Stapler-Schneeschilde – Tipps zur optimalen Breite

Beim Kauf eines neuen Räumschilds für den Winterdienst steht man schnell bei der Frage, wie breit das neue Schneeschild sein soll. Für Stapler gibt es Schneeschilde mit Breiten von 1500mm bis 2400mm, doch wann ist welche Räumbreite optimal? Diese Frage klären wir im heutigen Beitrag.

Schneeschilde mit 1500mm breite – perfekt für kleine Flächen

Stapler-Schneeschilde mit einer Breite von 1500mm sind die kleinsten, gängigen Schneeschieber und preislich die günstigsten Modelle, so dass sie aus diesem Grund für viele Unternehmen zur ersten Wahl macht. Gleichzeitig sind die Schneeschild aber sehr flexibel eingesetzt werden und eignen sich für kleine, verwinkelte Flächen, ebenso wie für groößere Plätze oder Betriebshöfe. Die Schneeschieber mit einer Räumbreite von 1500mm sind ab 850€ zu haben und können mit diversen Schürfleisten und Schildformen (rund oder gekantet) ausgestattet werden.

Schneeschilde mit 1800mm Breite – für die schnelle Räumung

Mit zunehmend großen Flächen und / oder mehr Schnee sind die kleinen Schneeschilde den Anforderungen häufig nicht mehr gewachsen oder ausreichend effizient für diesen Einsatz. Ensprechend kommen dann Modelle mit einer Schildbreite von 1800mm zum Einsatz, die 999€ zu haben sind. Wie alle Stapler-Schneeschilde werden diese Modelle mit den Gabelzinken aufgenommen, mit einer Abrutschsicherung fixiert und sind dann einsatzbereit. Die Wahl hat man zwischen einem runden oder gekanteten Räumschild, sowie zwischen den Schürfleisten aus Gummi, Stahl oder PU.

Schneeschilde mit 2100mm Breite – effizient & mit rundem Räumschild

Die Stapler-Schneeschilde mit 2100mm Räumbreite sind ausschließlich mit einem runden Räumschild erhältlich, denn mit dieser Form lässt sich der Neuschnee besser zu den Seiten abgetragen. Bei zunehmender Breite des Schneeschild gewinnt dieses Kriterium an Bedeutung, inbesondere wenn es zu großen Mengen Neuschnee kommt und / oder man eine höhere Geschwindigkeit. Je nach individuellem Bedarf sind die Stapler-Schneeschieber mit einer Räumbreite von 2100mm mit Stahl-, Gummi- oder PU-Schürfleiste erhältlich.

Schneeschild mit 2400mm Breite – für maximale Räumleistung

Für maximale Räumleistung kommen die Stapler-Schneeschilde mit einer Breite von 2400mm zum Einsatz. Diese Räumschild sind ideal für große Plätze, Straßen oder Zufahrten, die regelmäßig von Schnee und Eis befreit werden müssen. Je nach Schildstellung erreicht man mit diesen Winterdienst-Anbaugeräten eine effektive Räumbreite von 1700 – 2400mm, wobei die Schrägstellung des Schneeschilds einfach durch Umstecken von Bolzen erfolgt. Mit Preisen ab 1391€ sind die Stapler-Schneeschieber mit einer maximalen Räumbreite von 2400mm eine sehr attraktive Option für die Schneeräumung großer Flächen / Straßen. 

Gängige Größen von Streugutbehältern – 200 Liter und 400 Liter

Bei der Lagerung von Streugut im Winter sind Streugutbehälter die ideale Option, wenn Streugut dezentral eingelagert werden und gleichzeitig bei Bedarf schnell zur Verfügung stehen soll. Ob an Straßenrändern, Einfahrten oder bspw. Betriebshöfen – mit einem Streugutbehälter kann direkt vor Ort das Winterstreugut gelagert werden und bei Schnee und Eis kann man direkt mit dem Streuen beginnen.

Große Auswahl von Streugutbehältern mit einem Volumen von bis zu 2000 Litern

Wenn man überlegt, einen neuen Streugutbehälter zu kaufen, ist die passende Größe das erste Kriterium, das man beachten sollten. Je nach Modell und Ausführung haben Streugutbehälter ein Volumen von 100Litern bei den kleinen Modellen bis über 2000 Liter. Zwar gibt es auch Behälter für Streugut mit kleinerem Volumen, aber da sollte man sich die Frage stellen, ob eine dezentrale Lagerung von Winter-Streusand in so geringen Mengen sinnvoll ist. Gegebenenfalls können diese besonders kleinen Streugutbehälter im privaten Bereich Sinn machen. Je nach Bedarf und auch Ort, an dem der Behälter für Streugut aufgestellt werden soll, sollte also das benötigte Volumen bestimmt werden – also die Menge an Streugut, die der Streugutbehälter aufnehmen kann. In der Praxis werden bestimmte Größen besonders häufig gewählt.

Streugutbehälter mit 200 Liter Volumen

Die 200l-Streugutbehälter sind sozusagen das kleine Standardmodell und man sieht sie besonders häufig an Straßenrändern. Diese Größe wird gerne von Kommunen und Straßenmeistereien eingesetzt, wenn kleinere Straßen oder Wege auf den Winter vorbereitet werden sollen und das evtl. zum Einsatz kommende Streugut direkt am Einsatzort gelagert wird. Auch viele Unternehmen und Landwirte greifen zu den Streugutbehältern mit 200 Litern Volumen, denn sie bieten eine ausreichende Menge an Streugut, um einen Betriebshof oder um bspw.  Zufahrten von Eis und Schnee zu befreien. Gleichzeitig haben die Streugutbehälter mit 200 Litern Volumen ein sehr attraktives Preis-Leistungsverhältnis. Erhältlich sind die 200l-Streugutboxen mit und ohne Entnahmeöffnung, sowie mit umfangreichem Zubehör.

Streugutbehälter mit 400 Liter Volumen

An vielen Bundesstraßen, Autobahnen und größeren Landstraßen, aber auch bei größeren Firmen, werden Streugutbehälter mit 400l Größe genutzt. Diese aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) gefertigten 400l-Streugutbehälter bieten sehr viel Volumen für die Lagerung von Winterstreugut, sind aber von der benötigten Grundfläche nur unwesentlich größer als die 200 Liter-Modelle. Bei der Auswahl von 400l-Streugutbehältern kann man auf eine Vielzahl unterschiedlicher Modelle zurückgreifen: Neben bei der ganz einfachen Ausführung ohne Entnahmeöffnung gibt es ebenso Modelle mit Entnahmeöffnung, die gerade im Alltag viele Vorteile haben. Zusätzlich gibt es 400l-Streugutbehälter, die mit speziell verstärkten Wänden und einem Vandalismusdeckel ideal vor Fremdeinwirkung geschützt sind.

Die wichtigsten Aufnahmen für Schneeschilder im Überblick

Der Winter naht und damit auch potenziell die ersten Schneefälle. Wer jetzt mit dem Kauf eines Schneeschilds für einen Traktor, Stapler oder anderes Trägerfahrzeug liebäugelt, muss auf die passende Aufnahme achten. Der heutige Beitrag gibt einen Überblick über die gängigsten Aufnahmen für Schneeschilde, denn bei Schneeschilden für Traktoren, Unimog und Multicar gibt es  vielfältige Aufnahmen. Je nach Trägerahrzeug muss das Schneeschild anders an den Traktor etc. montiert werden. Die gängigsten Aufnahmen für Schneeschilde sind die die Euroaufnahme, die Dreipunktaufnahme und die Aufnahme über die Gabelzinken.

Euroaufnahme – häufig an Schneeschilden für Traktoren

Die Euroaufnahme kommt vornehmlich in der Landwirtschaft zum Einsatz und entsprechend haben handelsübliche Traktoren diese Art der Aufnahme für Anbaugeräte, die dann nicht nur für Schneeschilde genutzt wird, sondern für alle Arten von Anbaugeräten. Durch diese standardisierte Aufnahme für Anbaugeräte können prinzipiell alle Traktor-Schneeschilde mit einer Euroaufnahme von Nutzfahrzeunget mit so einer Euroaufnahme genutzt werden. Da die Euroaufnahme normalerweise die Hydraulikanschlüsse beinhaltet, können Schneeschilde und Schneepflüge für eine Euroaufnahme meistens über die Bordhydraulik des entsprechenden Trägerfahrzeugs verstellt werden und ermöglichen daher eine besonders komfortable Bedienung.

Dreipunktaufnahmen mit Kuppeldreieck – bei vielen Kommunalfahrzeugen mit Schneeschild

Dreipunktaufnahmen / Aufnahmen für Kuppeldreiecke sind, neben der Landwirtschaft, gerade bei Kommunalfahrzeugen und anderen Mehrzweckfahrzeugen häufig anzutreffen. Mit so einer Dreipunktaufnahme mit Kuppeldreieck kann man Schneeschilde und andere Anbaugeräte Heck oder auch an der Front aufnehmen (bei Schneeschilden ist die Nutzung an der Front eines Trägerfahrzeugs der Regelfall). Bei den Kuppeldreiecken gibt es verschiedene Kategorien, die abhängig von den Maßen sind. Beim Kauf eines Schneeschilds ist daher darauf zu achten ist, dass die die Kategorie des Kuppeldreiecks zu der Dreipunktaufnahme des jeweiligen Fahrzeugts passt. Mit den “Schnellkuppeldreieck” genannten Adaptern können Anbaugeräte wie Schneeschilde für Dreipunktaufnahmen schnell und ohne viel Aufwand gewechselt werden. 

Schneeschilde mit Gabelzinkenaufnahme – für Stapler und andere Nutzfahrzeuge

Neben Dreipunktaufnamen und der Euroaufnahme sind Einfahrtaschen für Gabelzinken ebenfalls bei Schneeschilden und Schneeschiebern weit verbreitet. Wie bei vielen anderen Stapler-Anbaugeräten auch, kann man mit den Gabelzinken in die dafür vorgesehene Gabelaufnahme des Schneeschiebers einfahren und über eine Kettensicherung wird das Schneeschild gegen ein Abrutschen  von den Gabeln gesichert. Wenn ein Schneeschild oder Schneeschieber über so eine Gabelzinkenaufnahme verfügt, muss der Gabelquerschnitt zu dem Querschnitt der Gabelaufnahme passen, damit man problemlos in die Gabelaufnahme einfahren kann.

Spezifische Aufnahmen für Quad, Rasentraktoren, SUV uvm.

Für Quads, Rasentraktoren, PKW oder SUV gibt es, neben den oben beschriebenen Aufnahmen, oftmals modellspezifische Adapter, die eine Aufnahme des Schneeschildes ermöglichen. Für vielseitig einetzbare Nutzfahrzeuge sind allerdings die Euroaufnahme, die Dreipunktaufnahme und die Aufnahme über die Gabelzinken für Schneeschilde die am häufigsten genutzten Anbaumöglichkeiten. 

Schneeketten für LKW: Wann muss man Schneeketten in Deutschland, Österreich und der Schweiz mitnehmen?

In Europa gibt es keine einheitliche Regelung in Bezug auf die Schneekettenpflicht LKW und andere Nutzfahrzeuge. Dies gilt nicht nur, wann diese im LKW mitgeführt werden müssen, sondern ebenso wann sie zu benutzen sind. Der heutige Beitrag gibt daher die Anwort, wann man in LKWs in Deutschland, Österreich und der Schweiz Schneeketten mitnehmen muss.

Schneeketten für LKW: Die Vorgaben für Deutschland

In Deutschland gibt es keine generelle Schneeketten-Pflicht für LKW über 3,5to, sondern die Vorschriften sind durch Verkehrszeichen geregelt. Genauer gesagt wird durch das Verkehrszeichen 268 in Deutschland eine Schneeketten-Pflicht signalisiert, die auch für LKW gilt. Dann gilt für LKW mit aufgezogenen Schneeketten eine Höchstgeschwindigkeit von 50km/h. Je nach den vor Ort herrschenden Bedingungen und Gegebenheiten kann die Höchstgeschwindigkeit weiter reduziert werden. Aufgrund vieler und häufig früher  Wintereinbrüche in Deutschland in den vergangenen Jahren ist Mitführen von LKW-Schneeketten, besonders im süddeutschen Raum, in den Wintermonaten sehr empfehlenswert, denn ohne passende Schneeketten kommen die LKW schon bei kleinen Schneemengen oftmals nur noch wenig voran. Eine explizite Pflicht für LKW, passende Schneeketten an Bord zu haben, gibt es in Deutschland dagegen nicht.

Schneeketten für LKW: Die Vorgaben in Österreich

Für Österreich gilt eine Pflicht für LKW, dass sie auf mind. zwei Rädern einer Antriebsachse für den Zeitraum vom 1.11. bis zum 15.4. des Folgejahres Winterreifen aufgezogen haben. Für den gleichen besteht die Vorgabe, dass mind. ein Paar LKW-Schneeketten für die Antriebsachse im LKW mitgeführt wird. Unter diese Schneeketten-Pflicht für LKW fallen in Österreich bspw. Sattelzüge und andere Nutzfahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5to und wenn die Bauart nicht die Montage der Schneeketten verhindert. Neben den allgemeinen Regeln für Schneeketten in Österreich gibt es zusätzlich ein Verkehrsschild (blauer Grund und Schneeketten-Symbol). Dann sind bei entsprechender Wetterlage die LKW-Schneeketten nicht nur an Bord mitzuführen, sondern zu montieren. Die Wirtschaftskammer Wien bietet auch Informationen zur Schneekettenpflicht für LKW über 3,5to in Österreich.

Schneeketten für LKW: Die Vorgaben für die Schweiz

Für die Schweiz gibt es, anders als in Österreich, keinen festen Zeitraum, in dem eine Schneeketten-Pflicht für LKW besteht, so dass in der Schweiz nicht immer LKW-Schneeketten mitgeführt werden müssen. Ähnlich wie in Deutschland wird mit einem entsprechenden Verkehrsschild in der Schweiz die LKW-Schneekettenpflicht signalisiert, unabhängig vom jeweiligen Zeitraum. Gerade in den Alpenregionen in der Schweiz kann es auch in den Sommermonaten schneien, so dass es hier empfehlenswert, immer ein paar LKW-Schneeketten mitzuführen, auch im Sommer. Die Schneekettenpflicht für LKW in der Schweiz umfasst dabei, dass mind. zwei LKW-Schneeketten (zugelassen von den Schweizer Behörden) auf den Antriebsrädern des LKW zu montieren sind.

Schneepflug, Schneeschieber und Schneeschild – Unterschiede und Gemeinsamkeiten

Bei den Begriffen Schneepflug, Schneeschieber und Räumschild / Schneeschild gibt es immer wieder zahlreiche Mißverständnisse und Unklarheiten und das nicht nur bei Privatleuten, sondern ebenso im professionellen Winterdienst. Der heutige Beitrag erläutert die wichtigsten Unterschiede von Schneepflügen und Schneeschiebern und erklärt, wie Schneeschilde sich in die Benennung einfügen.

Schneepflug – allgmein ein Gerät zur Schneerräumung Verkehr

Umgangssprachlich bezeichnet ein Schneepflug Gerät zur Schneeräumung im Straßen oder Schienenverkehr (Quelle: Wikipedia), wohingegen ein Schneeschieber gerade bei Privatleuten in der Regel mit einer Schneeschaufel gleichgesetzt wird. Im Bereich der professionellen Winterdienst-Anbaugeräte sollte allerdings eine klare Unterscheidung erfolgen, die Schneepflüge, Schneeschieber und ebenso Schneeschilde voneinander abgrenzen.

Schneepflug besitzt automatische Anpassung an Bodenunebenheiten

Im Unterschied zum (einfachen) Schneeschieber besitzt ein Anbau-Schneepflug einen Mechanismus, der das Höhenniveau des Räumschildes automatisch an den Boden anpasst. Mit dieser automatischen Niveauregulierung ist ein Schneepflug nicht nur auch für unebene Flächen im Winterdienst einzusetzen, sondern auch eine starre Verbindung zum Trägerfahrzeug ist dann kein Nachteil mehr. An den meisten kommunalen Schneeräumfahrzeugen kommen daher Schneepflüge zum Einsatz, weil diese über eine starre Verbindung mit dem Unimog, LKW etc. verbunden werden. Das Räumniveau wird über die Niveauregulierung des Schneepfluges automatisch angepasst.

Schneeschieber verfügt nicht über automatische Niveauregulierung

Von einem Schneeschieber in diesem Kontext spricht man, wenn man ein Anbaugerät für den Winterdienst meint, das mit Hilfe eines Räumschildes Schnee beseitigen kann. Dabei besitzt ein Schneeschieber keine automatische Niveauregulierung. In der Regel werden Schneeschieber als Anbaugeräte daher auch nur an Trägerfahrzeugen eingesetzt, die das Niveau über den Anbaumechanismus regulieren können. Typische Trägerfahrzeuge für Schneeschieber sind daher Frontlader, Radlader oder auch Gabelstapler, die den Schneeschieber über die Gabelzinken aufnehmen und über die Justierung der Gabeln das Räumniveau verändern können. Schneeschieber sind daher primär nur für ebene Flächen zum Schneeräumen geeignet, weil keine automatische Anpassung an Bodenunebenheiten stattfindet.

Schneeschild / Räumschild ist das eigentliche Schild des jeweilgen Anbaugerätes

Der Begriff Räumschild beschreibt genau genommen nur einen Teil eines Schneeschiebers / Schneepflugs, nämlich das eigentliche Schild. Über das Räumschild wird daher die Räumbreite bestimmt. Neben den ebenen Räumschilder sind auch Dreiecks-Schilder verfügbar, die den Schnee zu beiden Seiten räumen und eine höhere Räumgeschwindigkeit erlauben, als es die ebenen Räumschilder tun.  

Das optimale Material für Streugutbehälter – GFK, Kunststoff, Stahl oder Holz?

Die Auswahl an Streugutbehältern in groß und dabei muss man sich nicht nur zwischen zahlreichen Größen entscheiden, sehr schnell spielt auch das Material eine Rolle. Heute dominieren Modelle aus Kunststoff und GFK, während früher das Streugut häufig in Stahl- oder Holzbehältern gelagert wurden. Aber welches Material bietet den besten Schutz? Hier ein Überblick.

Holz oder Metall – früher das Standardmaterial für Streugutbehälter

Früher wurden häufig bei der Produktion von Streugutbehältern Holz und Metall verwendet. Allerdings haben beide Materialen Nachteile gegenüber den heutigen Materialien. Streugutbehälter aus Holz waren viele Jahre insbesondere aufgrund des günstigen Preises oftmals im Einsatz so dass man an manchen Orten immer noch die alten Streugutboxen sieht. Der große Nachteil von Holz-Streugutbehältern sind die Folgekosten: Entweder die Nutzungsdauer ist sehr eingeschränkt, weil das Holz durch das Streugut angegriffen wird und verrottet, so dass schon nach wenigen Jahren ein neuer Streugutbehälter angeschafft werden muss, oder es muss konsequent jedes Jahr der Anstrich und damit der Schutz des Holzes erneuert werden. Streugutbehälter aus Metall waren lange Zeit als Alternative zu den Holzmodellen erhältlich. Zwar ist Stahl langlebiger als Holz, aber das salzhaltige Streugut greift die Kisten an. Die Folge kann Korrosion sein (Edelstahl-Behälter sind preislich in der Regel viel zu teuer) und auch hier muss entweder der Metall-Streugutbehälter ersetzt oder durch regelmäßige Anstriche vor einsetzender Korrosion geschützt werden.

Streugutbehälter aus Kunststoff – preisgünstig und leicht, aber kein optimaler Schutz

Viele Streugutbehälter sind aus Kunststoff, insbesondere Polyethylen und Polypropylen (PE und PP). Die Kunststoff-Streugutbehälter sind chemisch resistent gegenüber Korrosion und Verwitterung und haben somit eine wesentlich längere Lebensdauer als die früher aus Holz oder Stahl gefertigten Streugutbehälter. Gleichzeitig sind die Streugutbehälter aus Kunststoff wesentlich leichter als die Modelle aus Holz und Stahl, was das Handling erleichtert. Allerdings ist Kunststoff von der Stabilität nicht so massiv, wie es bspw. die Stahl-Modelle waren, so dass ein Schutz vor Vandalismus nicht zu 100% bei diesen Modellen gegeben ist. Für den Einsatz im öffentlichen Raum sind die Streugutbehälter aus Kunststoff daher nicht optimal geeignet, sondern hier ist GFK der Werkstoff, der sich für die Streugutboxen etabliert hat.

Heute der Favorit vieler Unternehmen: Streugutbehälter aus GFK – besonders langlebig und formstabil

Streugutbehälter aus GFK (glasfaserverstärktem Kunststoff) haben gegenüber anderen Streugutboxen, die im Handel erhältlich sind, wesentliche Vorteile. GFK ist ein besonders robustes und formstabiles Material, dass nicht nur temperaturstabil ist, sondern ebenso von Salz (das im Streugut enthalten ist) und der UV-Strahlung durch die Sonne nicht in Funktion oder Aussehen beeinträchtigt wird. Entsprechend sind die Streugutbehälter aus GFK über die gesamte Nutzungsdauer immer in perfekter Form (Deckel etc. schließen auch nach vielen Jahren noch perfekt und Schmutzwasser oder Feuchtigkeit können nicht eindringen) und die Optik wird durch Ausbleichen nicht beeinflusst (aufgrund der UV-Stabilität der Streugutboxen). Gegenüber Alternativen Streugutbehältern aus einfachem Kunststoff oder Streugut-Boxen aus Holz rentiert sich daher der Mehrpreis in der Anschaffung schon nach wenigen Jahren, denn weder Streugutbehälter aus Kunststoff, noch die Modelle aus Holz, haben normalerweise eine Nutzungsdauer von 20-Jahren oder mehr.

Anbaustreugeräte und Nachlaufstreuer für Gabelstapler

Der kalendarische Herbst hat gerade in Deutschland begonnen und bei den vielerorts noch sommerlichen Temperaturen denken viele noch nicht in an den Winter. Gleichwohl kann man jetzt die Zeit nutzen, um zu prüfen, ob der eigene Fuhrpark und alle Geräte für den Winter gerüstet sind. Zahlreiche Winterdienst-Anbaugeräte helfen dabei, dem Schnee und Eis im Winter Herr zu werden. Während der erste Schnee mit einem passenden Schneeeschieber oder Schneepflug geräumt wird, können mit den richtigen Streugeräten Eis und Schnee auch langfristig vorgebeugt werden. Daher gibt der nachstehende Beitrag einen Überblick über die unterschiedlichen Anbaustreuer für Stapler, sowohl Nachlaufstreuer, aber ebenso Anbaustreugeräte.

Größere Flächen sind mit dem Gabelstapler im Winter schnell gestreut

Während kleine Flächen oder Wege im Winter oft noch von Hand gestreut werden können, ist das bei größeren Flächen oder bei langanhaltenden Winterperioden nur noch wenig effizient. Passende Anbaustreuer und Nachlaufstreuer für Stapler sorgen hier für Abhilfe: Große Flächen wie bspw. Parkplätze, Zufahrten, Betriebshöfe und mehr können mit diesen Winterdienst-Anbaugeräten schnell und effizient gestreut werden und sind damit wieder gefahrlos nutzbar.

Der Streumechanimsus bei Stapler-Streugeräten: Mechanisch, elektrisch oder hydraulisch

Hydraulischer Anbaustreuer für Stapler

Hydraulischer Anbaustreuer für Stapler mit 440 Liter Fassungsvermögen

Die Typen der Anbau-Streugeräte für Stapler sind vielfältig und ein großes Unterscheidungskriterium ist der Streumechanimus bzw. wie der Streumechanismus angetrieben wird. Gängige Streugeräte sind sogenannte Nachlaufstreuer, die einfach an den Gabelstapler angehangen werden können und von diesem gezogen werden.
Die Räder der Nachlaufstreuer treiben den Streumechanismus an. So erreichen die Nachlaufstreuer eine Streubreite von bis zu 12m. Alternativ zu den Nachlaufstreuern kommen als Streugeräte für Stapler auch hydraulische oder elektrische Anbaustreugeräte zum Einsatz, die auf die Anhängerkupplung des Staplers gesetzt werden und keine eigenen Räder haben. Bei dieser Art Anbaustreuer funktioniert der Antrieb des Streumechanismus über die Hydraulik des Stapler (bei den hydraulische angetriebenen Modellen) oder die Bordelektrik des Staplers (bei den elektrischen Streugeräten) und so werden Streuweiten von bis zu 10m erreicht. Die elektrischen Anbaustreuer sind auch mit vielen anderen Fahrzeugen (bspw. Pick-Ups etc.) nutzbar.
Preislich sind die Nachlaufstreuer aufgrund des einfachen Aufbaus die günstigsten Modelle, die hydraulischen Anbaustreuer sind dahingegen preislich an der Spitze positioniert.

Große Auswahl an Streugeräten – sowohl als Anbaustreuer oder als Nachlaufstreuer

Je nach individuellem Bedarf sind die Stapler-Streugeräte in unterschiedlichsten Größen verfügbar. Mit einem Fassungsvermögen von 35 bis 440 Liter gibt es passende Modelle für kleine Flächen oder auch für den professionellen Einsatz. Ebenso groß ist das Spektrum bei den Preisen der Anbaustreuer für Gabelstapler – während mechanische Nachlaufstreuer schon für unter 300€ zu haben sind, gibt es hydraulische Schleuderstreuer, die jenseits von 4000€ liegen und gerade bei intensiver Nutzung gewählt werden.

Gerne beraten wir Sie auch bei der Auswahl der passenden Stapler-Streugeräte für Ihren Bedarf wir bieten Ihnen die passenden Anbaugeräte für den professionellen Winterdienst.

Tipps rund um das Thema Schneeketten für LKW und Busse

Nachdem die Hitzephase in Deutschland vorbei ist und es aktuell recht angeneh sommerlich Temperaturen gibt, sollte man nicht allzu lange mit den Winterovorbereitungen warten. Ab September kann man in den ersten Regionen Deutschlands wieder mit Schnee und Eis rechnen, auch in Skandinavien, Teilen Schottlands und Osteuropas kann es schon in weniger als vier Wochen Frost und Schnee geben. Als Spediteur oder Busunternehmer, der Fahrten in diese Regionen plant, sollte man daher frühzeitig die Winterausrüstung fit machen und prüfen, ob alle notwendigen Gegenstände und Schneeketten noch vollzählig und einsatzbereit sind. LKW-Schneeketten oder Schneeketten für Busse sollten bei der Bordausrüstung für den Winter nicht fehlen, daher heute eine Tipps, wie man LKW-Schneeketten auf den Winter vorbereitet. 

Schneeketten für LKW und Busse rechtzeitig prüfen und richtig lagern

Bevor man die Schneeketten einsetzt, sollte  man sie nach dem Sommer prüfen und vor dem Wintereinsatz richtig lagern. Auch andere Dingen sollte man jetzt beachten, wenn man die Nutzfahrzeug-Schneeketten auf den Winter vorbereitet:

  • Vor der Fahrt sollte man sich mit den Schneeketten für Bus und LKW vertraut machen und diese ruhig auch einmal zur Probe montieren
  • Die Schneeketten rechtzeitig bei Schnee auf der Fahrbahn, bei Eis oder natürlich auch bei Schneekettenpflicht am LKW oder Bus motniert werden (eine Übersicht der Schneekettenpflicht in Europa finden Sie hier)
  • Überprüfen Sie, ob es bei Ihrem LKW oder BUS Einschränkungen oder Empfehlungen über die Verwendung von Schneeketten gibt (in der Betriebsanleitung oder bei dedizierten Fachwerkstätten)
  • Die LKW- und Busschneeketten werden generell an angetriebenen Achsen (Bedienungsanleitung der Nutzfahrzeuge und der Schneeketten gibt hier detaillierte Anweissungen beachten; hier gibt es Tipps zur Montage von LKW-Schneeketten)
  • Nachdem die Schneeketten montiert wurden, nach den ersten 50 Metern unbedingt Spannung und Sitz der Schneeketten überprüfen
  • Das Nachspannen der Schneeketten ist erforderlich, wenn diese an den Radkasten schlagen.
  • Die Schneeketten nicht zu eng spannen, denn das kann zu Reifenschäden am LKW / Bus führen
  • Maximalgeschwindigkeit 50 km/h mit Schneeketten unbedingt beachten
  • Wenn es die Bedinungen zulassen, die Schneeketten sofort abnehmen, um unnötigen Verschleiß an Rädern und Ketten zu verhindern
  • Verschleißzustand regelmäßig prüfen, insbesondere in Vorbereitung auf die neue Wintersaison
  • Für Fahrzeuge mit hohen Beanspruchungen (Schwere Busse, LKW etc.) sind verstärkte Schneeketten mit einer hohe Laufleistung ideal, entsprechend gibt es hier Schneeketten für LKW und Busse
  • Schneeketten nach Gebrauch am besten mit warmem Wasser reinigen (kein Öl verwenden!) und danach zum Trocknen aufhängen

Mit diesen Tipps und Tricks können Sie die LKW- und Busschneeketten problemlos und lange nutzen und kommen sicher auch über verschneite Straßen.

 

CEMO AdBlue® / DEF-Tankanlagen für den Winterdienst

Die effiziente Abgasreinigung ist auch im Winterdienst ein wichtiges Thema. So ist es für Winterdienstfahrzeuge seit vielen Jahren Pflicht, die Abgase auf der Kraftstoffverbrennung mit Hilfe der Harnstoff-Lösung AUS 32  / AdBlue® zu reinigen. Genau wie den Kraftstoff selbst müssen die  Fahrzeuge im Winterdienst regelmäßig AUS 32  / AdBlue® nachtanken, damit ordnungsgemäße Kraftstoffreinigung erfolgen kann. Viele Unternehmen im professionellen Winterdienst, aber auch bspw. kommunale Anbieter setzen hier auf eine eigene AdBlue®-Tankanlage, damit direkt am Betriebsstandort nicht nur Diesel getankt werden kann, sondern ebenso AUS 32  / AdBlue® zur Verfügung steht. Der Hersteller CEMO hat hier unterschiedliche stationäre Tankanlagen für AUS 32  / AdBlue® im Angebot, mit den Winterdienst-Betriebe mit wenig Aufwand und unter Einhaltung aller Auflagen die AdBlue®-Betankung am einen Standort vornehmen können. Im Folgenden werden mit den CEMO-Cube-AdBlue®-Tankanlagen und den Modelle Indoor / Outdoor beliebte AdBlue®-Tankanlagen des Herstellers CEMO vorgestellt

Stationäre AUS 32  / AdBlue® CEMO Cube Tankanlagen – die Rundum-Sorglos-Lösung

Cemo CUBE-AdBlue®-Tankanlage Indoor Basic

Cemo CUBE-AdBlue®-Tankanlage Indoor Basic

Die CEMO Cube Tankanlagen dürften so gut wie jedem ein Begriff sein, der sich mit dem Thema Eigenbetankung auseinandergesetzt hat. Mit den CUBE-Tankanlagen hat CEMO echte Rundum-Sorglos-Pakete im Programm, die die Einrichtung einer Eigenbetankung für Winterdienstbetriebe direkt am Unternehmensstandort besonders einfach machen. Die CEMO-Cube AUS 32  / AdBlue®-Tankanlagen gibt es, genau wie die stationären Diesel-Tankanlagen, einmal als Indoor-Version für die Benutzung im Innenbereich und ebenso als Outdoor-Version für die Benutzung im Außenbereich. Gleichzeitig lassen sich die Ausführungen noch in die Basic-Version und in die Premium-Version unterscheiden, wobei die Serienausstattung der stationären AUS 32  / AdBlue®-CEMO Cube-Tankanlagen schon bereits sehr umfangreich ist, wohingegen die Basic-Version individuell erweitert werden kann. Sowohl die Indoor-Version, wie auch die Outdoor-Version können durch Erweiterungseinheiten im Bezug auf die AUS 32  / AdBlue®-Kapazität problemlos erweitert werden. In der Grundversion fassen die stationären AUS 32  / AdBlue®-CEMO Cube-Tankanlagen je nach Ausführung 1500-2500 Liter AUS 32  / AdBlue®, die Erweiterungseinheiten bieten jeweils zusätzliche 2500 Liter Volumen.

Für große Volumina: CEMO AdBlue® / AUS 32  Tankstationen Indoor / Outdoor Basic bzw. Ultima

Wer direkt größere Volumina für die AUS 32  / AdBlue®-Tankstation benötigt, kann auf die CEMO AUS 32  / AdBlue® Tankstationen Indoor / Outdoor zurückgreifen, die immer mit mind. 5000 Liter Volumen überzeugen. Die Indoor-Modelle werden ohne Auffangwanne ausgeliefert, die separat erworben werden kann, wohingegen die AUS 32  / AdBlue®-Tankanlagen für den Außenbereich direkt mit passender Auffangwanne im Set verkauft werden. Bei den AUS 32  / AdBlue®-Tankstation in der Ultima-Ausführung im Vergleich zur Basic-Linie wesentlich mehr Zubehör enthalten – bspw. ein mit Tankautomat MC, 80 Nutzer, für Zugangskontrolle, Tankdatenverwaltung und Anzeige der abgegebenen Menge .

Ob Cemo CUBE oder Cemo Indoor / Outdoor – mit stationären AUS 32  / AdBlue®-Tankstationen kann man effizient am Betriebsstandort die Eigenbetankung erweitern.

Schneeschieber und Schneepflüge für Stapler – Gemeinsamkeiten und Unterschiede

In den Sommermonaten nutzen viele Winterdienstbetriebe die Ruhe, um den eigenen Maschinenpark wieder für die kommende Wintersaison vorzubereiten. Aufgrund der Klimaveränderungen nehmen in Deutschland nicht nur Starkregen und Wärmeperioden zu, auch kann es im Winter zu stärkeren und strengeren Wintereinbrüchen mit massiven Schneefällen kommen. Professionelle Winterdienstanbieter nutzen dann Schneeschieber, Schneepflüge und andere Winterdienstanbaugeräte, um die großen Schneemassen zu beseitigen. Der heutige Beitrag erläutert die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Schneepflügen und Schneeschieber für Gabelstapler.

Gemeinsamkeiten von Stapler-Schneeschiebern und -Schneepflügen

Auf den ersten Blick sehen Stapler-Schneeschieber und Schneepflüge für Gabelstapler identisch aus: Die Winterdienst-Anbaugeräte verfügen über Aufnahmen für Gabelzinken, werden also mit den Stapler-Gabeln aufgenommen, mit einer Abrutschsicherung fixiert und dann kann der Einsatz beginnen. Ebenfalls verfügen sowohl Schneeschieber wie auch Schneepflüge über eine Schneeschild, das je nach Modell und Ausführung in unterschiedlichen Breiten und Formen erhältlich ist.

Schildbreiten von 1500mm – 2400mm

Schneepflug Typ SCH-U-G-180 mit Gummischürfleiste

Schneepflug Typ SCH-U-G-180 mit Gummischürfleiste

Sowohl Schneepflüge, wie auch Stapler-Schneeschieber sind mit einer Schildbreite von 1500 – 2400mm verfügbar, so dass man ohne Probleme das passende Modell für die primären Einsatzflächen finden kann. Mit den Schneeschiebern und Schneepflügen der der Breite 2100mm und 2400mm können auch innerhalb kürzester Zeit große Flächen, Zufahrten und Straßen schnell von Eis und Schnee befreit. 

Die Form des Räumschildes:  Rund oder gekantet

Neben der Schildbreite unterscheiden sich die verschiedenen Schneeschieber und Schneepflüge ebenso in der Form des Räumschilds, das entweder gekantet oder rund ist. Während ein rundes Räumschild eine etwas höherer Räumgeschwindigkeit erlaubt, sind die gekanteten Schneeschilder etwas günstiger. Ein Vergleich von Schneeschild-Formen erläutert die Vor- und Nachteile im Detail.

Schürfleisten: Stahl, Gummi oder PU – je nach Nutzung und Untergrund

Sowohl für die Stapler-Schneeschieber, wie auch für die Schneepflüge sind Schürfleisten aus Stahl, Gummi oder PU (Polyurethan). Die verschiedenen Schürfleisten sorgen für die vollständige Entfernung des Schnees und auch die vielfältigen Einstellungsmöglichkeiten sind die Basis für vielfältige Einsatzmöglichkeiten und stellen die einzigen Veschleißteile der Winterdienst-Anbaugeräte dar. Mit wenigen Handgriffen können die mit Schrauben am Schneeschild montierten Schürfleisten gewechselt werden, so dass auch nach vielen Jahren immer noch eine optimale Räumleistung verfügbar ist.

Aufnahme der Schneepflüge und Schneeschieber über die Gabelzinken

Die einfache Aufnahme  der Schneepflüge und Schneeschieber für Gabelstapler erfolgt über die Gabelzinken ohne kompliziertes Anbauen, so dass man schnell mit der Räumarbeit starten kann. Diese Art der Befestigung und Nutzung kenn man schon von vielen anderen Anbaugeräten für Gabelstapler. Neben der Aufnahme über die Gabelzinken gibt es ebenso Schneeschieber und Schneepflüge mit weiteren Aufnahmen. Gängig sind hier bspw. Dreipunktaufnahme oder Euroaufnahme, die aber für Gabelstapler eine eher untergeordnete Rolle spielen.

Unterschiede zwischen Schneeschiebern und Schneepflügen

Die große Besonderheit von Schneepflügen für Gabelstaplern im Vergleich zu den klassischen Schneeschiebern ist die die automatische Niveauregulierung, mit der eine feste Bodenfreiheit vorgegeben werden kann. Gerade wenn mit dem Gabelstapler nicht vollständig ebene und plane Flächen von Schnee und Eis befreit werden sollen, stoßen normale Stapler-Schneeschieber an ihre Grenzen, weil diese nicht über eine integrierte Niveauregulierung verfügen. Bei einem Schneepflug wird das Höhenniveau des Schneeschilds automatisch an die Unebenheiten, so dass nicht nur das Schneeräumen einfacher ist, sondern auch weniger Verschleiß an den Schürfleisten auftritt.

Schneeschieber oder Schneepflüge – beide Winterdienst-Anbaugeräte liefern in Kombination mit dem Gabelstapler hilfreiche Dienste und daher sollte eigentlich in keinem Unternehmen ein Stapler-Schneeschieber oder -Schneepflug fehlen.