Mechanische, hydraulische & elektrische Streugeräte – Wann sollte man welches wählen?

Anbaustreugeräte für Stapler gehören zu den wichtigsten Winterdienstanbaugeräten, denn das Ausbringen von Winter-Streugut auf vereisten Straßen, Wegen und Plätzen sorgt für eine nachhaltige Befreiiung von Schnee und Eis. Grundsätzlich gibt es drei Typen von Winterdienst-Streugeräten, die man anhand des Streuantriebs unterscheidet:

Bei mechanischen Nachlaufstreuern  funktioniert der Antrieb über die Räderbewegen, bei hydraulischen Anbaustreuer über die Hydraulik des Fahrzeuges und die sogenannten  Elektrostreuer werden von der Elektronik des Fahrzeuges angetrieben.

Gerade wenn man Streugeräte auch mit normalen PKW nutzen möchte, kommen in der Regel nur elektrische Anbaustreuer (oder auch kurz Elektrostreuer) in Frage, denn hier wird der Streuvorgang über die Bordelektronik angetrieben und so eine Verbindung ist auch bei den meisten PKW möglich. Die Elektrostreuer werden daher häufig von Winterdienst-Unternehemen oder Galabauern genutzt, die einem SUV, Pick-Up oder Jeeps etc. den Winterdienst erledigen. Natürlich sind Elektro-Streuer auch mit den normalen Nutzfahrzeugen wie Stapler, Unimog, LKW etc zu verwenden.

Über die Bordhydraulik des Trägerfahrzeuges werden die sog. hydraulischen Streugeräte angetrieben. So ein hydraulischer Streu-Antrieb ist sehr leistungsfähig, aber auch etwas komlizierter aufgebaut, so dass diese Streugeräte etwas teurer sind, als einfache, mechanische Nachlaufstreuer. Für die Nutzung von hydraulischen Streugeräten muss ei Anschluss an die Bordhyraulik möglich sein. Gabelstapler, Radlader, Unimogs oder Traktoren können in der Regel. hydraulische Anbaustreugeräte nutzen.

Am einfachsten und preislich entsprechend günstig sind mechanische Anbaustreuer (auch Nachlaufstreuer genannt). Dieser Typ von Streugeräten wird oftmals auch als “Nachlaufstreuer”  bezeichnet, denn diese Streugeräte werden – wenn man es genau nimmt – nicht angebaut werden, sondern über die Anhängerkupplung mit dem Stapler verbunden und gezogen. Über die Fahrtbewegung wird mit Hilfe einer Mechanik dann der Streumechanismus gesteuert und entsprechend das Streugut verteilt. Die mechanischen Anbaustreuer sind dadurch nicht nur mit sehr vielen Zugfahrzeugen nutzbar, sondern bilden preislich auch einen sehr günstigen Einstieg.

Egal ob günstiger Nachlaufstreuer, leistungsfähiges Hydraulik-Streugerät oder flexibel nutzbarer Elektrostreuer – nur mit den passenden Streugeräten kann man größere Flächen nachhaltig und ohne viel Aufwand von Eis und Schnee befreien.

Viele Grüße,

Alexander Kipp
Vom Team des Winterdienst-Profishop

 

Schneeschieber oder Schneepflug? Hier die Unterschiede im Detail

Um große Mengen Schnee zu räumen, sind Schneeschieber und Schneepflüge die beliebtesten Anbaugeräte für Stapler, Traktoren und andere Trägerfahrzeuge. Aber worin liegen die Unterschiede zwischen einem Stapler-Schneeschieber und einem Schneepflug für Gabelstapler und wann sollte man welches Anbaugerät nutzen? Die Antworten gibt dieser Artikel.

Von einem Schneeschieber spricht man, wenn man ein Anbaugerät für den Winterdienst meint, das ganz allgemein mit Hilfe eines Räumschildes Schnee beseitigen kann und keine automatische Niveauregulierung besitzen. In der Regel werden Schneeschieber als Anbaugeräte nur an Trägerfahrzeugen eingesetzt, die das Niveau über den Anbaumechanismus regulieren können, so z. B. Frontlader, Radlader oder auch Gabelstapler, die den Schneeschieber über die Gabelzinken aufnehmen und über die Justierung der Gabeln das Räumniveau verändern können. Schneeschieber sind daher primär nur für ebene Flächen zum Schneeräumen geeignet. Sobald die zu räumende Fläche größere Unebenheiten besitzt, ist das Räumen mit Schneeschiebern sehr mühsam und dann sind Schneepflüge wesentlich besser geeignet.

Im Unterschied zum Schneeschieber verügt Schneepflug über einen speziellen Mechanismus, um das Höhenniveau des Räumschildes  an den Boden anzupassen. Durch die sogenannte automatische Niveauregulierung ist ein Schneepflug nicht nur auch für unebene Flächen einsetzbar, auch wenn das Trägerfahezeug das Niveau, bspw. über die Höhe der Gabel, nicht anpassen kann, kann ein Schneepflug genutzt werden. Die meisten Schneeräumfahrzeugen von Städten und Kommunen werden daher mit Schneepflügen genutzt, weil diese über eine starre Verbindung mit dem Unimog, LKW etc. verbunden werden. Das Räumniveau wird über die Niveauregulierung des Schneepfluges automatisch angepasst. Durch diese Mechanismus sind Schneepflüge in der Regel etwas teurer als Schneeschieber, aber auf wesentlich flexibler nutzbar.

Die folgende Tabelle zeigt die Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Schneeschiebern und Schneepflügen im Überblick:

 Zu den Stapler-Schneepflügen Zu den Stapler-Schneeeschiebern
Material des Anbaugerätes Robustes Stahlblech
Breiten des Schneeschildes 1500 mm – 2700 mm
Verfügbare Schneeschild-Formen Rund oder gekantet
Winkel vom Räumschild verstellbar?  Ja, modellabhängig einfach oder zweifach
Aufnahme  Über die Standard-Gabelzinken
Sicherung gegen Abrutschen Erfolgt über eine Bolzensicherung
Material der Schürfleisten Gummi, Polyurethan oder Stahl
Schürfleisten wechselbar? Ja
Automatische Nivauregulierung? Ja Nein
Federklappschare Optional verfügbar
Besonders geeignet für Unebene Flächen Ebene Flächen
Position des Räumschildes Vor oder unter den Gabelzinken Vor den Gabelzinken
 Zu den Stapler-Schneepflügen Zu den Stapler-Schneeeschiebern

Viele Grüße,

Alexander Kipp
Vom Team des Winterdienst Profishop

 

Räumpflichten im Winter – eine Übersicht

Auch wenn der Winter aktuell noch nicht in Sicht ist und der November mit fast frühsommerlichen Temperaturen Deutschland verwöhnt, jederzeit kann es auch schnell umschlagen und der erste Schnee fallen. Der heutige Artikel gibt einen Überblick über die Räumpflichten im Winter.

Wer ist für den Winterdienst verantwortlich und muss Schnee räumen bbzw. streuen?

Grundsätzlich ist der Eigentümer oder Vermieter einer Immobilie für den Winterdienst zuständig. Allerdings kann diese Aufgabe an den Hausmeister, eine professionellen Winterdienst oder an die Mieter (wenn es im Mietvertrag bzw. der Hausordnung so enthalten ist) weitergegeben werden kann. Allerdings bleibt dann der Vermieter mitverantwortlich und muss ggf. die Ausführung kontrollieren und die notwendigen Hilfsmittel bereitstellen.

Wann müssen Schnee und Eis geräumt werden?

An Werktagen beginnt daher die Räumpflicht von 7:00 Uhr morgens, an Sonn- und Feiertagen um 9:00 Uhr morgens und gilt bis 20:00 Uhr abends. Dabei haben Anlieger die Pflicht, die Gehwege so zu räumen, dass Passanten gefahrlos den Gehweg nutzen können. Gerade wenn man im Urlaub bzw. arbeitstätig ist, muss man hier für eine Vertretgung sorgen, denn die Pflicht erlischt mit der Abwesenheit nicht.

Wo muss Schnee und Eis im Winter geräumt werden und womit?

Prinzipiell muss der an das Grundstück angrenzende Gehweg im Rahmen des Winterdienstes geräumt werden, und zwar so, dass zwei Passanten aneinander vorbeigehen können (minimale Räumbreite mit 1,20m ist gängige Praxis). Auch der Gehweg zum Haupteingang (auch der Weg zum Briefkasten) und der Weg zu Mülltonnen, Stellplätzen etc. müssen geräumt werden. Vom Dach herabhängende Eiszapfen, die eine Gefahr darstellen, sind auch im Rahmen des Winterdienstes zu entfernen.  Die öffentlichen Straßen werden in der Regel von den kommunalen Winterdiensten mit professionellen Schneeschiebern / Schneepflügen geräumt.

Gerade bei Glätte ist das Streuen wichtig, um eine Nutzung der Gehwege zu ermöglichen und Glatteis und eventuell damit verbundene Unfälle zu vermeiden. Während Streusalz oftmals verboten ist, sind Sand oder Streugranulat als Streumittel im Winterdienst in der Regel erlaubt. Hier gilt es, die lokalen Regelungen zu beachten.

Wohin mit dem Schnee bei langen Frostperioden bzw. starken Schneefällen?

Hier gilt die Regel, dass auf einer Straße immer eine minimale Durchfahrtsbreite von 3.5m zu gewährleisten ist. Entsprechend ist ein einfaches Schieben des Schnees auf die Straße nicht ratsam. Am besten wird, auch in Absprache mit den Nachbarn, ein Schneedepot angelegt, wo die umliegenden Nachbarn den anfallen Schnee vom Winterdient lagern können, bis steigende Temperaturen den Schnee automatisch entsorgen.

Gibt es besondere Regelungen oder zusätzliche Auflagen für Gewerbetreibende?

Ja, die gibt es. Besonders für Gewerbetreibende mit viel Publikumsverkehr außerhalb der normalen Räumzeiten besteht oftmals Räumpflicht, wobei die jeweilige Winterdienst-Regelung von der Situation abhängt.

Viele Grüße,

Alexander Kipp
Vom Team des Winterdienst-Profishop

Anbaugeräte für Gabelstapler – die Topseller im Fokus

Stapler-Arbeitskorb RAK ONE – für unter 400€ zu haben

Stapler-Arbeitskorb RAK ONE – für unter 400€ zu haben

Anbaugeräte für Gabelstapler lassen jeden Stapler zum praktischen Helfer in unzähligen Situationen werden. Mit den richtigen Stapler-Anbaugeräten erweitert man das Einsatzspektrum von Gabelstapler im Betrieb enorm und er wird ist dann nicht mehr nur Transportmittel für Paletten sondern kann noch viel mehr. Die Auswahl und das Angebot an Stapler-Anbaugeräten ist mittlerweile ziemlich groß. Um hier die richtige Wahl zu treffen ist eine gute Beratung beim Kauf unabdingbar. Wir stellen heute die beliebtesten Anbaugeräte für Stapler vor: Lastarme / Kranarm, Kippbehälter und auf Platz eins der Stapler-Anbaugeräte: die Arbeitskörbe.

Zu den Topsellern gehören auf jeden Fall die Kippbehälter für Stapler. Durch die Nutzung von Kippbehältern können Schüttgüter aller Art nicht nur transportiert werden, sondern – wie der Name schon vermuten lässt – auch zielsicher abgekippt werden und somit ersetzen diese Anabugeräte häufig einen kompletten Radlader. Gerade wenn man nur selten Schüttgüter transportieren und abkippen muss, sind Kippbehälter einem Radlader vorzuziehen, von der Einsparnis einmal ganz abzusehen.

Kranarm für Gabelstapler mit Teleskopfunktion

Kranarm für Gabelstapler mit Teleskopfunktion

Ebenfalls zu den Topsellern gehören Lastaufnahmegeräte und hier genauer sid sogenannten Stapler-Lastarme (auch Stapler-Kranarme genannt). Mit einem derartigen Anbaugerät ausgestatt erfüllt ein Stapler die Funktionen eines Kranarmes und gleichzeitig wird die Reichweite von einem normalen Stapler stark erhöht. Neben den starren Ausführungen gibt es hier noch die variablen Lastarme – die sogenannten Teleskoplader – deren Reichweite durch eine Teleskop-Funktion flexibel eingestellt werden kann.

Das mit Abstand am häufigsten gekaufte  Anbaugeräte ist aber seit vielen Jahren der Arbeitskorb. Ob Wartung, Reparatur, Reinigung oder andere Arbeit in der Höhe – mit einem Stapler-Arbeitskorb kann ein Mitarbeiter schnell und problemlos auch in größeren Höhen und gleichzeitig viel komfortabler und sicherer als auf einer Leiter arbeiten. Wo sonst wackelige Leitern oder Gitterboxen ohne Zulassung zum Einsatz kommen, übernehmen Stapler-Arbeitsbühnen nun diese Aufgabe. Ob Arbeitskorb für eine oder mehrere Personen – je nach Bedarf gibt es hier passende Modelle und mit Einstiegspreisen von unter 400€ sind günstige Stapler-Arbeitskörbe keine Investition, über die man lange überlegen sollte.

Viele Grüße,

Alexander Kipp
Vom Team des Winterdienst-Profishop

Ideal für Winterdienst-Anbieter- Diesel-Abfüllplätze für eine sicherer Eigenbetankung

Auch wenn gerade der Herbst sich noch einmal von seiner besten Seite zeigt, dieser Winter soll richtig hart werden und damit sind die ersten Wintereinbrüche schon vorprogrammiert. Für die professionellen Anbieter vom Winterdienst, aber auch Straßenmeistereien oder Kommunen heißt es dann wieder rund um die Uhr im Einsatz sein.Ein häufig zeitraubender Prozess ist dabei die Betankung, denn Fahrten zu Tankstelle dauern lange und im Winter ist jede Minute kostbar. Mit modernen Diesel-Abfüllplätzen können Kommunen, Straßenmeistereien oder auch Winterdienst-Anbieter die Fahrzeuge direkt auf dem Betriebshof betanken und sind so schnell wieder einsatzbereit.

Eigenbetankung heißt hier das Zauberwort, das die aufwändige Fahrt zu nächsten Tankstelle vermeidet und entsprechend viel Zeit spart. Prinzipiell ist Selbstbetankung aber der Umwelt-Perspektive ein sehr schwieriges Thema, dann austretender Kraftsstoff kann schon in sehr geringen Mengen große Schäden für die Umwelt, aber auh die Mitarbeiter nach sich ziehen. Entsprechend sind die Auflagen für Eigenbetankung – nur mit der richtigen Schutzausrüstung – in diesem Fall den den Diesel-Abfüllplätzen – werden Genehmigungen für Eigenbetankungsanlagen erteilt.

Diesel-Abfüllplatz Typ KPS mit Spritzschutzwand

Diesel-Abfüllplatz Typ KPS mit Spritzschutzwand

Die hierfür vorgeschriebenen Diesel-Abfüllplätze bestehen aus einer robusten Stahlkonstruktion und sind von der Bauart her ähnlich wie andere Flächenschutzsysteme aufgebaut. Der Fokus liegt aber bei den Diesel-Abfüllplätzen klar auf der Verwendung mit Eigenverbrauchs-Tankanlagen. Kraftstoff-Abfüllplätze besitzen dafür auch von schweren Fahrzeugen befahrbare Randschwellen, so dass die Dieselkraftstoff-Abfüllplätze in so gut wie jedem Innenbereich bzw. überdachten Außenbereich zum Einsatz genutzt werden können. Mit einer Radlast von 5000kg können die Eigenbetankung-Abfüllplätze auch problemlos von schwerem Gerät und großen Winterdienstfahrzeugen – wie bspw. Schneepflügen oder Streufahrzeugen – befahren werden.

Zwei Typen von Dieselabfüllplätzen haben sich am Markt etabliert: Die mit fester Spritzschutzwand (Typ KPS) und die ohne Spritzschutzwand (Typ TAW). Je nach individueller Situation und Auflagen vom Umweltamt ist zur Eigenbetankung im Unternehmen eine Spritzschutzwand notwendig oder nicht. Neben zahlreichen Standard-Formaten sind Dieselkraftstoff-Abfüllplätze natürlich auch nach exakten Vorgaben lieferbar, denn nur so kann man auf die jeweiligen Bedingungen vor Ort und Platzverhältnisse optimal eingehen und eine sichere und gleichzeitig effiziente Selbstbetankung sicherstellen.

Eigenbetankung im Unternehmen ist gerade bei den Einsätzen im Winterdienst ein wichter Punkt, um Zeit für die Betankung der Winterdienst-Fahrzeuge zu sparen und somit noch effizienten arbeiten zu können.

Viele Grüße,

Alexander Kipp
Vom Team des Winterdienst-Profishop

Streusand-Behälter – was man beim Kauf beachten sollte

Streugutbehälter gehören zur absoluten Grundausstattung für den Winterdienst und so gut wie jeder kennt die Behälter für Streugut, die auch an vielen Straßen zu sehen sind.  Streusandbehälter dienen zu dezentralen Lagerung von Streugut und werden von Privatleuten, Unternehmen oder auch Kommunen und Straßenmeistereien eingesetzt. Um Streugut optimal vor äußeren Einflüssen – insbesondere dem Wetter und Vandalismus – zu schützen, müssen professionelle  Streusandbehälter eine Reihe von Eigenschaften mitbringen. Professionelle Behälter für Streusand sollten daher extrem stabil sein und gleichzeitig wasserdicht, damit Streusand – häufig eine Mischung aus Sand und Salz – auch bei Regen nutzbar bleibt. Gleichzeitig sollten Behälter für Streugut eine leichte Befüllung mit Streusand ermöglichen und eine effiziente Entnahme vom Streusand erlauben. Nur Streugutbehälter, die diese Anforderungen erfüllen, sind empfehlenswert.

Allerdings ist Behälter für Winter-Streusand nicht gleich Streugutbehälter und so muss man beim Kauf von neuen Behältern für Streugut eine Reihe von Dingen beachten. Im Folgenden werden die Kriterien erläutert, die bei der Anschaffung von einem  Streusandbehälter berücksichtigt werden sollen – das Volumen, das Material und die Ausstattung vom Streugutbehälter.

Der wichtigste Faktor beim Kauf von einem  Streusandbehälter ist das Volumen. Je nach Ausführung haben Behälter für Winter-Streugut für den professionellen Einsatz ein Volumen von 100 bis über 1000 Liter. Im Handel sind zwar auch Behälter für Streusand mit kleinerem Volumen erhältlich, aber da sollte man sich die Frage stellen, ob eine dezentrale Lagerung von Winter-Streusand in so geringen Mengen sinnvoll ist. Allenfalls für Privatleute sind kleinere Behälter sinnvoll, die auch geringere Mengen Winter-Streusand aufnehmen können. Je nach Bedarf und auch Ort, an dem der Behälter für Streugut aufgestellt werden soll, sollte also das benötigte Volumen bestimmt werden – also die Menge an Streugut, die der Streugutbehälter aufnehmen kann.

Streugutbehälter aus GFK mit Entnahmeöffnung

Streugutbehälter aus GFK mit Entnahmeöffnung

Das zweite Kaufkriterium ist das Material vom  Streusandbehälter: Hier haben sich insbesondere Kunststoff (Polyethylen) und Glasfaserverstärkter Kunststoff (GFK) als zweckmäßig herausgestellt. Sowohl Kunststoff wie auch GFK erlauben eine langjährige Nutzung und Streugut greift die Behälter für Winter-Streugut nicht an. Das im Streusand enthaltene Salz könnte Stahl-Behälter bspw. angreifen. Bei der Entscheidung ob der Behälter für Winter-Streusand aus PE oder GFK sein soll, ist PE / Kunststoff in der Regel die günstigere Lösung, allerdings auch nicht so robust wie die Alternativen aus GFK. Hochwertige Behälter für Winter-Streugut aus GFK sind optimal gegen Vandalismus geschützt und kommen oftmals mit einer 10jährigen Garantie. Insbesondere in Kombination mit den Vandalismusdeckeln aus GFK ist Streugut perfekt vor dem Wetter und Vandalismus geschützt.

Das dritte Kriterium beim Kauf von einem Streugutbehälter ist die Ausstattung, wobei sich die Modelle besonders darin unterscheiden, ob sie über eine Entnahmeöffnung für Streugut verfügen oder nicht. Mit einer Entnahmeöffnung kann Streugut komfortabel und ohne den Deckel vom Behälter für Winter-Streusand zu öffnen entnommen werden, was viel Zeit spart und gleichzeitig auch einfacher ist. Darüber hinaus sollten die Behälter für Winter-Streugut abschließbar sein (bspw. per Vorhängeschloss), so dass der unbefugte Zugriff auf Streugut verhindert wird.

Hat man diese drei Kriterien für den Kauf von einem  Streusandbehälter berücksichtigt, sollte man problemlos das passende Modell für den eigenen Bedarf finden – ob kleiner 100-Liter Behälter für den Privatgebrauch oder großer 1100-Liter Behälter für Winter-Streugut für den professionellen Winterdienstbedarf bei Firmen und Kommunen.

Viele Grüße,

Alexander Kipp
Vom Team des Winterdienst-Profishop

Schneeschilder für Stapler – gekantet oder rund, was ist besser?

Der Winter steht vor der Tür und bei vielen steht der Kauf eines Schneepflugs oder Schneeschiebers an. Neben den grundsätzlichen Unterschieden zwischen einem Schneeschieber und einem Schneepflug haben beide Winterdienst-Anbaugeräte doch eins gemeinsam: Das Schneeschild / Räumschild.

Allerdings gibt es auch beim Räumschild große Unterschiede: Diese sind nicht nur in verschiedenen Breiten verfügbar (für Gabelstapler gibt es Schneeschieberund Schneepflüge mit einer Schildbreite von 1500 – 2700 mm), auch die Form der Räumschild ist unterschiedlich. Es gibt Modelle, die einen gekanteten Schneeschild haben und Modelle mit rundem Schild. Aber worin liegen die Unterschiede zwischen einem gekanteten Räumschild und einem runden und wann sollte man welche Version wählen? Genau diesem Thema widmet sich dieser Artikel.

Wenn man von einem gekanteten Schneeschild spricht, so hat das Schild in der Regel zwei Kanten und ist das Stahlblech für das Räumschild ist bei der Produktion nicht aufwändig rundgewalzt worden, sondern es sind zwei Kanten eingezogen worden. Damit ist die Produktion eines Stapler-Winterdienstgerätes mit einem gekanteten Schneeschild etwas günstiger und weniger aufwändig, also bei einem runden Räumschild. Ein rundes Räumschild ist komplett abgerundet und hat eine entsprechend kantenfreie Form, die in der Produktion etwas aufwändiger ist. Die beiden nachstehenden Abbildungen verdeutlichen den Unterschied zwischen einem gekanteten und runden Räumschild:

Ein gekantetes Schneeschild mit den beiden erkennbaren Kanten

Ein gekantetes Schneeschild mit den beiden erkennbaren Kanten

Ein rundes Schneeschild trägt den Schnee besser nach außen

Ein rundes Schneeschild trägt den Schnee besser nach außen

Welche Version ist besser bzw. empfehlenswert? Generell wird der Schnee von einem runden Räumschild etwas besser nach außengetragen, insbesondere wenn der Schneeschieber oder Schneepflug etwas abgewinkelt genutzt wird. Entsprechend kann man mit dem Gabelstapler etwas zügiger große Flächen räumen bzw. auch das Räumen großer Schneemengen ist mit einem runden Schneeschild leichter als mit einem gekanteten Räumschild. Preislich ist die gekantete Version etwas günstiger, so dass man die individuellen Faktoren bei der Wahl des passenden Schneeschiebers / Schneepflugs berücksichtigen sollte. Bei der Auswahl, ob man besser einen Schneeschieber oder einen Schneepflug kaufen sollte, hilft der Vergleich Schneeschieber vs. Schneepflug.

Welche Ersatzschürfleiste ist die Richtige? Ein Vergleich von Stahl, Gummi- und PU-Schürfleisten

Die ersten Bodenfröste machen sich in Deutschland breit und vielerorts bereiten sich die Winterdienst-Anbieter und auch die anderen Unternehmen auf den ersten Schnee vor. Um ideal auf den kommenden Winter vorbereitet zu sein, sollte man auch den Zustand der Schürfleisten prüfen und ggf. Ersatzschürfleisten bestellen. Aber hier gibt es eine Vielzahl von Materialien – Stahl, Gummi oder auch Polyurethan sind bei den Schürfleisten für Schneeschieber und Schneepflüge verbreitet.

Doch wo liegen die Unterschiede und welche Vor- und Nachteile haben Schürfleisten aus Stahl, Gummi oder Polyurethan? Die nachstehende Tabelle zeigt einen Vergleich der Schürfleisten verschafft hier Klarheit:

Schürfleisten aus Stahl Schürfleisten aus Gummi Schürfleisten aus Polyurethan
Preisniveau Günstig Günstig Mittel
Verfügbare Breiten 1500mm – 2700m 1500mm – 2700m 1500mm – 2700m
Stärke der Schürfleisten 12mm 20mm – 30mm 30mm
Fixierung an Schneeschieber / Schneepflug Schrauben Schrauben Schrauben
Geräuschpegel beim Schneeräumen Hoch Mittel Mittel
Abnutzung Gering Mittel Gering
Durchschnittliche Nutzungsdauer  Hoch Mittel Hoch
Schürfleisten aus Stahl Schürfleisten aus Gummi Schürfleisten aus Polyurethan
Eignung für Bodenbeläge
Schürfleisten aus Stahl Schürfleisten aus Gummi Schürfleisten aus Polyurethan
Teer & Asphalt Ja Ja Ja
Pflaster Nein Ja Ja
Beton Nein Ja Ja
Schürfleisten aus Stahl Schürfleisten aus Gummi Schürfleisten aus Polyurethan

Winterdienst-Anbaugeräte für Gabelstapler: Schneeschieber und Schneepflug im Vergleich

Bei den Winterdienst-Anbaugeräten für Stapler gibt es für die Beseitigung großer Schneemengen zwei Anbaugeräte: Schneeschieber und Schneepflüge. Häufig erkennt man auf den ersten Blick nicht die Unterschiede und viele kennen auch den Unterschied zwischen einem Stapler-Schneeschieber und einem Schneepflug für Gabelstapler nicht – daher erläutert dieser Beitrag die Unterschiede. Die fast synonyme Verwendung der Begriffe Schneeschieber und Schneepflug ist darin begründet, dass beide Winterdienst-Anbaugeräte sehr ähnlich aussehen.

Ein Stapler-Schneeschieber ist das etwas einfacher aufgebaute Winterdienst-Anbaugerät, denn dieser besitzt keine automatische Niveauregulierung. Entsprechend ist ein Schneeschieber für ebene Flächen professionell nutzbar. Schneeschieber für Gabelstapler werden mit den Gabelzinken aufgenommen und mit Sicherheitsbolzen fixiert. Bei den hochwertigeren Modellen kann das Räumschild des Schneeschiebers nach rechts oder links verstellt werden, um unterschiedliche Räumwinkel zu justieren. So kann man die Räumleistung an die situativen Gegebenheiten anpassen – wie bspw.  Schneemenge und Fahrstgeschwindigkeit. Einen Überblick über zahlreiche Schneeschieber-Modelle findet man bspw. hier.

Stapler-Schneepflug mit automatischem Niveauausgleich

Stapler-Schneepflug mit automatischem Niveauausgleich

Im Gegensatz zum Schneeschieber hat ein Stapler-Schneepflug einen automatischen Niveauausgleich und ist damit das ideale Anbaugäräte, wenn Schnee auf unebenem Boden geräumt werden soll. Dieser Ausgleichsmechanismus besteht aus einer Spezialfederung und einstellbaren Gleitkufen, die immer eine perfekte Regulation der Bodenfreiheit garantieren und für einen festen Abstand zum Boden hin sorgen, der vorher eingestellt werden kann. Bzgl. der sonstigen Verstellmöglichkeiten (bspw. in Bezug auf den Räumwinkel) sind Schneepflug einem Schneeschieber sehr ähnlich: Bei hochwertigen Modellen kann auch ein Schneepflug für Stapler mehrfach nach rechts und links verstellt werden. Auch die Aufnahme erfolgt, analog zu vielen anderen Stapler-Anbaugeräten, bei einem  Schneepflug  für Stapler ganz einfach mit den Gabelzinken und einer Bolzensicherung. Zahlreiche Stapler-Schneepflüge sieht man bspw. auch hier.

Je nach Bedarf sind sowohl für Gabelstapler-Schneepflüge und -Schneeschieber zahlreiche Schildbreiten erhältlich, angefangen bei  einer Räumbreite von 1500mm bis 2700mm. Für beide Wintedienst-Anbaugeräte gibt es unterschiedliche Schürfleisten aus Gummi, Polyurethan oder Stahl. Je nach Untergrund und Einsatzszenario kann die passende Schürfleiste mit dem Schneeschieber oder -pflug genutzt werden. Natürlich können bei professionellen Stapler-Schneeschniebern die Leisten auch getauscht werden, so dass mit einer neuen Ersatzschürfleiste das Winterdienst-Anbaugerät wieder voll einsatzfähig ist und entsprechend über Jahre und Jahrzehnte genutzt werden kann.

Viele Grüße,

Alexander Kipp
Vom Team des Winterdienst-Profishop

Handstreuwagen und Elektrostreuer für den Winterdienst– Wann ist welches Gerät besser?

Der Herbst hat Deutschland fest im Griff und ab Oktober kann es in den höhergelegenen Regionen Deutschlands auch schon wieder Schnee geben – höchste Zeit, die passenden Winterdienst-Geräte zu bestellen, wenn man hier noch nicht gut ausgestattet ist.

Besonders beliebt bei Unternehmern sind auf der einen Seite Anbaugeräte für Stapler – angefangen vom Staplerbesen über den Schneeschieber bis hin zur Stapler-Schaufel bietet das Sortiment eine Vielzahl von Anbaugeräten für die professionellen Winterdienst. Gleichzeitig sollten aber gerade für kleinere Flächen auch die passenden Handgeräte bereitstehen, damit man gut für den ersten Schnee vorbereitet ist. Wenn der Winter dann kommt, sollte man aber nicht nur die Fläche einmalig räumen, auch das Streuen ist dann unabdingbar und daher werden heute zwei beliebte Winter-Streugeräte verglichen: Die Hand-Streuwagen und die Elektrostreuer.

Handstreuwagen für die Winterdienst sind sehr flexibel einsetzbar

Handstreuwagen für die Winterdienst sind sehr flexibel einsetzbar

Handstreuwagen werden – wie der Name schon vermuten lässt, manuell bedient und bedürfen keinerlei Zug- oder Betriebsfahrzeug. Daher sind Handstreuwagen gerade in puncto Flexibilität nur schwer zu übertreffen. Sobald der erste Schnee kommt kann das Streugut in den Handstreuwagen gefüllt werden und schon kann das Streuen losgehen. Dabei sind die Handstreuwagen nicht nur für kleine Flächen oder Gehwege geeignet – mit einer Streubreite von bis zu 5m und einem Volumen für das Streugut von bis zu 60l sind auch größere Plätze und Zufahrten mit überschaubarem Aufwand schon Schnee und Eis befreit. Viele Unternehmer, Restaurant- oder Hotelbetreiber greifen daher auf diese kostengünstigen und schnell einsetzbaren Winterdienst-Geräte zurück.

Werden die Flächen größer bzw. die zu räumenden Straßen und Wege länger, ist die Arbeit mit einem Handstreuwagen aber schnell müßig und spätestens als professioneller Winterdienst-Anbieter sind Handstreuwagen keine ideale Option mehr. Hier sind Elektrostreugeräte oder auch Anbaustreugeräte genannt das Mittel der Wahl. Je nach Ausführung werden diese Anbaustreuer auf die Kupplung des Trägerfahrzeuges montiert und mit der Bordelektronik verbunden. Alternativ gibt es auch Modelle, die an die 3-Punkt-Aufnahme angebracht werden, wobei gerade die Elektrostreuer mit einer Zugmaulhalterung beliebt sind. Diese Modelle können auch problemlos mit Jeeps, Pick-Ups oder SUVs betrieben werden, die sich fast im Fuhrpark jedes Unternehmers befinden.
Mit einer Streubreite von bis zu 12m und einem Fassungsvermögen von bis zu 440 Litern kann sich gut vorstellen, dass mit diesen Anbaustreuern große Flächen und Straßen im Nu von Schnee und Eis befreit sind.

Ob Handstreuwagen oder Elektrostreuer – das ist am Ende natürlich vom Einsatzszenario abhängig. Viele Kleinunternehmer, Restaurant- oder Hotelbetreiber werden mit einem Handstreuwagen schon gut bedient sein, während professionelle Winterdienst-Anbieter eher zu den Elektrostreugeräten und Anbaustreuern greifen werden.

Viele Grüße,

Alexander Kipp
Vom Team des Winterdienst-Profishops