Schneekette einfach und sicher befahren werden können. Die Schneekette für Zwillingsbereifung ist für Leicht-LKW, LKW, NFZ und Schwerfahrzeuge die richtige Wahl. Die Zwillings-Schneekette Marathon-Z hat einen Spannhebel wodurch diese sicher und fest an die Reifen montiert werden kann und somit eine optimale Kettenspannung herrscht.

Passende Schürfleisten für Schneeschieber – der Garant für ein gutes Räumergebnis

Der nächste Winter naht und damit auch die ersten größeren Schneemengen. Insbesondere in den südlichen Regionen Deutschlands kann es auch im Oktober schon zu größeren Schneefällen kommen und in vielen Unternehmen werden Gabelstapler oder andere Fahrzeuge mit einem Schneepflug oder Schneeschieber dann zum Winterdienst genutzt. So können selbst große Flächen wie Zufahrten oder Betriebshöhe schnell von Schnee und Eis befreit werden. Viele denken aber nicht rechtzeitig daran, die Schürfleisten am Schneepflug und Schneeschieber zu kontrollieren und ggf. zu ersetzen – was nicht nur zu einem schlechteren Räumergebnis führen kann, sondern ebenso zu Schäden an den Winterdienst-Geräten. Daher sollte man rechtzeitig die vorhandenen Schürfleisten prüfen und ggf. neue Schürfleisten bestellen.

Ideales Räumergebnis mit der intakten richtigen Schürfleisten

Schürfleisten sind das normale Verbrauchsmaterial an jedem Schneeschieber und Schneepflug, denn beim Räumen selbst tritt nicht das Anbaugerät selbst in Kontakt mit dem Boden, sondern es sollte nur die Schürfleiste mit dem Boden in Kontakt kommen. Das verhindert Schäden am jeweiligen Anbaugerät und auch am Boden – gerade bei empfindlichen Böden wie Pflaster hätte das schnell fatale Folgen. Entsprechend sind ideale Räumleistungen beim Schneeräume nur mit einer intakten Schürfleiste zu erwarten. Bei der Wahl der passenden Ersatz-Schürfleisten sollte man aber immer darauf achten, dass die Schürfleiste am Schneepflug zum Untergrund passt. Empfindliche Untergründe wie Pflaster kann durch die Nutzung von Stahl-Schürfleisten Schaden nehmen, so dass hier Modelle aus Gummi oder Polyurethan gewählt werden sollten.

Abgenutzte Schürfleisten können Schäden an Schneeschieberhervorrufen

Neben der verringerten Räumleistung und den Gefahren für den Bodenbelag können abgenutzte Schürfleisten aber ebenso Schäden am Anbaugerät selbst, also dem Schneeschieber oder Schneepflug hervorrufen. Sollte eine Schürfleiste komplett abgenutzt sein, berührt das Räumschild direkt den Boden und kann entsprechend in Mitleidenschaft gezogen werden, selbst wenn es aus Stahlblech besteht. Mit einem regelmäßigen Wechsel der Ersatzschürfleisten für Schneepflüge kann man die Winterdienst-Anbaugeräte dahingegen über viele Jahre und Jahrzehnte nutzen.

Wechsel der Schürfleisten ist schnell erledigt

Wenn eine Schürfleiste abgenutzt ist und man den Schneepflug für den kommenden Winter vorbereiten möchte, ist der Wechsel schnell erledigt. Mit wenigen zu lösenden Schrauben kann die alten Leiste vom Räumschild entfernt werden, die neue Schürfleiste wird dafür festgemacht und schon kann der Winterdienst weitergehen.

 

Räumpflicht im Winter – was muss man machen und wann muss geräumt werden?

Der nächste Winter naht und daher wollen wir heute nochmal einen aktualisierten Überblick über die Räumpflichten im Winter geben. Wann muss man räumen? Wer muss räumen? Wie breit müssen die Wege freigeräumt sein? Das sind nur drei der zahlreichen Fragen, die sich bei diesem Thema immer wieder stellen. Im Folgenden bekommen Sie die Antworten.

Bis wann muss geräumt werden und gibt es Unterschiede zwischen Werktagen, dem Wochenende oder Feiertagen?

Anlieger haben die Pflicht, die Gehwege so zu räumen, dass Passanten gefahrlos den Gehweg nutzen können. An Werktagen beginnt daher die Schnee-Räumpflicht von 7:00 Uhr morgens, an Sonn- und Feiertagen um 9:00 Uhr morgens und gilt bis 20:00 Uhr abends. Auch für Arbeitstätige oder Anlieger, die bspw. im Urlaub sind, gilt die Winterdienst-Pflicht. Diese müssen eigenständig für Vertretung sorgen. Entsprechend sollte man frühzeitig organisieren, wie diese Räum- und Streupflichten im Winter erfüllt werden können. 

Wer muss räumen und streuen?

Die grundsätzliche Zuständigkeit für den Winterdienst liegt beim Eigentümer oder Vermieter, wobei diese Pflicht entweder an den Hausmeister, eine professionellen Winterdienst oder an die Mieter weitergegeben werden kann, soweit dies im Mietvertrag oder bspw. in der Hausordnung geregelt ist. Trotzdem bleibt der Vermieter mitverantwortlich und muss die Ausführung der Räumpflicht im Winter kontrollieren. Ebenso müssen die Hilfsmittel für den Winterdienst (wie Schneeschaufel, Streumittel,  Schneefräse oder Hand-Schneeschieber) vom Vermieter bereitgestellt werden.

Wo muss geräumt werden? Wie breit muss der Weg sein, der freigeräumt wird?

Der Bürgersteig oder Gehweg muss im Rahmen des Winterdienstes so geräumt werden, dass zwei Passanten problemlos aneinander vorbeigehen können, wobei die minimale Räumbreite in der Regel mit 1,20m angenommen wird. Zusätzlich zum Gehweg müssen Haupteingang (auch der Weg zum Briefkasten für den Postboten) und der Weg zu Mülltonnen, Stellplätzen etc. geräumt werden. Ebenso sind Eiszapfen, die eine Gefahr für Passanten darstellen, zu entfernen. Die öffentlichen Straßen werden in der Regel von den kommunalen Winterdiensten geräumt, so dass hier keine Räumpflicht für die Anlieger besteht.

Wo kann der Schnee gelagert werden, den man geräumt hat?

Gerade bei starken Schneefällen und langen Kälteperioden stellt sich oftmals die Frage, wohin denn überhaupt der Schnee geräumt werden soll, wie man diesen lagern kann, so dass er nicht stört. In diesem Zusammenhang gilt die Regel, dass auf einer Straße immer eine minimale Durchfahrtsbreite von 3.5m zu gewährleisten ist; entsprechend sollte der Schnee nicht auf die Straße geschoben werden. Am besten wird, auch in Absprache mit den Nachbarn, ein Schneedepot angelegt, wo die umliegenden Nachbarn den anfallenden Schnee vom Winterdient lagern können, bis steigende Temperaturen den Schnee automatisch entsorgen und dieser schmilzt.

Womit darf gestreut werden? Sind alle Streumittel erlaubt?

Gerade bei Glätte ist Streuen wichtig, um eine Nutzung der Gehwege zu ermöglichen. Während Streusalz oftmals verboten ist, sind Sand oder Streugranulat als Streumittel im Winterdienst in der Regel erlaubt. Hier gilt es, die lokalen Regelungen zu beachten. Besonders gut lassen sich diese Streumittel in Streugutboxen lagern: Dort bleibt das Winterstreugut nicht nur über lange Zeit nutzbar, sondern ist im Bedarfsall auch schnell zur Hand.

Gibt es besondere Regelungen für Gewerbetreibende?

Ja, die gibt es. Besonders für Gewerbetreibende mit viel Publikumsverkehr außerhalb der normalen Räumzeiten besteht oftmals Räumpflicht, wobei die jeweilige Winterdienst-Regelung von der Situation abhängt. Im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht sollten Gewerbetreibende entsprechend die  Zufahrten und -wege zu ihren Geschäfträumen von Schnee und Eis befreien.

Diese  und weitere Informationen finden Sie auch in unserem Ratgeber zum Winterdienst.

Überblick Stapler-Schneeschieber: Die Unterschiede zwischen Schneeschild, Schneepflug und Schneeschieber

Das aktuell sommerliche Wetter kann man noch perfekt nutzen, um den Maschinenpark für die kommende Wintersaison vorzubereiten. Für den Schneeräumdienst im Winter kommen Schneeschieber, Schneepflüge und andere Winterdienstanbaugeräte zum Einsatz, um große Schneemassen zu beseitigen. Dabei ist nicht immer ganz klar, was man mit Schneeschild, Schneeschieber oder auch Schneepflug meint, denn zum Teil werden die Begriffe nicht ganz trennscharf genutzt. Der heutige Beitrag erläutert daher die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Schneepflügen und Schneeschieber für Gabelstapler.

Schneeschieber und -Schneepflüge – das haben sie gemeinsam

Auf den ersten Blick sehen Stapler-Schneeschieber und Schneepflüge für Gabelstapler identisch aus: Diese Anbaugeräte verfügen über Aufnahmen für Gabelzinken, werden also mit den Gabeln aufgenommen, mit einer Abrutschsicherung fixiert und dann kann der Einsatz beginnen. Auch verfügen sowohl Schneeschieber wie Schneepflüge über ein Schneeschild, das je nach Modell und Ausführung in unterschiedlichen Breiten und Formen erhältlich ist.

Räumschilder mit BReiten von 1500mm – 2400mm

Schneepflug Typ SCH-U-G-180 mit Gummischürfleiste

Schneepflug Typ SCH-U-G-180 mit Gummischürfleiste

Sowohl Schneepflüge, wie auch Stapler-Schneeschieber sind mit einer Schildbreite von 1500 – 2400mm erhältlich, so dass man ohne Probleme das passende Modell für die primären Einsatzflächen finden kann. Mit den Schneeschiebern und Schneepflügen der der Breite 2100mm und 2400mm können auch innerhalb kürzester Zeit große Flächen, Zufahrten und Straßen schnell von Eis und Schnee befreit. 

Runde oder gekantete Räumschilder

Neben der Breite des Räumschildes unterscheiden sich die verschiedenen Schneeschieber und Schneepflüge ebenso in der Form des Räumschilds. Hier gibt es runde oder gekantete Räumschilder. Während ein rundes Räumschild eine etwas höherer Räumgeschwindigkeit erlaubt, sind die gekanteten Schneeschilder etwas günstiger. Ein Vergleich von Schneeschild-Formen erläutert die Vor- und Nachteile im Detail.

Schürfleisten der Schneeschieber: Stahl, Gummi oder PU

Sowohl für die Stapler-Schneeschieber, wie auch für die Schneepflüge sind Schürfleisten aus Stahl, Gummi oder PU (Polyurethan). Die verschiedenen Schürfleisten sorgen für die vollständige Entfernung des Schnees und auch die vielfältigen Einstellungsmöglichkeiten sind die Basis für vielfältige Einsatzmöglichkeiten und stellen die einzigen Veschleißteile der Winterdienst-Anbaugeräte dar. Mit wenigen Handgriffen können die mit Schrauben am Schneeschild montierten Schürfleisten gewechselt werden, so dass auch nach vielen Jahren immer noch eine optimale Räumleistung verfügbar ist.

Aufnahme der Winterdienst-Anbaugeräte

Die Aufnahme der Schneepflüge und ebenso der Schneeschieber für Gabelstapler erfolgt über die Gabelzinken ohne kompliziertes Anbauen, so dass man schnell mit der Räumarbeit starten kann. Diese Art der Befestigung und Nutzung kenn man schon von vielen anderen Anbaugeräten für Gabelstapler. Neben der Aufnahme über die Gabelzinken gibt es ebenso Schneeschieber und Schneepflüge mit weiteren Aufnahmen. Gängig sind hier bspw. Dreipunktaufnahme oder Euroaufnahme, die aber für Gabelstapler eine eher untergeordnete Rolle spielen.

Unterschiede zwischen Schneeschiebern und Schneepflügen – die Niveauregulierung

Die große Besonderheit von Schneepflügen für Gabelstaplern im Vergleich zu den klassischen Schneeschiebern ist die die automatische Niveauregulierung, mit der eine feste Bodenfreiheit vorgegeben werden kann. Gerade wenn mit dem Gabelstapler nicht vollständig ebene und plane Flächen von Schnee und Eis befreit werden sollen, stoßen normale Stapler-Schneeschieber an ihre Grenzen, weil diese nicht über eine integrierte Niveauregulierung verfügen. Bei einem Schneepflug wird das Höhenniveau des Schneeschilds automatisch an die Unebenheiten, so dass nicht nur das Schneeräumen einfacher ist, sondern auch weniger Verschleiß an den Schürfleisten auftritt.

Schneeschieber oder Schneepflüge – beide Winterdienst-Anbaugeräte liefern in Kombination mit dem Gabelstapler hilfreiche Dienste und daher sollte eigentlich in keinem Unternehmen ein Stapler-Schneeschieber oder -Schneepflug fehlen.

Checkliste Schneeketten für LKW und Busse richtig auf den Winter vorbereiten

Zwar sind deutschlandweit gerade flächendecken Sommerferien, aber trotzdem sollte man mit den Wintervorbereitungen nicht allzu lange waren. Denn schon ab September kann man in den ersten Regionen Deutschlandsauch wieder mit Schnee und Eis rechnen, in Skandinavien, Teilen Schottlands und Osteuropas kann es schon in weniger als vier Wochen Frost und Schnee geben. Wenn man als Spediteur oder Busunternehmer Fahrten in diese Regionen plant, sollte man jetzt die Winterausrüstung wie bspw. Schneeketen prüfen, ob alle Ausrüstungsgegenstände vollzählig und einsatzbereit sind. LKW-Schneeketten oder Schneeketten für Busse dürfen bei einer vollständigen Winterausrüstung ür Nutzfahrzeuge für den Winter nicht fehlen. Daher gibt es im heutigen Beitrag Tipps und Empfehlungen, wie man die Nutzfahrzeug-Schneeketten optimal auf die kommende Winterperiode vorbereitet:

Schneeketten für LKW und Busse richtig lagern

Bevor man die Schneeketten für LKW und Busse im Winter einsetzt, sollte  man sie nach dem Sommer prüfen und vor dem Wintereinsatz richtig lagern. Durch die richtige Lagerung im Sommer muss man vor dem Winter keine neuen Modelle anschaffen und hat gleichzeitig im Bedarfsfall die  Schneeketten immer griffbereit.

Checkliste für Schneeketten vor dem Einsatz

Auch andere Dingen sollte man jetzt beachten, wenn man die Nutzfahrzeug-Schneeketten auf den Winter vorbereitet. Die nachstehende Checkliste bietet einen Überblick, was man für den kommenden Winter beachten sollte, bevor die LKW- und Bus-Schneeketten zum Einsatz kommen:

  • Vor der Fahrt sollte man sich mit den Schneeketten für Bus und LKW vertraut machen und diese ruhig auch einmal zur Probe montieren
  • Die Schneeketten rechtzeitig bei Schnee auf der Fahrbahn, bei Eis oder natürlich auch bei Schneekettenpflicht am LKW oder Bus motniert werden (eine Übersicht der Schneekettenpflicht in Europa finden Sie hier)
  • Überprüfen Sie, ob es bei Ihrem LKW oder BUS Einschränkungen oder Empfehlungen über die Verwendung von Schneeketten gibt (in der Betriebsanleitung oder bei dedizierten Fachwerkstätten)
  • Die LKW- und Busschneeketten werden generell an angetriebenen Achsen (Bedienungsanleitung der Nutzfahrzeuge und der Schneeketten gibt hier detaillierte Anweissungen beachten; hier gibt es Tipps zur Montage von LKW-Schneeketten)
  • Nachdem die Schneeketten montiert wurden, nach den ersten 50 Metern unbedingt Spannung und Sitz der Schneeketten überprüfen
  • Das Nachspannen der Schneeketten ist erforderlich, wenn diese an den Radkasten schlagen.
  • Die Schneeketten nicht zu eng spannen, denn das kann zu Reifenschäden am LKW / Bus führen
  • Maximalgeschwindigkeit 50 km/h mit Schneeketten unbedingt beachten
  • Wenn es die Bedinungen zulassen, die Schneeketten sofort abnehmen, um unnötigen Verschleiß an Rädern und Ketten zu verhindern
  • Verschleißzustand regelmäßig prüfen, insbesondere in Vorbereitung auf die neue Wintersaison
  • Für Fahrzeuge mit hohen Beanspruchungen (Schwere Busse, LKW etc.) sind verstärkte Schneeketten mit einer hohe Laufleistung ideal, entsprechend gibt es hier Schneeketten für LKW und Busse
  • Schneeketten nach Gebrauch am besten mit warmem Wasser reinigen (kein Öl verwenden!) und danach zum Trocknen aufhängen

Mit diesen Tipps und Tricks können Sie die LKW- und Busschneeketten problemlos und lange nutzen und kommen sicher auch über verschneite Straßen.

 

Gefahrstofflagerung bei hohen Temperaturen: Brandschutzschränke sind ideal

Der  Sommer ist zurück in Deutschland – umso wichtiger ist die richtige Lagerung von brennbaren Stoffen, Chemikalien oder auch Lithiom-Batterien, denn hohe Außentemperaturen können dazu führen, dass sich Gefahrstoffe und brennbare Chemikalien schneller entzünden, aber auch die zunehmend in Unternehmen gelagerten Akkus eher in Brand geraten können. Daher ist sachgemäße Lagerung in den passenden Sicherheits- und Brandschutzschränken bei diesen hochsommerlichen Temperaturen in Unternehmen unerlässlich. Brandschutzschränke vom Typ F30 und F90 bieten hier eine gute Möglichkeit Chemikalien und Lithium-Batterien sicher zu lagern – auch bei hohen Temperaturen.

Brandschutzschränke bieten doppelte Sicherheit – für die Außenwelt, aber auch für die gelagerten Stoffe

Bei der  Nutzung von Brandschutzschränken bieten diese Sicherheit in doppelter Hinsicht: Sollten sich die darin gelagerten Gefahrstoffe entzünden, sind Mitarbeiter, Arbeitsplatz und die Umwelt vor möglichen Schäden gesichert. Gleichzeitig bieten die Brandschutzschränke aber ebenso effizienten Schutz für die darin gelagerten Produkte, wenn es im Umfeld zum Brand kommen sollen. So sind dann bspw. Lithium-Batterien bspw. Akten und Dokumente gut geschützt.  Je nach Brandschutzklasse / Feuerbeständigkeit bieten die unterschiedlichen Schränke Schutz für 30 oder 90 Minuten.

Brandschutzschränke TYP F30 – 30 Minuten Schutz

Sicherheitschrank F30 mit 30 Minuten Feuerbeständigkeit

Sicherheitschrank F30 mit 30 Minuten Feuerbeständigkeit

Bei der Klassififzierung von Brandschutzschränken gibt es die übliche Einteilung in F30 / TYP 30 und F90 / TYP 90. Diese Angaben geben eine Auskunft auf die Feuerbeständigkeit der jeweiligen Schränke in Minuten. Die Sicherheitsschränke F30 / Typ 30 sind für 30 Minuten feuerbeständig, die Sicherheitschränke mit der Angabe F90 / Typ 90 müssen mindestens eine Feuerbeständigkeit von 90 Minuten aufweisen, um dieser Klasse anzugehören. Die Tests und damit die Zuordnung der Brandschutzschränke in die jeweilige Feuerbeständigkeit werden im Rahmen von sogenannten Brandkammertests ermittelt. Jede einzelne Schrankgröße und -ausführung wird Einzeltests unterzogen, bis die Modelle die Klassifizierung F30 oder F90 erhalten.

Automatisierter Verschluss der Schranktüren schützt den Inhalt oder die Umwelt

Ein besonders wichtiger Punkt für den Inhalt der Brandschutzschränke sind die Türen, denn wenn die Türen von Gefahrstoffschränken offenstehen, kann ein Feuer schnell auf den Inhalt übergreifen. Daher ist es nach DIN EN 14470-1 vorgeschrieben, dass ein automatischer Schließmechanismus vorhanden ist, der im Brandfall sicherstellt, dass die Türen der Gefahrstoffschränke verschlossen sind. Unsere Sicherheitsschränke verfügen daher über einen automatischen Schließmechanismus, der thermisch induziert wird: Sobald die Temperatur außerhalb des Brandschutzschrankes stark ansteigt, werden die Türen des Schrankes verschlossen und verriegelt. So werden nicht nur die darin gelagerten Gefahrstoffe dafür geschützt, dass sie sich ebenfalls entzünden, sondern ebenso die häufig darin gelagerten Akten, Dokumente etc. werden vor dem Feuer in der Umgebung bewahrt.

Große Auswahl von Brandschutzschränken mit verschiedenen Größen, Zubehör uvm.

Neben der Feuerbeständigkeit (also ob TYP  F30 oder F90) unterscheiden sich die einzelnen Brandschutzschränke ebenso in Größe und Ausstattung. Dabei gibt es einflügelige Modelle (also mit einer Tür) oder zweiflügelige Modelle, wobei die zweiflügeligen Sicherheitschränke entsprechend mehr Lagerplatz bieten.

Innenausstattung und viel Zubehör ermöglichen flexible Nutzung

Neben der Größe und der Anzahl der Türen ist die Innenausstattung ein Kriterium, wonach der passende Brandschutzschrank gewählt wird. Eine Bodenwanne sorgt dabei dafür, dass austretende Flüssigkeiten sicher aufgefangen werden können. Bei der Entscheidung ob man Wannenböden oder Vollauszugsböden für den Sicherheitsschrank bevorzugt, spielen vor allen Dingen die Abläufe im Betriebsalltag eine Rolle und müssen individuell entschieden werden. Bei Vollauszügen sind alle gelagerten Gehfahrstoffe gleichgut erreichbar, bei einfachen Wannenböden sind die hinten gelagerten Produkte etwas schwerer zugänglich. Wannenböden und Vollauszüge können auch separat erworben und nachgerüstet werden und sind entsprechend als Zubehör erhältlich. Darüber hinaus gibt es Anti-Rutschmatten, höhenverstellbare Füße und vieles mehr, die die tägliche Nutzung der Brandschutzschränke erleichtern.

 

Tipps zur Lagerung vom Winter-Streugut im Sommer

Im Hochsommer schon an das Winterstreugut denken? Was einem  im ersten Augenblick vielleicht etwas abwegig erscheint, ist doch umso wichtiger. Denn nur wenn das Streugut auch über den Sommer gut und korrekt gelagert wird, kann man es problemlos im nächsten Winter wieder benutzen. Streugutbehälter sorgen dafür, dass man Streugut  nicht nur im Winter für den konkreten Einsatz dezentral und effizient lagern, sondern auch während des restlichen Jahres ist das Streugut dort gut aufgehoben. Daher gibt der heutige Beitrag nicht nur Tipps,welche Streugutbehälter ideal für die langfristige Aufbewahrung sind.

Typisches Streugut besteht meist aus Sand, Granulat und evtl. Salz

Das meiste Winterstreugut ist kein reines Streusalz, auch wenn man umganssprachlich häufig davon spricht. Reines Streusalz wird daher nur im absoluten Ausnahmefall im Winter genutzt. Lediglich die von der Stadt, Gemeinde oder Kommune betriebenen bzw. beauftragten Winterdienste verfügen teilweise und in Abhängigkeit von der Witterung über eine Ausnahmegenehmigung, 100%iges Streusalz als Streugut zu verwenden. Meistens handelt es sich beim im Winterdienst verwendeten Streugut um eine Mischung aus Sand und einem speziellen Streugranulat, die von den Winterdiensten bei Schnee und Eis aufgebracht werden.  Das verwendete Winterstreugut – egal ob es nun Sand, Granulat oder Salz ist – kann dabei durch eine falsche Lagerung und Aufbewahrung schnell unbrauchbar werden. So etwas kostet dann unnötig Zeit und Geld, denn das Streugut muss natürlich ersetzt werden. Am besten lagert man daher das Streugut nicht nur im Winter, sondern auch im Rest des Jahres in den dafür speziell konstruierten Streugutbehältern / Streugutboxen.

Moderne Streugutbehälter sind aus GFK

 Während früher Streugut häufig in Holz- oder Metallbehältern eingelagert wurde, sind moderne Streugutbehälter aus GFK und zeichnen sich durch viele Vorteile für die Lagerung von Streugut aus: Nicht  nur die Streugutboxen selbst, auch die Deckel sind aus GFK (glasfaserverstärktem Kunststoff) gefertigt und entsprechend besonders robust, langlebig und schützen den Inhalt gut vor externen Witterungseinflüssen. Sie bieten dabei einen guten Schutz vor Vandalismus, was gerade für öffentlich zugängliche Streugutbehälter besonders wichtig. Neben dem Schutz vor Vandalismus bietet diese Bauweise und das GFK als Material eine Lebensdauer von über 20 Jahren. Aus GFK gefertigt sind die Streugutbehälter zu 100% korrosions- und wetterbeständig, so dass das darin gelagerte Streumaterial dem Streugutbehälter selbst nichts anhaben kann – ein großer Vorteil gegenüber den früher oftmals genutzten Streugutbehältern aus Stahl oder Holz, die vom Streugut häufig über die Jahre hinweg von innen zersetzt wurden. So kann bspw. das im Streugranulat enthaltene Salz zur Korrosoin von Stahlbehältern führen.
Die Auswahl Streugutbehälter ist groß – sie unterscheiden sich im Volumen (gängige Modelle besitzen ein Volumen von 100l bis 1500l) und ob die Streugut-Behälter direkt eine Entnahmeöffnung haben. Sie sind in zwei Farbvariationen erhältlich: Der Behälter ist entweder grau oder grün, der Deckel ist jeweils orange. Hier noch einige Bilder von verschiedenen Streugut-Behältern: 

 

Neue Lastaufnahmegeräte – Kranarme für Stapler als Kurzvariante

Lastaufnahmegeräte wie bspw. Teleskoplader, Lastarme und Kranarme sind ideal, wenn der Gabelstapler nicht nur eine vergrößerte Reichweite bekommen, sondern ebenso als Kranersatz dienen soll. Je nach Ausführung können bis zu 5000kg mit diesen Stapler-Anbaugeräten angehoben werden, so dass der Stapler damit klassischen  Kranen in nichts nachsteht. Ganz neu hier im Sortiment sind die Kurzvarianten der Kranarme.

Kranarme KTH-K als Kurzvarianten für Gabelstapler

Die neuen Lastaufnahmegeräte gehören zur Serie Typ KTH-K, wobei das K am Ende signalisiert, dass es sich um die Kurzvariante handelt. Der Vorteil dieser Kurzvarianten ist die besonders hohe Belastbarkeit: Mit einer Traglast von bis zu 5000kg sind die Kurzvarianten der Stapler-Kranarme vielseitig einsetzbar und auch auf kleinstem Raum gut zu nutzen.

Tieflöffel, Schnellwechsler und mehr – Bagger-Anbaugeräte beim Stapler-Profishop

Der Stapler-Profishop bietet ein extrem großes Sortiment von Stapler-Anbaugeräten und erweitert das Produktportfolio nun um einen neuen Bereich: Bagger-Anbaugeräte wie Tieflöffel und passende Schnellwechsler werden nun dort in der gewohnten Profi-Qualität und zu attraktiven Preisen angeboten. Für alle gängigen Bagger-Gewichtsklassen findet man dort Tieflöffel und Schnellwechsler Made in Germany.

Bagger-Tieflöffel für Mini-, Kompakt und Großbagger bis 40to Einsatzgewicht

Ein Schwerpunkt der neuen Produkte im Bereich Bagger-Anbaugeräte sind Tieflöffel, die  in großer Auswahl im Sortiment zu finden sind. Übersichtlich nach den gängigen Gewichtsklassen der Bagger eingeteilt, findet man so die passenden Bagger-Tieflöffel für Mini-, Kompakt und Großbagger. Alle Bagger-Anbaugeräte sind made in Germany und natürlich in der gewohnten Profi-Qualität – ideal für den intensiven Einsatz. In Kombination mit kurzen Lieferzeiten und einem attraktiven Preis findet man so schnell und ohne viel Aufwand den passenden Baggerlöffel.

Schnellwechselsystem kompatibel zum weit verbreiteten Lehnhoff-System

Mit den richtigen Schnellwechslern ist das Umrüsten auf ein neues Bagger-Anbaugerät schnell gemacht, daher sind heute fast alle Bagger mit einem Schnellwechsler ausgestattet. Daher gibt es im Sortiment auch Schnellwechsler für Bagger an, die kompatibel mit dem System Lehnhoff sind und so problemlos auch mit bestehenden Bagger-Anbaugeräten einsetzbar sind – und das zum überzeugenden Preis. Auch hier bieten wir die passenden Schnellwechselsysteme für Bagger bis zu einer Gewichtsklasse von 40to.