Tipps rund um das Thema Schneeketten für LKW und Busse

Nachdem die Hitzephase in Deutschland vorbei ist und es aktuell recht angeneh sommerlich Temperaturen gibt, sollte man nicht allzu lange mit den Winterovorbereitungen warten. Ab September kann man in den ersten Regionen Deutschlands wieder mit Schnee und Eis rechnen, auch in Skandinavien, Teilen Schottlands und Osteuropas kann es schon in weniger als vier Wochen Frost und Schnee geben. Als Spediteur oder Busunternehmer, der Fahrten in diese Regionen plant, sollte man daher frühzeitig die Winterausrüstung fit machen und prüfen, ob alle notwendigen Gegenstände und Schneeketten noch vollzählig und einsatzbereit sind. LKW-Schneeketten oder Schneeketten für Busse sollten bei der Bordausrüstung für den Winter nicht fehlen, daher heute eine Tipps, wie man LKW-Schneeketten auf den Winter vorbereitet. 

Schneeketten für LKW und Busse rechtzeitig prüfen und richtig lagern

Bevor man die Schneeketten einsetzt, sollte  man sie nach dem Sommer prüfen und vor dem Wintereinsatz richtig lagern. Auch andere Dingen sollte man jetzt beachten, wenn man die Nutzfahrzeug-Schneeketten auf den Winter vorbereitet:

  • Vor der Fahrt sollte man sich mit den Schneeketten für Bus und LKW vertraut machen und diese ruhig auch einmal zur Probe montieren
  • Die Schneeketten rechtzeitig bei Schnee auf der Fahrbahn, bei Eis oder natürlich auch bei Schneekettenpflicht am LKW oder Bus motniert werden (eine Übersicht der Schneekettenpflicht in Europa finden Sie hier)
  • Überprüfen Sie, ob es bei Ihrem LKW oder BUS Einschränkungen oder Empfehlungen über die Verwendung von Schneeketten gibt (in der Betriebsanleitung oder bei dedizierten Fachwerkstätten)
  • Die LKW- und Busschneeketten werden generell an angetriebenen Achsen (Bedienungsanleitung der Nutzfahrzeuge und der Schneeketten gibt hier detaillierte Anweissungen beachten; hier gibt es Tipps zur Montage von LKW-Schneeketten)
  • Nachdem die Schneeketten montiert wurden, nach den ersten 50 Metern unbedingt Spannung und Sitz der Schneeketten überprüfen
  • Das Nachspannen der Schneeketten ist erforderlich, wenn diese an den Radkasten schlagen.
  • Die Schneeketten nicht zu eng spannen, denn das kann zu Reifenschäden am LKW / Bus führen
  • Maximalgeschwindigkeit 50 km/h mit Schneeketten unbedingt beachten
  • Wenn es die Bedinungen zulassen, die Schneeketten sofort abnehmen, um unnötigen Verschleiß an Rädern und Ketten zu verhindern
  • Verschleißzustand regelmäßig prüfen, insbesondere in Vorbereitung auf die neue Wintersaison
  • Für Fahrzeuge mit hohen Beanspruchungen (Schwere Busse, LKW etc.) sind verstärkte Schneeketten mit einer hohe Laufleistung ideal, entsprechend gibt es hier Schneeketten für LKW und Busse
  • Schneeketten nach Gebrauch am besten mit warmem Wasser reinigen (kein Öl verwenden!) und danach zum Trocknen aufhängen

Mit diesen Tipps und Tricks können Sie die LKW- und Busschneeketten problemlos und lange nutzen und kommen sicher auch über verschneite Straßen.

 

Der Januar ist der kälteste Monat – sind Sie für den Winterdienst gerüstet?

Auch wenn es zur Zeit eher nasskalt und noch nicht winterlich ist, der Januar ist erfahrungsgemäß der kälteste Monat im Jahr, so dass man auf jeden Fall davon ausgehen kann, dass Schnee und Eis Deutschland noch erfassen werden. Wenn es dann einmal schneit und der Winter großflächig Einzug hält, ist die Nachfrage nach Winterdienst-Anbaugeräten, Streugutboxen und anderen Geräten für den professionellen Winterdienst in der Regel so hoch, dass sich die Lieferzeiten schnell verlängern. Empfehlenswert ist daher eine sorgfältige Bedarfsplanung vorzunehmen, so dass man für den Ernstfall bestens gerüstet ist, denn jetzt sind viele Schneeschieber, Anbaustreugeräte und vieles mehr noch gut lieferba.

Schneeschieber und Schneepflüge für Gabelstapler

Schneeschilde für Gabelstapler sind dann die richtigen Anbaugeräte für den Winterdienst: Innerhalb der Schneeschilde wird noch zwischen einem  Schneepflug und einem Schneeschieber  für Stapler differenziert. Wie sich die beiden Winterdienst-Anbaugeräte unterscheiden, sieht man in diesem Vergleich von Schneeschieber und Schneepflügen für Gabelstapler.

Anbaubesen und Streugeräte für die Nacharbeiten

Nachdem der Schnee geräumt wurde, geht es auf der einen Seite um die Feinarbeit, um vorhandene Schneereste zu entfernen und gleichzeitig die nachhaltige (oder auch präventive) Verhinderung, dass sich eine neue Schnee- oder Eisdecke bildet. Passende Kehrbesen für Stapler leisten hier die Feinarbeit bei der Beseitigung von Schnee und Eis – für kleine Schneemengen ist ein Stapler-Besen sogar ausreichend für den kompletten Winterdienst. Auch zur Reinigung größerer Flächen können die Stapler-Besen gut eingesetzt werden.
Um größere Flächen mit Salz, Granulat oder Sand zu streuen, bieten sich Anbaustreuer für GabelstaplerAnbaustreuer für Gabelstapler an. Mit diesen Anbaustreuern kann unterschiedliches Streugut aufgebracht werden, so dass auch große Flächen mit wenig Aufwand dauerhaft von Schnee und Eis befreit werden können.

Stapler-Schneeketten sorgen für Grip im Winter

Um einen Gabelstapler überhaupt im Winterdienst einsetzen zu können, ist aber die sichere Fahrt grundlegend. Normale Gabelstapler-Reifen haben in der Regel wenig Profil und  schon wenig Schnee kann zur Problemen führen; spätestens bei einer durchgehenden Eisdecke wird jede Fahrt mit einem Stapler dann zur unkontrollierten Rutschpartie. Um den Stapler-Reifen dann genügend Griß zu ermöglichen, sind Schneeketten für Stapler unverzichtbar. Beim Kauf solcher Stapler-Schneeketten sollte man aber nicht nur auf die passende Größe achten sondern eine gute Qualität, so dass eine sichere Fahrt gewährliestet ist.

Viele Grüße,

Alexander Kipp
Vom Team des Winterdienst-Profishops

Schneeketten für LKWs, Busse – am besten jetzt schon vorbereiten

Auch sich gerade erst der Sommer in Deutschland richtig breit macht – der nächste Winter kommt bestimmt und gerade in höhergelegen Regionen muss man schon ab September wieder mit Schnee und Eis rechnen. Auch in Skandinavien, Teilen Schottlands und Osteuropas kann es schon in weniger als zwei Monaten die ersten Temperaturstürze geben. Als Spediteur oder Busunternehmer, der Fahrten in diese Regionen plant, sollte man daher frühzeitig die Winterausrüstung fit machen und prüfen, ob alle notwendigen Gegenstände und Schneeketten noch vollzählig und einsatzbereit sind. Heute daher hiflreiche Tipps für die korrekte Lagerung und Nutzung von Bus- und LKW-Schneeketten

  • Vor der Fahrt sollte man sich mit den Schneeketten für Bus und LKW vertraut machen und diese ruhig auch einmal zur Probe montieren
  • Die Schneeketten rechtzeitig bei Schnee auf der Fahrbahn, bei Eis oder natürlich auch bei Schneekettenpflicht am LKW oder Bus motniert werden (eine Übersicht der Schneekettenpflicht in Europa finden Sie hier)
  • Überprüfen Sie, ob es bei Ihrem LKW oder BUS Einschränkungen oder Empfehlungen über die Verwendung von Schneeketten gibt (in der Betriebsanleitung oder bei dedizierten Fachwerkstätten)
  • Die LKW- und Busschneeketten werden generell an angetriebenen Achsen (Bedienungsanleitung der Nutzfahrzeuge und der Schneeketten gibt hier detaillierte Anweissungen beachten; hier gibt es Tipps zur Montage von LKW-Schneeketten)
  • Nachdem die Schneeketten montiert wurden, nach den ersten 50 Metern unbedingt Spannung und Sitz der Schneeketten überprüfen
  • Das Nachspannen der Schneeketten ist erforderlich, wenn diese an den Radkasten schlagen.
  • Die Schneeketten nicht zu eng spannen, denn das kann zu Reifenschäden am LKW / Bus führen
  • Maximalgeschwindigkeit 50 km/h mit Schneeketten unbedingt beachten
  • Wenn es die Bedinungen zulassen, die Schneeketten sofort abnehmen, um unnötigen Verschleiß an Rädern und Ketten zu verhindern
  • Verschleißzustand regelmäßig prüfen, insbesondere in Vorbereitung auf die neue Wintersaison
  • Für Fahrzeuge mit hohen Beanspruchungen (Schwere Busse, LKW etc.) sind verstärkte Schneeketten mit einer hohe Laufleistung ideal, entsprechend gibt es hier Schneeketten für LKW und Busse
  • Schneeketten nach Gebrauch am besten mit warmem Wasser reinigen (kein Öl verwenden!) und danach zum Trocknen aufhängen

Mit diesen Tipps und Tricks können Sie die LKW- und Busschneeketten problemlos und lange nutzen und kommen sicher auch über verschneite Straßen.

Viele Grüße,
Alexander Kipp
Vom Team des Winterdienst Profishop

Pflichten für den Winterdienst im Überblick

Aktuell liegt in großen Teilen Deutschlands Schnee und es kommt auch regelmäßig neuer Schnee hinzu. Welche Pflichten jetzt auf Privatleute und Gewerbetreibende beim Winterdienst zukommen erfahren Sie hier.

Wer ist für den Winterdienst zuständig?

Die grundsätzliche Zuständigkeit für den Winterdienst liegt beim Eigentümer oder Vermieter einer Immobilie, wobei diese Pflicht oftmals an den Hausmeister, ggf. eines gewerblichen Winterdienst oder auch an die Mieter weitergegeben wird. Gleichwohl bleibt der Vermieter mitverantwortlich und muss die korrekte Ausführung kontrollieren, also ob regelmäßig geräumt wird. Ebenso müssen die notwendigen Hilfsmittel für den Winterdienst (wie Schneeschaufel, Streumittel,  Schneefräse oder Hand-Schneeschieber) dann vom vom Vermieter bereitgestellt werden.

Wann muss geräumt werden?

Anlieger haben die Pflicht, die Gehwege so zu räumen, dass Passanten gefahrlos den Gehweg nutzen können. Werktags beginnt Räumpflicht von 7:00 Uhr morgens, an Sonn- und Feiertagen um 9:00 Uhr morgens und gilt jeweils bis 20:00 Uhr abends.

Wo muss überall der Schnee geräumt werden?

Der Gehweg muss so geräumt werden, dass zwei Passanten problemlos aneinander vorbeigehen können (in der Regel minimal 1,20m). Zusätzlich zum normalen Gehweg müssen Haupteingang eines Gebäudes (auch der Weg zum Briefkasten) und die Wege zu Mülltonnen, Parkplätzen etc. geräumt werden.

Womit darf im Winter gestreut werden?

Gerade bei Glätte ist Streuen wichtig, um eine Nutzung der Gehwege zu ermöglichen. Während Streusalz oftmals verboten ist, sind Sand oder Streugranulat als in der Regel erlaubt. Hier gilt es, die lokalen Regelungen zu beachten. Mit den einem Handstreuwagen sind auch große Flächen schnell und ohne viel Aufwand zu räumen. Für die Lagerung von Streugut bieten sich Streugutbehälter an.

Wohin mit dem Schnee bei langanhaltenden Frostperioden mit viel Schnee?

Bei starken Schneefällen und langen Kälteperioden können die Schneemengen schon stark zunehmen und dann stellt sich die Frage, wo der Schnee den hingebracht werden soll. In diesem Zusammenhang gilt die Regel, dass auf einer Straße immer eine minimale Durchfahrtsbreite von 3.5m zu gewährleisten ist, so dass der Schnee nicht einfach auf die Straße geschoben werden darf. Ideal ist dann ein Schneedepot, wo die umliegenden Nachbarn den Schnee vom Winterdient lagern können, bis steigende Temperaturen den Schnee automatisch entsorgen. Mit passenden Transportwagen für Schnee kann man  den geräumten Schnee schnell zum Depot bringen.

Gibt es besondere Regelungen für Gewerbetreibende?

Ja, die gibt es. Besonders für Gewerbetreibende mit viel Publikumsverkehr außerhalb der normalen Räumzeiten besteht oftmals Räumpflicht, wobei die jeweilige Winterdienst-Regelung von der individuellen Situation abhängt.

Passende Schneeketten – unverzichtbar im Winter für Gabelstapaler

Der nächste Winter steht vor der Tür und daher ist jetzt der optimale Zeitpunkt, die Winterausrüstung des Maschinenparks zu prüfen. Dabei gilt es, zahlreiche Dinge zu beachten und gerade für Unternehmen in Regionen mit viel Schnee sollten für die Fahrzeuge immer passende Schneeketten bereitliegen, damit im Falle eines plöztlichen Wintereinbruchs nicht der komplette Betriebsablauf lahmgelegt wird. Speziell die Maschinen mit wenig profilierten Reifen haben schon bei einer dünnen Schneedecke schnell Probleme, sicher zu manövrieren und zu genau diesen Fahrzeugen gehören Gabelstapler. Die gebräuchlichsten Gabelstapler-Reifen besitzen wenig oder kein Profil, was ideal bei guten Witterungsverhältnissen ist, aber bei Schnee und Eis schnell zum Problem werden kann. Entsprechend sollte man gerade für Stapler immer einen Satz Schneeketten bereitliegen haben – nicht zuletzt weil viele Unternehmen mit dem Stapler und passenden Winterdienst-Anbaugeräten den Betriebshof von Schnee und Eis befreien wollen. Wenn dann der Stapler selbst nicht mehr präzise manövrieren kann, bedeutet das nicht selten einen kompletten Stillstand der Logistik.

Stapler-Schneekette

Robuste Schneeketten sorgen bei Staplern auch im Winter für ein sicheres Manövrieren

Schneeketten für Gabelstapler unterscheiden sich dabei nicht signifikant von anderen Nutzfahrzeug-Schneeketten (also bspw. Modellen für LKW, Busse etc.), sind allerdings in der Regel etwas kleiner (weil die Reifen eines Staplers einen kleineren Durchmesser als andere LKW- oder Bus-Reifen haben). Im Unterschied zu normalen PKW-Schneeketten sind hochwertige Stapler-Schneeketten dahingegen robuster, weil gerade bei schweren Gabelstaplern die Belastung extrem hoch ist. Entsprechend gibt es spezielle Schneeketten, die besser für schwere Stapler geeignet sind und die eine besonders harte Chrom-Mangan-Stahl-Legierung besitzen.
Je nach Schneemenge sollte auch die Struktur der Stapler-Schneeketten angepasst werden. Einfache Spurkreuzketten sind für eher geringe Schneemengen geeignet wohingegen bspw. aufwändig gearbeitete Waben-Schneeketten auch bei größeren Schneemengen ein sicheres Manövrieren mit dem Stapler ermöglichen. Beim Kauf neuer Schneeketten empfiehlt es sich, auf Qualität zu achten: Neben der Materialqualität sollten die Schneeketten auch eine TÜV-Prüfung besitzen, so dass man vor bösen Überraschungen beim Einsatz bewahrt bleibt. Markenmodelle haben sich hier als vorteilhaft erwiesen, auch wenn diese Stapler-Schneeketten vielleicht etwas mehr kosten, als günstige Ware aus Fernost.
Die robuste Materialqualität und das leichte Handling (also das Aufziehen und Demontieren der Schneeketten) zahlen sich bei Marken-Schneeketten für Gabelstapler schon nach kurzer Zeit aus.

Viele Grüße,
Alexander Kipp
Vom Team des Winterdienst-Profishop

Räumpflichten im Winter – eine Übersicht

Auch wenn der Winter aktuell noch nicht in Sicht ist und der November mit fast frühsommerlichen Temperaturen Deutschland verwöhnt, jederzeit kann es auch schnell umschlagen und der erste Schnee fallen. Der heutige Artikel gibt einen Überblick über die Räumpflichten im Winter.

Wer ist für den Winterdienst verantwortlich und muss Schnee räumen bbzw. streuen?

Grundsätzlich ist der Eigentümer oder Vermieter einer Immobilie für den Winterdienst zuständig. Allerdings kann diese Aufgabe an den Hausmeister, eine professionellen Winterdienst oder an die Mieter (wenn es im Mietvertrag bzw. der Hausordnung so enthalten ist) weitergegeben werden kann. Allerdings bleibt dann der Vermieter mitverantwortlich und muss ggf. die Ausführung kontrollieren und die notwendigen Hilfsmittel bereitstellen.

Wann müssen Schnee und Eis geräumt werden?

An Werktagen beginnt daher die Räumpflicht von 7:00 Uhr morgens, an Sonn- und Feiertagen um 9:00 Uhr morgens und gilt bis 20:00 Uhr abends. Dabei haben Anlieger die Pflicht, die Gehwege so zu räumen, dass Passanten gefahrlos den Gehweg nutzen können. Gerade wenn man im Urlaub bzw. arbeitstätig ist, muss man hier für eine Vertretgung sorgen, denn die Pflicht erlischt mit der Abwesenheit nicht.

Wo muss Schnee und Eis im Winter geräumt werden und womit?

Prinzipiell muss der an das Grundstück angrenzende Gehweg im Rahmen des Winterdienstes geräumt werden, und zwar so, dass zwei Passanten aneinander vorbeigehen können (minimale Räumbreite mit 1,20m ist gängige Praxis). Auch der Gehweg zum Haupteingang (auch der Weg zum Briefkasten) und der Weg zu Mülltonnen, Stellplätzen etc. müssen geräumt werden. Vom Dach herabhängende Eiszapfen, die eine Gefahr darstellen, sind auch im Rahmen des Winterdienstes zu entfernen.  Die öffentlichen Straßen werden in der Regel von den kommunalen Winterdiensten mit professionellen Schneeschiebern / Schneepflügen geräumt.

Gerade bei Glätte ist das Streuen wichtig, um eine Nutzung der Gehwege zu ermöglichen und Glatteis und eventuell damit verbundene Unfälle zu vermeiden. Während Streusalz oftmals verboten ist, sind Sand oder Streugranulat als Streumittel im Winterdienst in der Regel erlaubt. Hier gilt es, die lokalen Regelungen zu beachten.

Wohin mit dem Schnee bei langen Frostperioden bzw. starken Schneefällen?

Hier gilt die Regel, dass auf einer Straße immer eine minimale Durchfahrtsbreite von 3.5m zu gewährleisten ist. Entsprechend ist ein einfaches Schieben des Schnees auf die Straße nicht ratsam. Am besten wird, auch in Absprache mit den Nachbarn, ein Schneedepot angelegt, wo die umliegenden Nachbarn den anfallen Schnee vom Winterdient lagern können, bis steigende Temperaturen den Schnee automatisch entsorgen.

Gibt es besondere Regelungen oder zusätzliche Auflagen für Gewerbetreibende?

Ja, die gibt es. Besonders für Gewerbetreibende mit viel Publikumsverkehr außerhalb der normalen Räumzeiten besteht oftmals Räumpflicht, wobei die jeweilige Winterdienst-Regelung von der Situation abhängt.

Viele Grüße,

Alexander Kipp
Vom Team des Winterdienst-Profishop

Streuwagen – nicht nur im Winter willkommene Helfer

Liebe Kunden des Winterdienst-Profishop und Hobbygärtner,

Auch wenn wir primär Geräte und Zubehör für den professionellen Winterdienst anbieten, viele Produlkte aus unserem Sortiment das ganz Jahr über ideal Helfer – so auch unsere Handstreuwagen.
Viele Garten- und Landschaftsbauer, Hobby-Gärtner oder Kleinbauern stehen häufig vor dem Problem, dass kleine bis mittelgröße Flächen frisch eingesäht oder auch gedüngt werden müssen und schweres Gerät (wie richtige Sähmaschinen, Traktoren etc.) vollkommen überdimensioniert wären. Da kommen unsere Handstreuwagen zum Einsatz, denn die Bauweise der Streuwagen ermöglicht eine flexible Nutzung – im Winterdienst zum Streuen von Winterstreugut, aber auch im Frührjahr, Sommer und Herbst können die Streuwagen vielerorts eingesetzt werden, indem dann Saatgut, Dünger uvm. damit gleichmäßig und mit wenig Aufwand auf den verschiedensten Flächen verteilt werden kann.

Hand-Streuwagen - ideal für den Winterdienst, aber auch zum Sähen und Düngen

Hand-Streuwagen – ideal für den Winterdienst, aber auch zum Sähen und Düngen

Die Vorteile dieser Handstreu-Wagen sind zahlreich. Sie sind in vielen Preisklassen erhältich, beginnend bei 220€ für einen einfachen Hand-Streuwagen bis hin zu Streuwagen / Handstreugerät der Profiklasse für knapp 900€. Natürlich immer in der gewohnten Profi-Qualität mit einer Lebensdauer, die bei normaler Nutzung auch Jahrzehnte dauern kann. Die Unterschiede der verschiedenen Modelle sind die Streubreite, das Volumen des Streugutbehälters und die Vielzahl und Flexibilität in der Verwednung. Die Handstreuwagen der Premiumklasse können bswp. per Deichsel an eine Anhängevorrichtung angebracht werden.

In Verbindung mit anderen Winterdienst-Geräten für den Handbetrieb (wie Schneefräsen, Streugutbehältern etc.) ist so der Kleinunternehmer oder auch Privatmann perfekt für den Winter vorbereitet.

Viele Grüße,

Alexander Kipp
Vom Winterdienst-Profishop Team

Räumpflichten im Winter: Wer muss wann welche Wege von Schnee und Eis befreien?

Liebe Winterprofis und Leser von unserem Blog,

im Süden und Osten Deutschlands hat es schon vermehrt geschneit und auch in den deutschen Mittelgebirgen haben sich die ersten Schneefälle angekündigt, so dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, wann große Deutschlands vom Schnee wieder in eine Winterlandschaft verwandelt werden. Was für Kinde, Skifahrer und alle anderen Schneeliebenden ein Leuchten in den Augen hervorruft, sorgt bei anderen dagegen für zusätzliche Arbeit, denn neben den kommunalen Winterdiensten müssen dann sowohl Gewerbetreibnde und auch Privatleute ihren Räumpflichten im Winter nachkommen. Im folgenden geben wir einen kurzen Überlick darüber, wann und wo die Straßen und Wege von Schnee und Eis befreit werden müssen.

Hauseigentümer werden in der Regel von der Kommune mit den Winter-Räumpflichen für Gehwege belegt. In Mietshäusern werden diese Pflichten normalerweise im Rahmen des Mietvertrages an den Mieter weitergegeben oder als Teil der Miet-Nebenkosten wird ein professioneller Winterdienst mit der Räumung beauftragt. Die Schnee-Räumpflicht  umfasst bspw. dass die Zugänge und Laufwege für den Postboten vom schnee- und eisfrei sein müssen und auch auf dem Bürgersteig/ Gehweg vor dem Haus muss der Schnee bzw. das Eis geräumt gestreut werden. Häufig wird im Zusammenhang mit der Räumpflicht im Winter auch von der allgemeinen Verkehrssicherheit gesprochen, die der Anlieger auf dem Bürgersteig oder Gehweg herstellen muss.

Im Winter werden die öffentlichen Straßen in der Regel vom kommunalen Winterdienst von Schnee und Eis befreit, so dass hier die Verkehrssicherheit wieder hergestellt ist – hier ist die Kommune in der Pflicht, so dass sich die Räumpflichten der Anlieger nur auf die  Bürgersteige und Gehwege erstreckt. Hausgeigentümer bzw. deren Mieter müssen in der Woche (also werkstags) von 7:00 Uhr morgens bis 20:00 Uhr abends die Bürgersteige “verkehrssicher” halten. Als Maßstab gilt, dass Fußgänger gefahrlos den Gehweg nutzen können müssen evtl. gibt es hier in Abhängigkeit von der lokalen Gesetzgebung noch spezifische Vorgaben, wie breit bspw. der Gehweg vom Schnee befreit werden muss. An Sonn- und Feiertagen startet die Schnee-Räumpflicht bzw. Winterdienst-Pflicht erst etwas später. Auch gewerbliche Anlieger unterliegen einer Räumpflicht, so dass auch Unternehmen, Hotels etc. entsprechend die Zufahrten im Winter immer verkehrssicher halten müssen und damit Schnee und Eis auch hier regelmäßig zu räumen sind.

Auch wenn es teilweise abweichende Regelungen gibt, in der Regel versteht man unter der Räumpflicht im Winter, dass ein 1,2m breiter Streifen gefahrlos begehbar sein sollte, damit zwei Fußgänger sicher aneinander vorbeigehen können. Das lokale Ordnungsamt gibt hier aber auch gerne Auskunft.

Ob klassische Schneeschaufel, die natürlich bei jedem Schneeräumen zum Einsatz kommt, oder auch Handschneeschieber – die richtigen Winterdienstgeräte sind wichtig. So ein Handschneeschieber ist damit eine ideale Alternative zu kleinen Schneefräsen und Schneeschaufeln, denn damit lassen sich auch größere Flächen und Wege gut vom Schnee befreien.

Bei größeren Flächen und Schneemengen müssen dann schonmal motorisierte Winterdienst-Handgeräte ran. Schneefräsen sind dann die bessere Option und auch bei gewerblichen Nutzern (bspw. Hotelliers und Gastronomen sehr beliebt). Mit robusten, zweistufigen Schneefräsen sind große Flächen kein Problem und umgehend vom Schnee befreit. Hier sind noch einige Bilder von unseren unterschiedlichen Schneefräsen:

Um langfristig von Schnee und Eis befreit zu halten, muss man auch streuen. Handstreuwagen isind hier die beste Alternative, um große Flächen gleichmäßig mit Streugut zu versorgen.

Gerne beraten wir Sie auch bei der Auswahl der passenden Winterdienst-Geräte, so dass die Räumpflichten im Winter schnell und sorgfältig erledigt sind – sprechen Sie uns einfach an.

Viele Grüße,
Alexander Kipp
Vom Winterdienst-Profishop-Team

Montage von Nutzfahrzeug-Schneeketten – ein Überblick der verschiedenen Aufziehmechanismen

Wenn man Schneeketten aufziehen muss, soll es immer schnell gehen. Bei PKW Winterketten ist das auch schnell erledigt, aber bei LKW Schneeketten  sollte man das vorher üben – welche Montagemöglichkeiten es gibt, zeigt dieser Artikel.

Nach den letzten Spätsommertagen sind in den meisten Regionen Deutschland kältere Temperaturen angekommen und gerade in den südlichen Gebieten sollten Lastkraftwagen und Busse auch regelmäßig Antriebs- und Spurketten mit an Bord haben, um auf jede Witterungsänderung vorbereitet zu sein. Im Gegensatz zu normalen PKW Schneeketten sind aber Schnee-Ketten für Nutz-Fahrzeuge nicht so einfach zu montieren, denn allein das Gewicht von LKW-Schneeketten ist häufig ein Vielfaches dessen, was Schnee-Ketten für PKW auf die Waage bringen. Umso wichtiger ist, die Montage von Schneeketten für Omnibusse und Nutzfahrzeuge aller Art in einer ruhigen Minute zu üben – am besten auf dem Betriebshof und bei gutem Wetter.

Abhängig vom Typ der Schneekette unterscheide sich auch deren Montage, aber für alle gilt, dass man auf jeden Fall Arbeitshandschuhe und einen festen Untergrund für die Montage der Schneeketten für LKW nutzen sollte. Die Montage der Winterketten für Omnibusse und Nutz-Fahrzeuge erfolgt immer auf der Antriebsachse. Bei mehreren Antriebsachsen, bspw. bei Allrad-Fahrzeugen, steht in er Betriebsanleitung der Linien- und Reisebusse und LKW, auf welcher Achse die Antriebs- und Spurketten aufgezogen werden müssen.  Bei den Winterketten für LKW gibt es drei Typen, die sich in der Montage unterscheiden: Die Spurkreuz-Schneeketten, die Seilketten und die Bügel-Schneeketten.

Die sog. Spurkreuz-Schneeketten müssen erst gleichmäßig über dem Reifen des LKW verteilt werden und die äußere Spannkette außen liegen, die innere Spannkette entsprechend innen. Dann sollte man mit dem Lastkraftwagen ¼-Radumdrehung vorfahren und die Verschlusshaken der Schnee-Kette schließen. Mit der Spannkette wird nun die Winterketten für LKW fixiert. Nachdem man wenige Meter (ca. 50) gefahren ist, muss so einen Spurkreuz-Schneekette für Busse und Lastkraftwagen auf jeden Fall nochmal nachgespannt werden.

Bei der Montage der sog. Seil-Schneeketten (oder kurz Seilketten) wird die Kette am Boden hinter dem Rad herumgeführt und die Seilenden rechts und links angehoben und oben im Radhaus geschlossen. Dann wird der obere Verschluss der Schnee-Kette eingehängt und zentral auf die LKW-Reifenfläche geschoben. Nach dem Schließen des unteren Kettenverschlusses kann die Schneekette für LKW dann gespannt werden. Auch hier ist nach dem Aufziehen der LKW-Schneeketten ein Nachspannen nach einer kurzen Fahrt notwendig.

Der dritte Montage-Mechanismus kommt bei sog. Bügelketten zum Einsatz. Hier ist das Laufnetz der Winterketten auf einen Federstahlbügel aufgereiht und dieser Typ Schneekette kommt gerade für Nutz-Fahrzeuge und Autobusse mit Zwillingsbereifung zum Einsatz. Für die Montage wird hier die Schnee-Kette mit dem Stahlbügel über den Reifen gestülpt und dann fährt man etwas vor oder zurück auf das Laufnetz der Schneekette. Nachdem man den Federstahlbügel mit Zug an die Spannketten angeschlossen hat, kann man die gesamte Antriebs- und Spurkette für Nutzfahzeuge spannen. Der Vorteil bei diesem Typ ist, dass man häufig nicht mehr Nachspannen muss, trotzdem ist eine Kontrolle nach ca. 50 Metern Fahrt auf sicheren Sitz auch bei diesem Typ Winterketten für LKW unabdingbar.

Nutzfahrzeug-Schneekette mit Federstahlbügel

Nutzfahrzeug-Schneekette mit Federstahlbügel

Wie man sieht ist das Aufziehen von LKW-Schnee-Ketten nicht ganz einfach, denn schon das Gewicht der Winterketten bringt viele Probleme mit sich. Umso wichtiger ist es, die korrekte Montage der Winterketten für NFZ in einer ruhigen Minute auf dem Betriebshof zu üben.

Alle Infos zu Schneeketten für Nutzfahrzeuge finden Sie hier in unserem Parter-Shop, den Schneeketten Profishop.

Viele Grüße,

Alexander Kipp
Vom Team des Winterdienst Profishop

Jetzt auf den Winter vorbereiten – Streugut am besten im passenden Streugutbehälter lagern

Liebe Leser und Winterdienst-Profis,

langsam neigt sich der Sommer dem Ende entgegen und die ersten Vorbereitungen für den Winter sollten beginnen. Gerade in den höhergelegenen Regionen, wo es auch zu unerwarteten Wintereinbrüchen und Schneefällen kommen kann, ist eine gute Vorbereitung für den professionellen Winterdienst besonders wichtig. Neben den passenden Winterdienstgeräten, angefangen bei normalen Schneeschaufeln über Schneefräsen bis hin zu Winterdienst-Anbaugeräten ist auch Streugut ein unverzichtbarer Bestandteil des professionellen Winterdienstes. Aber wo soll man das Streugut lagern? Ein Teil des Winter-Streugutes bleibt in den zentralen Streugut-Lagern, ein Teil sollte aber auch in passsenden, dezentralen Streugutbehältern eingelagert werden. So ist man auch auf einen spontanen Wintereinbruch immer gut vorbereitet.

Die richtige Lagerung von Winter-Streugut ist dabei sowohl für Privatleute wichtig, aber auch für kommunale und gewerbliche Winterdienste unabdingbar, damit das Streugut, häufig eine Mischung aus Sand und Streusalz, immer einsatzbereit ist. Durch die falsche Aufbewahrung kann das Winter-Streugut schnell unbrauchbar werden und ist damit nicht mehr zu verwenden; das kostet nicht viel Geld und bei einem unerwarteten Wintereinbruch ist das benötigte Streugut nicht mehr verfügbar. Daher sollte das Streugut richtig gelagert werden und genau für diese Lagerung gibt es Streugutbehältern für den Winterdienst.

Qualitativ hochwertige und sehr robuste Streugutbehälter haben eine Vielzahl von Vorteilen für Unternehmen, Kommunen, sind aber auch bei Privatleuten sehr beliebt. Die Behälter für Streugut und die Deckel der Streugutbehälter sind aus GFK (steht für „glasfaserverstärktem Kunststoff“) und damit nicht nur vor der Witterung, sondern auch anderen Umwelteinflüssen gut geschützt. Ebenso wird GFK nicht vom Salz des Streugutes angegriffen, was bspw. bei Metallbehältern nicht immer der Fall wäre.
Zusätzlich sind die Streugutbehälter besonders robust gebaut und damit ideal auch vor jeglichem Vandalismus geschützt und haben in der Regel eine Lebensdauer von 20 Jahren und mehr.

Die Auswahl an Winter-Streugutbehältern ist groß: Mit einem Volumen von 100l bis 1500l, mit und ohne Entnahmeöffnung und ebenso sind Farbvariationen erhältlich Hier noch einige Bilder von verschiedenen Streugut-Behältern

Damit kommt Ihr Streugut perfekt durch das Jahr und ist immer bei Bedarf verfügbar!

Viele Grüße,
Alexander Kipp
Vom Winterdienst-Profishop-Team