Gängige Größen von Streugutbehältern – 200 Liter und 400 Liter

Bei der Lagerung von Streugut im Winter sind Streugutbehälter die ideale Option, wenn Streugut dezentral eingelagert werden und gleichzeitig bei Bedarf schnell zur Verfügung stehen soll. Ob an Straßenrändern, Einfahrten oder bspw. Betriebshöfen – mit einem Streugutbehälter kann direkt vor Ort das Winterstreugut gelagert werden und bei Schnee und Eis kann man direkt mit dem Streuen beginnen.

Große Auswahl von Streugutbehältern mit einem Volumen von bis zu 2000 Litern

Wenn man überlegt, einen neuen Streugutbehälter zu kaufen, ist die passende Größe das erste Kriterium, das man beachten sollten. Je nach Modell und Ausführung haben Streugutbehälter ein Volumen von 100Litern bei den kleinen Modellen bis über 2000 Liter. Zwar gibt es auch Behälter für Streugut mit kleinerem Volumen, aber da sollte man sich die Frage stellen, ob eine dezentrale Lagerung von Winter-Streusand in so geringen Mengen sinnvoll ist. Gegebenenfalls können diese besonders kleinen Streugutbehälter im privaten Bereich Sinn machen. Je nach Bedarf und auch Ort, an dem der Behälter für Streugut aufgestellt werden soll, sollte also das benötigte Volumen bestimmt werden – also die Menge an Streugut, die der Streugutbehälter aufnehmen kann. In der Praxis werden bestimmte Größen besonders häufig gewählt.

Streugutbehälter mit 200 Liter Volumen

Die 200l-Streugutbehälter sind sozusagen das kleine Standardmodell und man sieht sie besonders häufig an Straßenrändern. Diese Größe wird gerne von Kommunen und Straßenmeistereien eingesetzt, wenn kleinere Straßen oder Wege auf den Winter vorbereitet werden sollen und das evtl. zum Einsatz kommende Streugut direkt am Einsatzort gelagert wird. Auch viele Unternehmen und Landwirte greifen zu den Streugutbehältern mit 200 Litern Volumen, denn sie bieten eine ausreichende Menge an Streugut, um einen Betriebshof oder um bspw.  Zufahrten von Eis und Schnee zu befreien. Gleichzeitig haben die Streugutbehälter mit 200 Litern Volumen ein sehr attraktives Preis-Leistungsverhältnis. Erhältlich sind die 200l-Streugutboxen mit und ohne Entnahmeöffnung, sowie mit umfangreichem Zubehör.

Streugutbehälter mit 400 Liter Volumen

An vielen Bundesstraßen, Autobahnen und größeren Landstraßen, aber auch bei größeren Firmen, werden Streugutbehälter mit 400l Größe genutzt. Diese aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) gefertigten 400l-Streugutbehälter bieten sehr viel Volumen für die Lagerung von Winterstreugut, sind aber von der benötigten Grundfläche nur unwesentlich größer als die 200 Liter-Modelle. Bei der Auswahl von 400l-Streugutbehältern kann man auf eine Vielzahl unterschiedlicher Modelle zurückgreifen: Neben bei der ganz einfachen Ausführung ohne Entnahmeöffnung gibt es ebenso Modelle mit Entnahmeöffnung, die gerade im Alltag viele Vorteile haben. Zusätzlich gibt es 400l-Streugutbehälter, die mit speziell verstärkten Wänden und einem Vandalismusdeckel ideal vor Fremdeinwirkung geschützt sind.

Die wichtigsten Aufnahmen für Schneeschilder im Überblick

Der Winter naht und damit auch potenziell die ersten Schneefälle. Wer jetzt mit dem Kauf eines Schneeschilds für einen Traktor, Stapler oder anderes Trägerfahrzeug liebäugelt, muss auf die passende Aufnahme achten. Der heutige Beitrag gibt einen Überblick über die gängigsten Aufnahmen für Schneeschilde, denn bei Schneeschilden für Traktoren, Unimog und Multicar gibt es  vielfältige Aufnahmen. Je nach Trägerahrzeug muss das Schneeschild anders an den Traktor etc. montiert werden. Die gängigsten Aufnahmen für Schneeschilde sind die die Euroaufnahme, die Dreipunktaufnahme und die Aufnahme über die Gabelzinken.

Euroaufnahme – häufig an Schneeschilden für Traktoren

Die Euroaufnahme kommt vornehmlich in der Landwirtschaft zum Einsatz und entsprechend haben handelsübliche Traktoren diese Art der Aufnahme für Anbaugeräte, die dann nicht nur für Schneeschilde genutzt wird, sondern für alle Arten von Anbaugeräten. Durch diese standardisierte Aufnahme für Anbaugeräte können prinzipiell alle Traktor-Schneeschilde mit einer Euroaufnahme von Nutzfahrzeunget mit so einer Euroaufnahme genutzt werden. Da die Euroaufnahme normalerweise die Hydraulikanschlüsse beinhaltet, können Schneeschilde und Schneepflüge für eine Euroaufnahme meistens über die Bordhydraulik des entsprechenden Trägerfahrzeugs verstellt werden und ermöglichen daher eine besonders komfortable Bedienung.

Dreipunktaufnahmen mit Kuppeldreieck – bei vielen Kommunalfahrzeugen mit Schneeschild

Dreipunktaufnahmen / Aufnahmen für Kuppeldreiecke sind, neben der Landwirtschaft, gerade bei Kommunalfahrzeugen und anderen Mehrzweckfahrzeugen häufig anzutreffen. Mit so einer Dreipunktaufnahme mit Kuppeldreieck kann man Schneeschilde und andere Anbaugeräte Heck oder auch an der Front aufnehmen (bei Schneeschilden ist die Nutzung an der Front eines Trägerfahrzeugs der Regelfall). Bei den Kuppeldreiecken gibt es verschiedene Kategorien, die abhängig von den Maßen sind. Beim Kauf eines Schneeschilds ist daher darauf zu achten ist, dass die die Kategorie des Kuppeldreiecks zu der Dreipunktaufnahme des jeweiligen Fahrzeugts passt. Mit den “Schnellkuppeldreieck” genannten Adaptern können Anbaugeräte wie Schneeschilde für Dreipunktaufnahmen schnell und ohne viel Aufwand gewechselt werden. 

Schneeschilde mit Gabelzinkenaufnahme – für Stapler und andere Nutzfahrzeuge

Neben Dreipunktaufnamen und der Euroaufnahme sind Einfahrtaschen für Gabelzinken ebenfalls bei Schneeschilden und Schneeschiebern weit verbreitet. Wie bei vielen anderen Stapler-Anbaugeräten auch, kann man mit den Gabelzinken in die dafür vorgesehene Gabelaufnahme des Schneeschiebers einfahren und über eine Kettensicherung wird das Schneeschild gegen ein Abrutschen  von den Gabeln gesichert. Wenn ein Schneeschild oder Schneeschieber über so eine Gabelzinkenaufnahme verfügt, muss der Gabelquerschnitt zu dem Querschnitt der Gabelaufnahme passen, damit man problemlos in die Gabelaufnahme einfahren kann.

Spezifische Aufnahmen für Quad, Rasentraktoren, SUV uvm.

Für Quads, Rasentraktoren, PKW oder SUV gibt es, neben den oben beschriebenen Aufnahmen, oftmals modellspezifische Adapter, die eine Aufnahme des Schneeschildes ermöglichen. Für vielseitig einetzbare Nutzfahrzeuge sind allerdings die Euroaufnahme, die Dreipunktaufnahme und die Aufnahme über die Gabelzinken für Schneeschilde die am häufigsten genutzten Anbaumöglichkeiten. 

Schneeketten für LKW: Wann muss man Schneeketten in Deutschland, Österreich und der Schweiz mitnehmen?

In Europa gibt es keine einheitliche Regelung in Bezug auf die Schneekettenpflicht LKW und andere Nutzfahrzeuge. Dies gilt nicht nur, wann diese im LKW mitgeführt werden müssen, sondern ebenso wann sie zu benutzen sind. Der heutige Beitrag gibt daher die Anwort, wann man in LKWs in Deutschland, Österreich und der Schweiz Schneeketten mitnehmen muss.

Schneeketten für LKW: Die Vorgaben für Deutschland

In Deutschland gibt es keine generelle Schneeketten-Pflicht für LKW über 3,5to, sondern die Vorschriften sind durch Verkehrszeichen geregelt. Genauer gesagt wird durch das Verkehrszeichen 268 in Deutschland eine Schneeketten-Pflicht signalisiert, die auch für LKW gilt. Dann gilt für LKW mit aufgezogenen Schneeketten eine Höchstgeschwindigkeit von 50km/h. Je nach den vor Ort herrschenden Bedingungen und Gegebenheiten kann die Höchstgeschwindigkeit weiter reduziert werden. Aufgrund vieler und häufig früher  Wintereinbrüche in Deutschland in den vergangenen Jahren ist Mitführen von LKW-Schneeketten, besonders im süddeutschen Raum, in den Wintermonaten sehr empfehlenswert, denn ohne passende Schneeketten kommen die LKW schon bei kleinen Schneemengen oftmals nur noch wenig voran. Eine explizite Pflicht für LKW, passende Schneeketten an Bord zu haben, gibt es in Deutschland dagegen nicht.

Schneeketten für LKW: Die Vorgaben in Österreich

Für Österreich gilt eine Pflicht für LKW, dass sie auf mind. zwei Rädern einer Antriebsachse für den Zeitraum vom 1.11. bis zum 15.4. des Folgejahres Winterreifen aufgezogen haben. Für den gleichen besteht die Vorgabe, dass mind. ein Paar LKW-Schneeketten für die Antriebsachse im LKW mitgeführt wird. Unter diese Schneeketten-Pflicht für LKW fallen in Österreich bspw. Sattelzüge und andere Nutzfahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5to und wenn die Bauart nicht die Montage der Schneeketten verhindert. Neben den allgemeinen Regeln für Schneeketten in Österreich gibt es zusätzlich ein Verkehrsschild (blauer Grund und Schneeketten-Symbol). Dann sind bei entsprechender Wetterlage die LKW-Schneeketten nicht nur an Bord mitzuführen, sondern zu montieren. Die Wirtschaftskammer Wien bietet auch Informationen zur Schneekettenpflicht für LKW über 3,5to in Österreich.

Schneeketten für LKW: Die Vorgaben für die Schweiz

Für die Schweiz gibt es, anders als in Österreich, keinen festen Zeitraum, in dem eine Schneeketten-Pflicht für LKW besteht, so dass in der Schweiz nicht immer LKW-Schneeketten mitgeführt werden müssen. Ähnlich wie in Deutschland wird mit einem entsprechenden Verkehrsschild in der Schweiz die LKW-Schneekettenpflicht signalisiert, unabhängig vom jeweiligen Zeitraum. Gerade in den Alpenregionen in der Schweiz kann es auch in den Sommermonaten schneien, so dass es hier empfehlenswert, immer ein paar LKW-Schneeketten mitzuführen, auch im Sommer. Die Schneekettenpflicht für LKW in der Schweiz umfasst dabei, dass mind. zwei LKW-Schneeketten (zugelassen von den Schweizer Behörden) auf den Antriebsrädern des LKW zu montieren sind.

Schneepflug, Schneeschieber und Schneeschild – Unterschiede und Gemeinsamkeiten

Bei den Begriffen Schneepflug, Schneeschieber und Räumschild / Schneeschild gibt es immer wieder zahlreiche Mißverständnisse und Unklarheiten und das nicht nur bei Privatleuten, sondern ebenso im professionellen Winterdienst. Der heutige Beitrag erläutert die wichtigsten Unterschiede von Schneepflügen und Schneeschiebern und erklärt, wie Schneeschilde sich in die Benennung einfügen.

Schneepflug – allgmein ein Gerät zur Schneerräumung Verkehr

Umgangssprachlich bezeichnet ein Schneepflug Gerät zur Schneeräumung im Straßen oder Schienenverkehr (Quelle: Wikipedia), wohingegen ein Schneeschieber gerade bei Privatleuten in der Regel mit einer Schneeschaufel gleichgesetzt wird. Im Bereich der professionellen Winterdienst-Anbaugeräte sollte allerdings eine klare Unterscheidung erfolgen, die Schneepflüge, Schneeschieber und ebenso Schneeschilde voneinander abgrenzen.

Schneepflug besitzt automatische Anpassung an Bodenunebenheiten

Im Unterschied zum (einfachen) Schneeschieber besitzt ein Anbau-Schneepflug einen Mechanismus, der das Höhenniveau des Räumschildes automatisch an den Boden anpasst. Mit dieser automatischen Niveauregulierung ist ein Schneepflug nicht nur auch für unebene Flächen im Winterdienst einzusetzen, sondern auch eine starre Verbindung zum Trägerfahrzeug ist dann kein Nachteil mehr. An den meisten kommunalen Schneeräumfahrzeugen kommen daher Schneepflüge zum Einsatz, weil diese über eine starre Verbindung mit dem Unimog, LKW etc. verbunden werden. Das Räumniveau wird über die Niveauregulierung des Schneepfluges automatisch angepasst.

Schneeschieber verfügt nicht über automatische Niveauregulierung

Von einem Schneeschieber in diesem Kontext spricht man, wenn man ein Anbaugerät für den Winterdienst meint, das mit Hilfe eines Räumschildes Schnee beseitigen kann. Dabei besitzt ein Schneeschieber keine automatische Niveauregulierung. In der Regel werden Schneeschieber als Anbaugeräte daher auch nur an Trägerfahrzeugen eingesetzt, die das Niveau über den Anbaumechanismus regulieren können. Typische Trägerfahrzeuge für Schneeschieber sind daher Frontlader, Radlader oder auch Gabelstapler, die den Schneeschieber über die Gabelzinken aufnehmen und über die Justierung der Gabeln das Räumniveau verändern können. Schneeschieber sind daher primär nur für ebene Flächen zum Schneeräumen geeignet, weil keine automatische Anpassung an Bodenunebenheiten stattfindet.

Schneeschild / Räumschild ist das eigentliche Schild des jeweilgen Anbaugerätes

Der Begriff Räumschild beschreibt genau genommen nur einen Teil eines Schneeschiebers / Schneepflugs, nämlich das eigentliche Schild. Über das Räumschild wird daher die Räumbreite bestimmt. Neben den ebenen Räumschilder sind auch Dreiecks-Schilder verfügbar, die den Schnee zu beiden Seiten räumen und eine höhere Räumgeschwindigkeit erlauben, als es die ebenen Räumschilder tun.  

CEMO AdBlue® / DEF-Tankanlagen für den Winterdienst

Die effiziente Abgasreinigung ist auch im Winterdienst ein wichtiges Thema. So ist es für Winterdienstfahrzeuge seit vielen Jahren Pflicht, die Abgase auf der Kraftstoffverbrennung mit Hilfe der Harnstoff-Lösung AUS 32  / AdBlue® zu reinigen. Genau wie den Kraftstoff selbst müssen die  Fahrzeuge im Winterdienst regelmäßig AUS 32  / AdBlue® nachtanken, damit ordnungsgemäße Kraftstoffreinigung erfolgen kann. Viele Unternehmen im professionellen Winterdienst, aber auch bspw. kommunale Anbieter setzen hier auf eine eigene AdBlue®-Tankanlage, damit direkt am Betriebsstandort nicht nur Diesel getankt werden kann, sondern ebenso AUS 32  / AdBlue® zur Verfügung steht. Der Hersteller CEMO hat hier unterschiedliche stationäre Tankanlagen für AUS 32  / AdBlue® im Angebot, mit den Winterdienst-Betriebe mit wenig Aufwand und unter Einhaltung aller Auflagen die AdBlue®-Betankung am einen Standort vornehmen können. Im Folgenden werden mit den CEMO-Cube-AdBlue®-Tankanlagen und den Modelle Indoor / Outdoor beliebte AdBlue®-Tankanlagen des Herstellers CEMO vorgestellt

Stationäre AUS 32  / AdBlue® CEMO Cube Tankanlagen – die Rundum-Sorglos-Lösung

Cemo CUBE-AdBlue®-Tankanlage Indoor Basic

Cemo CUBE-AdBlue®-Tankanlage Indoor Basic

Die CEMO Cube Tankanlagen dürften so gut wie jedem ein Begriff sein, der sich mit dem Thema Eigenbetankung auseinandergesetzt hat. Mit den CUBE-Tankanlagen hat CEMO echte Rundum-Sorglos-Pakete im Programm, die die Einrichtung einer Eigenbetankung für Winterdienstbetriebe direkt am Unternehmensstandort besonders einfach machen. Die CEMO-Cube AUS 32  / AdBlue®-Tankanlagen gibt es, genau wie die stationären Diesel-Tankanlagen, einmal als Indoor-Version für die Benutzung im Innenbereich und ebenso als Outdoor-Version für die Benutzung im Außenbereich. Gleichzeitig lassen sich die Ausführungen noch in die Basic-Version und in die Premium-Version unterscheiden, wobei die Serienausstattung der stationären AUS 32  / AdBlue®-CEMO Cube-Tankanlagen schon bereits sehr umfangreich ist, wohingegen die Basic-Version individuell erweitert werden kann. Sowohl die Indoor-Version, wie auch die Outdoor-Version können durch Erweiterungseinheiten im Bezug auf die AUS 32  / AdBlue®-Kapazität problemlos erweitert werden. In der Grundversion fassen die stationären AUS 32  / AdBlue®-CEMO Cube-Tankanlagen je nach Ausführung 1500-2500 Liter AUS 32  / AdBlue®, die Erweiterungseinheiten bieten jeweils zusätzliche 2500 Liter Volumen.

Für große Volumina: CEMO AdBlue® / AUS 32  Tankstationen Indoor / Outdoor Basic bzw. Ultima

Wer direkt größere Volumina für die AUS 32  / AdBlue®-Tankstation benötigt, kann auf die CEMO AUS 32  / AdBlue® Tankstationen Indoor / Outdoor zurückgreifen, die immer mit mind. 5000 Liter Volumen überzeugen. Die Indoor-Modelle werden ohne Auffangwanne ausgeliefert, die separat erworben werden kann, wohingegen die AUS 32  / AdBlue®-Tankanlagen für den Außenbereich direkt mit passender Auffangwanne im Set verkauft werden. Bei den AUS 32  / AdBlue®-Tankstation in der Ultima-Ausführung im Vergleich zur Basic-Linie wesentlich mehr Zubehör enthalten – bspw. ein mit Tankautomat MC, 80 Nutzer, für Zugangskontrolle, Tankdatenverwaltung und Anzeige der abgegebenen Menge .

Ob Cemo CUBE oder Cemo Indoor / Outdoor – mit stationären AUS 32  / AdBlue®-Tankstationen kann man effizient am Betriebsstandort die Eigenbetankung erweitern.

Schneeschieber und Schneepflüge für Stapler – Gemeinsamkeiten und Unterschiede

In den Sommermonaten nutzen viele Winterdienstbetriebe die Ruhe, um den eigenen Maschinenpark wieder für die kommende Wintersaison vorzubereiten. Aufgrund der Klimaveränderungen nehmen in Deutschland nicht nur Starkregen und Wärmeperioden zu, auch kann es im Winter zu stärkeren und strengeren Wintereinbrüchen mit massiven Schneefällen kommen. Professionelle Winterdienstanbieter nutzen dann Schneeschieber, Schneepflüge und andere Winterdienstanbaugeräte, um die großen Schneemassen zu beseitigen. Der heutige Beitrag erläutert die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Schneepflügen und Schneeschieber für Gabelstapler.

Gemeinsamkeiten von Stapler-Schneeschiebern und -Schneepflügen

Auf den ersten Blick sehen Stapler-Schneeschieber und Schneepflüge für Gabelstapler identisch aus: Die Winterdienst-Anbaugeräte verfügen über Aufnahmen für Gabelzinken, werden also mit den Stapler-Gabeln aufgenommen, mit einer Abrutschsicherung fixiert und dann kann der Einsatz beginnen. Ebenfalls verfügen sowohl Schneeschieber wie auch Schneepflüge über eine Schneeschild, das je nach Modell und Ausführung in unterschiedlichen Breiten und Formen erhältlich ist.

Schildbreiten von 1500mm – 2400mm

Schneepflug Typ SCH-U-G-180 mit Gummischürfleiste

Schneepflug Typ SCH-U-G-180 mit Gummischürfleiste

Sowohl Schneepflüge, wie auch Stapler-Schneeschieber sind mit einer Schildbreite von 1500 – 2400mm verfügbar, so dass man ohne Probleme das passende Modell für die primären Einsatzflächen finden kann. Mit den Schneeschiebern und Schneepflügen der der Breite 2100mm und 2400mm können auch innerhalb kürzester Zeit große Flächen, Zufahrten und Straßen schnell von Eis und Schnee befreit. 

Die Form des Räumschildes:  Rund oder gekantet

Neben der Schildbreite unterscheiden sich die verschiedenen Schneeschieber und Schneepflüge ebenso in der Form des Räumschilds, das entweder gekantet oder rund ist. Während ein rundes Räumschild eine etwas höherer Räumgeschwindigkeit erlaubt, sind die gekanteten Schneeschilder etwas günstiger. Ein Vergleich von Schneeschild-Formen erläutert die Vor- und Nachteile im Detail.

Schürfleisten: Stahl, Gummi oder PU – je nach Nutzung und Untergrund

Sowohl für die Stapler-Schneeschieber, wie auch für die Schneepflüge sind Schürfleisten aus Stahl, Gummi oder PU (Polyurethan). Die verschiedenen Schürfleisten sorgen für die vollständige Entfernung des Schnees und auch die vielfältigen Einstellungsmöglichkeiten sind die Basis für vielfältige Einsatzmöglichkeiten und stellen die einzigen Veschleißteile der Winterdienst-Anbaugeräte dar. Mit wenigen Handgriffen können die mit Schrauben am Schneeschild montierten Schürfleisten gewechselt werden, so dass auch nach vielen Jahren immer noch eine optimale Räumleistung verfügbar ist.

Aufnahme der Schneepflüge und Schneeschieber über die Gabelzinken

Die einfache Aufnahme  der Schneepflüge und Schneeschieber für Gabelstapler erfolgt über die Gabelzinken ohne kompliziertes Anbauen, so dass man schnell mit der Räumarbeit starten kann. Diese Art der Befestigung und Nutzung kenn man schon von vielen anderen Anbaugeräten für Gabelstapler. Neben der Aufnahme über die Gabelzinken gibt es ebenso Schneeschieber und Schneepflüge mit weiteren Aufnahmen. Gängig sind hier bspw. Dreipunktaufnahme oder Euroaufnahme, die aber für Gabelstapler eine eher untergeordnete Rolle spielen.

Unterschiede zwischen Schneeschiebern und Schneepflügen

Die große Besonderheit von Schneepflügen für Gabelstaplern im Vergleich zu den klassischen Schneeschiebern ist die die automatische Niveauregulierung, mit der eine feste Bodenfreiheit vorgegeben werden kann. Gerade wenn mit dem Gabelstapler nicht vollständig ebene und plane Flächen von Schnee und Eis befreit werden sollen, stoßen normale Stapler-Schneeschieber an ihre Grenzen, weil diese nicht über eine integrierte Niveauregulierung verfügen. Bei einem Schneepflug wird das Höhenniveau des Schneeschilds automatisch an die Unebenheiten, so dass nicht nur das Schneeräumen einfacher ist, sondern auch weniger Verschleiß an den Schürfleisten auftritt.

Schneeschieber oder Schneepflüge – beide Winterdienst-Anbaugeräte liefern in Kombination mit dem Gabelstapler hilfreiche Dienste und daher sollte eigentlich in keinem Unternehmen ein Stapler-Schneeschieber oder -Schneepflug fehlen.

 

Robuste Streugutboxen – perfekt für die Streugutlagerung rund ums ganze Jahr

Wenn es um die korrekte Lagerung von Streugut geht,  müssen Winterdienst-Betriebe auf einige Dinge achten, damit das Streugut zu jeder Zeit einsatzbereit und verfügbar ist. Auch über den Sommer hinweg ist es daher sinnvoll, auf die richtige Lagerung von Streugranulat zu achten. Mit den passenden Streugutbehältern kann man das Streugut  nicht nur im Winter für den konkreten Einsatz dezentral und effizient lagern, sondern auch während des restlichen Jahres ist das Streugut dort gut aufgehoben. Daher gibt der heutige Beitrag nicht nur Tipps, worauf man bei der Lagerung von Winterstreugut achten sollten, sondern auch, welche Streugutbehälter ideal für die langfristige Aufbewahrung sind.

Winter-Streugut besteht meist aus Sand, Granulat und evtl. Salz

Das meiste Winterstreugut ist kein reines Streusalz – wie man so häufig sagt – denn das darf in  vielen Regionen gar nicht verwendet werden, um die Umwelt vor Schäden zu bewahren. Reines Streusalz wird daher nur im absoluten Ausnahmefall im Winter genutzt. Lediglich die von der Stadt, Gemeinde oder Kommune betriebenen bzw. beauftragten Winterdienste verfügen teilweise und in Abhängigkeit von der Witterung über eine Ausnahmegenehmigung, 100%iges Streusalz als Streugut zu verwenden. Meistens handelt es sich beim im Winterdienst verwendeten Streugut um eine Mischung aus Sand und speziellen Streugranulat, die von den Winterdiensten aufgebracht werden.  Das Streugut – egal ob Sand, Granulat oder Salz – kann dabei durch eine falsche Lagerung und Aufbewahrung schnell unbrauchbar werden und steht so im Bedarfsfall nicht zur Verfügung. So etwas kostet dann unnötig Zeit und Geld, denn das Streugut muss natürlich ersetzt werden. Am besten lagert man daher das Streugut nicht nur im Winter, sondern auch im Rest des Jahres in den dafür speziell konstruierten Streugutbehältern / Streugutboxen.

Behälter für Streugut aus GFK: Ideal & robust

Streugutbehälter auf GFK zeichnen sich durch viele Vorteile für die Lagerung von Streugut aus: Nicht  nur die Streugutboxen selbst, auch die Deckel sind aus GFK (glasfaserverstärktem Kunststoff) gefertigt und entsprechend besonders robust, langlebig und schützen den Inhalt gut vor externen Witterungseinflüssen. Sie bieten einen guten Schutz vor Vandalismus, was gerade für öffentlich zugängliche Streugutbehälter besonders wichtig. Neben dem Schutz vor Vandalismus bietet diese Bauweise und Materialwahl eine Lebensdauer von über 20 Jahren. Aus GFK gefertigt sind die Streugutbehälter zu 100% korrosions- und wetterbeständig, so dass das darin gelagerte Streumaterial dem Streugutbehälter selbst nichts anhaben kann – ein großer Vorteil gegenüber den früher oftmals genutzten Streugutbehältern aus Stahl oder Holz, die vom Streugut häufig über die Jahre hinweg von innen zersetzt wurden. So kann bspw. das im Streugranulat enthaltene Salz zur Korrosoin von Stahlbehältern führen.
Die Auswahl Streugutbehälter ist groß – sie unterscheiden sich im Volumen (gängige Modelle besitzen ein Volumen von 100l bis 1500l) und ob die Streugut-Behälter direkt eine Entnahmeöffnung haben. Sie sind in zwei Farbvariationen erhältlich: Der Behälter ist entweder grau oder grün, der Deckel ist jeweils orange. Hier noch einige Bilder von verschiedenen Streugut-Behältern: 

 

Hydraulische Stapler-Schaufeln – maximale Leistung auch für den Winterdienst

Stapler-Schaufeln sind auch für den professionellen Winterdienst eines der häufigst genutzten Anbaugeräte. Die meisten Modelle können aber nicht nur im Winterdienst eingesetzt werden, sondern sind für viele Unternehmen eine willkommene Alternative zur Anschaffung eines Radladers. Insbesondere hydraulische Schaufeln für Gabelstapler, die über die Bordhydraulik angetrieben werden, bieten einen besonders hohen Bedienungskomfort und sind entsprechend bei vielen Winterdienst-Anbietern beliebt. Der heutige Beitrag gibt einen Überblick der wichtigsten Modellserien hydraulischer Gabelstapler-Schaufeln. 

Hydraulische Gabelstapler-Schaufeln vom TYP BSE-H

Die Stapler-Schaufeln vom TYP BSE-H sind die hydraulische Alternative zur Modellserie BSE. Mit einer großen Auswahl verschiedener Volumina, Nutzlasten und Schaufelbreiten gibt es vom TYP BSE-H für fast jeden Einsatz eine entsprechende hydraulische Stapler-Schaufel. Angefangen bei den kleinen Modellen mit mit 0,5cbm Volumen und 1000kg Nutzlast bis Schwerlastschaufeln mit 2,5cbm und 3000kg Nutzlast sollten bei den hydraulischen Stapler-Schaufeln BSE-H die meisten Unternehmen fündig werden.

Hydraulische Gabelstapler-Schaufeln vom TYP BSM-H

Die Schaufeln vom TYP BSM-H sind, ähnlich wie die  Modelle BSE-H, eine hydraulische Ausführung der mechanischen Schaufeln vom TYP BSM. Analog zu den mechanischen Modelle verfügen auch die Schaufeln BSM-H über ein Öffnung innerhalb der Schaufel, in die die Gabelzinken einfahren können und über die die Aufnahme erfolgt. Ob 0,5cbm Volumen und 1000kg Tragfähigkeit oder auch 2,5cbm und 3000kg Nutzlast – die  hydraulischen Stapler-Schaufeln BSM-H gibt es in einer großen Auswahl.

Hydraulische Gabelstapler-Schaufeln vom TYP DGS

Die Schaufeln vom TYP DGS machen auch aus jedem Stapler den perfekten Radlader-Ersatz. Durch die spezielle Form haben diese Stapler-Schaufeln einen besonders günstigen Lastenschwerpunkt und nehmen Nutzlasten bis zu 1500kg auf. Die hydraulischen Stapler-Schaufeln DGS sind mit einer Schürfleiste aus Spezialstahl ausgestattet und durch den stabilen Grundrahmen für einen langjährigen und intensiven Einsatz ausgelegt.

Hydraulische Gabelstapler-Schaufeln vom TYP HVR

Hydraulische Schaufel für Stapler HVR-75

Hydraulische Schaufel für Stapler HVR-75

Die Stapler-Schaufeln TYP HVR fallen als erstes durch die Form mit einer Mulde auf.  Durch die zwei Hydraulikzylinder sind diese hydraulischen Gabelstapler-Schaufeln flexibel nutzbar und können Lasten von bis zu 2500kg ohne Probleme aufnehmen. Die Zwei-Zylinder-Hydraulik erlaubt zudem eine sehr dosierte Entleerung. Die hydraulischen Stapler-Schaufeln HVR sind mit einer Schürfleiste aus Spezialstahl ausgestattet und durch den stabilen Grundrahmen für einen langjährigen und intensiven Einsatz ausgelegt. Gegen das unbeabsichtigte Abrutschen sind die Schaufeln selbstverständlich gesichert. Je nach Modell besitzen diese hydraulischen Schaufelmodelle HVR ein Volumen von 0,5 – 1,5cbm und eine Nutzlast von bis zu 2500kg.

Preislich etwas teurer – aber dafür auch leistungsfähiger

Hydraulische Stapler-Schaufeln haben gegenüber den mechanischen Pendants vor allen Dingen einen preislichen Nachteil. Allerdings sind sie gerade bei häufigem und intensivem Einsatz in puncto Bedienungskomfort den einfachen Stapler-Schaufeln überlegen und können teilweise auch wesentlich größere Lasten heben, als vergleichbare Modelle mit mechanischem Kippmechanismus.

Tipps zum richtigen Winter-Streugut und wie man es lagern sollte

Nachdem der Januar fast schon mit frühlingshaften Temperaturen verwöhnt hat, kommt jettzt der Winter noch einmal richtig zurück und vieleorts muss noch gestreut werden. Wir geben heute einen Überblick, welches Streugut empfehlenswert ist und wie man das Winter-Streugut am besten aufbewahren sollte, damit es jederzeit einsatzbereit ist.

Streusalz – schon seit langer Zeit für Privatleute verboten

Auch wenn man umgangssprachlich häufig noch von Streusalz spricht – wirklich reines Streusalz ist für Privatleute in der Regel schon seit längerer Zeit nicht mehr erlaubt. Das Verbot von Streusalz (häufig auch Auftausalz genannt) ist in den Umweltschäden begründet, die durch den massiven Einsatz verursacht werden können. Sowohl für Flora und Fauna ist Streusalz schädlich, aber auch die Infrastuktur leidet und dem ungeregelten Einsatz von Streusalz und ist daher für Privatleute verboten. Durch das Schmelzwasser von Schnee und Eis gelangt das Salz in den Boden und führt zu Schäden in der Vegetation und der Natur. Ebenso an Straßen und Fahrzeugen kann das Streusalz zu Schäden führen.

Streusand, Streugut – das sind die neuen Streumittel im Winter

Nach dem Verbot von Streusalz für Privatleute und kommerzielle Winterdienst-Anbieter sind hier inzwischen zahlreiche Alternativen entwickelt worden, so dass inzwischen vielfältige Winterstreumittel bereitstehen, mit denen man auch als Privatmann einen perfekten Winterdienst leisten kann. Die günstigste und bekannteste Alternative zum Streusalz ist mit Sicherheit einfacher Streusand, denn Streusand stumpft glatte und vereiste Flächen ab und damit werden diese Flächen wieder für Passnten begehbar. Die Eisfläche selbst bleibt beim Einsatz von Streusand aber bestehen, denn Streusand senkt – anders als das Streusalz – nicht den Gefrierpunkt des Wassers. Neben dem Streusand gibt es noch zahlreiche Granulate (entweder mineralischen oder organischen Ursprungs), die eine ähnliche Wirkung wie der Streusand haben und wegen der größeren Körner aber noch effektiver sind.

Tipps zur richtigen Lagerung von Winterstreugut

Streugut sollte immer korrekt gelagert werden
Streugut sollte immer korrekt gelagert werden – am besten in einem Streugutbehälter

Alle Streugüter – egal ob Streusand, minalisches Streugranulat oder auch Auftausalz – müssen so  gelagert werden, dass sie auch bei Wind und Wetter immer nutzbar bleiben, denn was hilft das beste Streugut, wenn es durch falsche Lagerung im Bedarfsfall unbrauchbar geworden ist. Sogenannte Streugut-Boxen oder Streugutbehälter sind speziell für die richtige Lagerung von Winterstreugut konstruiert und ermöglichen gleichzeitig eine einfache Entnahme.

Vor dem Streuen erst den neu gefallenen Schnee räumen

Bevor man das passende Winter-Streugut einsetzt, sollten verschneite Flächen und Wege erst geräumt werden . Ob mit einem professionellen Schneepflug, einem Stapler-Schneeschieber oder einem einfachen Hand-Schneeschieber – mit passenden Winterdienst-Geräten kann man auch große Flächen zügig von Schnee und Eis befreien. Für die gleichmäßige Verteilung vom Streugut bieten sich Streuwagen an, auch hier gibt es Handstreuwagen für Privatleute oder auch größere und leistungfähigere Streugeräte mit elektrischem oder hydraulischem Antrieb für professionelle Winterdienstanbieter.

Viele Grüße,
Alexander Kipp
Vom Team des Winterdienst-Profishop

GFK – das ideal Material für Streugutbehälter

Streugutbehälter sind für die dezentrale Lagerung von Winterstreugut ein unverzichtbarer Bestandteil. Nicht nur an Straßenrändern wird in den Streugutboxen das Streumittel gelagert, auch viele Betriebe lagern darin bspw. auf dem Betriebshof das Streugut, um bei einem Wintereinbruch oder bei Eisbildung schnell Streumittel zur Hand zu haben und die umliegenden Flächen begehbar zu machen. Während frührer Streugutboxen aus Holz und Metall weit verbeitet waren, haben sich heute vor allen Dingen die Modelle aus GFK durchgesetzt. Warum GFK für Streugutbehälter das optimale Material ist, erläutert der heutige Artikel.

Frühere wurden Streugutboxen aus Holz und Metall gefertigt

Als die chemische Industrie noch keinen Kunststoff kostengünstig und in großen Mengen herstellen konnte, wurden Streugutbehälter vorhehmlich aus Holz und Metall (Stahl) gefertigt, denn diese beiden Materialien waren nicht nur günstig und gut verfügbar, auch die Bearbeitung war ohne großen Aufwand möglich. Allerdings hatten sowohl die Streugutbehälter aus Holz, wie ebenso die Modelle aus Stahl einen entscheidenden Nachteil: Die Lebensdauer. Das in den Streugutboxen gelagerte Streugut hat einen gewissen Salzanteil, der in Verbindung mit Wind und Wetter sowohl dem Holz, wie auch dem Stahl stark zusetzen können. Die Folge ist eine kurze Lebensdauer, so dass die Streugutboxen schon nach wenigen Jahren ausgetauscht werden mussten.

Streugutbehälter aus Kunststoff – resistent gegenüber Korrosion, aber nicht gegen Vandalismus

Streugutbox aus GFK

Streugutbox aus GFK

Nach den Modellen aus Holz bzw. Stahl und mit der Verbreitung von Kunststoff, insbesondere Polyethylen und Polypropylen (PE und PP) wurden die Streugutbehälter vermehrt aus diesem Material hergestellt und sind immer noch im Handel erhältlich. Die Kunststoff-Streugutbehälter sind resistent gegenüber Korrosion und Verwitterung und haben somit eine wesentlich längere Lebensdauer als die alten Modelle aus Holz oder Stahl. Gleichzeitig sind die Streugutboxen aus Kunststoff schon wesentlich leichter als die Modelle aus Holz und Stahl, was das Handling erleichtert. Allerdings ist Kunststoff von der Stabilität nicht so massiv, wie es bspw. die Stahl-Modelle waren, so dass ein Schutz vor Vandalismus nicht zu 100% bei diesen Modellen gegeben ist. Für den Einsatz im öffentlichen Raum sind die Streugutbehälter aus Kunststoff daher nicht optimal geeignet.

Streugutboxen aus GFK – resistent, wetterfest und sehr robust

Mit GFK (glasfaserverstärktem Kunststoff) ist nun seit vielen Jahren ein Werkstoff gefunden, der nicht nur im Schiffbau, Flugzeug- und Karrosseriebau vielfach zum Einsatz kommt, sondern sich ebenso als ideal für die Herstellung von Streugutboxen herausgestellt hat. GFK verbindet die chemischen Vorteile von Kunststoff (Resistenz gegenüber Korrosion, Verwitterung und lange Lebensdauer) mit einer Robustheitm, die fast an Stahl heranreicht, so dass die Streugut-Boxen ebenso vor Vandalismus geschützt sind. Gleichzeitig ist GFK relativ leicht und das Eigengewicht der Streugutbehälter lässt einen entsprechend effizienten Transport zu.

Alexander Kipp
Vom Team des Winterdienst Profishop