Was ist das beste Streumittel für den Winterdienst? Streusalz, Streusand und andere Streugüter im Vergleich

Jedes Jahr gibt es vielerorts günstiges Streusalz zu kaufen. Ob im Baumarkt, im Supermarkt oder auch im Internet – überall wird Streusalz beworben. Allerdings sollte man vor dem Einsatz von Streusalz für den Winterdienst bedenken, dass der Einsatz von Streusalz in großen Teilen Deutschlands für Privatleute gar nicht erlaubt ist und man so Gefahr läuft, empfindliche Strafen (Bußgelder) zu bekommen, wenn man trotz eines Streusalz-Verbotes dieses Streumittel einsetzt. Das Verbot von Streusalz (häufig auch Auftausalz genannt) ist in den Umweltschäden begründet, die durch den massiven Einsatz verursacht werden können. Mit dem Schmelzwasser gelangt das Streu-Salz in den Boden und führt zu Schäden in der Vegetation und der Natur. Aber auch sonst ist Streusalz alles andere als unproblematisch. Bei Haustieren und Wildtieren kann das Auftausalz die Pfoten schädigen. Und nicht zuletzt kann Streusalz sogar an der Infrastruktur und Fahrzeugen Schäden hervorrufen. Um die Flora, Fauna und die gesamte Umwelt vor diesen Schäden zu schützen, sollte man hier auf alternative Streu-Mittel für den Winterdienst zurückgreifen.

Allerdings gibt es zahlreiche Alternativen zum Streu- bzw. Auftausalz, mit denen man auch als Privatmann einen perfekten Winterdienst leisten kann. Die bekannteste Alternative zum Streusalz ist mit Sicherheit der einfache Streusand. Der Streusand bewirkt eine abstumpfende Wirkung und auch eine noch so glatte Eisfläche wird so wieder begehbar. Allerdings führt der Streusand nicht zum Auftauen der Eisfläche – eine Wirkung, die dem Streusalz (auch Auftausalz genannt) vorbehalten ist. Neben dem Streusand gibt es noch zahlreiche Granulate (entweder mineralischen oder organischen Ursprungs), die eine ähnliche Wirkung wie der Streusand haben und wegen der größeren Körner aber noch effektiver sind.

Streugut sollte immer korrekt gelagert werden

Streugut sollte immer korrekt gelagert werden

Alle Streugüter sollten natürlich entsprechend gelagert werden. Sogenannte Streugut-Boxen oder Streugutbehälter sorgen für eine ordnungsgemäße Lagerung und gleichzeitig ist im Bedarfsfall das Streugut immer schnell und problemlos nutzbar.

Bei allen Streugütern gilt natürlich, dass man erst einmal den Schnee ordentlich räumen sollte. Auch für den Privatmann bieten sich hier Hand-Schneeschieber oder bei großen Schneemengen auch Schneefräsen an. Auf die geräumte Fläche bringt man dann das passendes Streugut auf und schon ist die Fläche wieder sicher zu begehen – und wenn man hier auf Streusalz verzichtet, leistet man noch einen Beitrag für die Umwelt und läuft nicht Gefahr, Bußgelder bezahlen zu müssen.

Viele Grüße,
Alexander Kipp
Vom Team des Winterdienst-Profishop

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