Schneeketten-Pflicht für Busse – ein Überblick

Auch wenn der Winter lange hat auf sich warten lassen – jetzt ist es doch in vielen Regionen Deutschlands zu Schneefällen gekommen. Höchste Zeit, den Fuhrpark mit passenden Schneeketten auszustatten.

Zu Weihnachten gab es fast noch frühlingshafte Temperaturen, aber jetzt sind die Themometer in Deutschland großflächig in die winterlichen Bereiche gesunken und entsprechend gab es in vielen Regionen auch bereits Schnee und Eis auf den Straßen. Daher sollte man jetzt unbedingt – wenn noch nicht geschehen – den Fuhrpark mit Schneeketten ausstatten. Gibt es auch eine Schneekettenpflicht für Busse? Hier die Antworten.

Mit dem Schnee und Winter kommen auch wieder zahlreiche Pflichten auf die Betreiber von Reise- und Lineinbussen zu: Um ein sicheres Fahren der Busse zu gewährleisten, müssen auch Busse Schneeketten mitführen. Allerdings gibt es Unterschiede bei der Schneekettenpflicht für Busse in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Dieser Artikel soll Licht ins Dunkel bringen.

Eine einheitliche Schneekettenpflicht für Busse gibt es nicht. In Deutschland wird mit entsprechenden Verkehrszeichen geregelt, dann Schneeketten für Reise- und Linienbusse mitgenommen bzw. aufgezogen werden müssen. Was bei lokalen Busunternehmen selbstverständlich ist, sorgt bei Anbietern von Busreisen häufig für Probleme. Deren Reise- und Linienbusse für den Fernverkehr haben nicht immer die passenden Schneeketten an Bord. Daher sollten sich die Anbieter der Busreisen vorher genau erkundigen, ob in dem Zielgebiet oder auf dem Weg dorthin Schneeketten für Reis- und Linienbusse empfohlen werden oder sogar Pflicht sind. Viele Modelle von Reisebus-Schneeketten findet man hier.

Schneeketten für Busse - in vielen Ländern Pflicht

Schneeketten für Busse – in vielen Ländern Pflicht

Etwas einfacher ist die  Regelung der Schneekettenpflicht für Busse in Österreich. Dort gilt ab dem 1. November bis zum 15.April jeden Jahres die Pflicht für Busse mit mehr als 8 Sitzen, entsprechende Schneeketten für Autobusse für mind. 2 Räder einer Antriebsachse an Bord zu haben. Lediglich Linienbusse können von dieser allgemeinen Schneeketten-Pflicht für Reise- und Linienbusse ausgenommen werden.

Die Schweiz hingegen hat, wie Deutschland auch, keinen festen Zeitraum, in dem Schneeketten für Linien- und Reisebusse Pflicht sind. Gerade in den Alpenregionen können einzelne Pässe oder Pass-Straßen aber auch in den Sommermonaten mit Schnee bedeckt sein, so dass es Busunternehmer und Reiseunternehmen gut beraten sind, ihre Busse mit den passenden Antriebs- und Spurketten auszustatten, wenn Fahrten in diese Regionen vorgenommen werden. Wie auch in Deutschland wird auch in der Schweiz per Verkehrsschild signalisiert, wann Schneekettenpflicht für Busse herrscht bzw. montiert werden müssen.

Ob der Süden Deutschlands, Österreich oder die Schweiz, gerade Anbieter von Busreisen oder Busunternehmer tun gut daran, rechtzeitig die Autobusse mit den passenden Schneeketten auszustatten. So erspart man sich nicht nur Geldbußen, sondern kann durch die Schneeketten für Reis- und Linienbusse auch eine termingenaue und sichere Busreise für die Teilnehmer garantieren.

Und alle anderen Unternehmer sollten jetzt natürlich auch den normalen Fuhrpark winterfest machen – entweder mit den richtigen Schneeketten für LKW oder auch günstigen Stapler-Schneeketten.

Viele Grüße,

Alexander Kipp
Vom Team des Winterdienst-Profishop

So wird der Gabelstapler der perfekte Helfer im Winterdienst

Auch wenn der Dezember viel zu warm war – jetzt hat die Winterkälte auch Deutschland erreicht und es ist nur eine Frage der Zeit, wann auch Schnee und Eis großflächig Einzug halten. Wir erläutern heute, mit welchen Geräten man jeden Gabelstapler für den perfekten Winterdienst vorbereiten kann.

Am wichtigsten ist eine sichere Fahrt für den Gabelstapler, denn sonst wird jede Fahrt zur Rutschpartie. Stapler-Reifen haben in der Regel wenig Profil und entsprechend kann schon wenig Schnee fatale Folgen haben – von vereisten Straßen mal ganz abgesehen. Um den Stapler-Reifen auch bei Schnee und Eis ausreichend Griß zu vereihen, gibt es sind für alle Reifengrößen passende Stapler-Schneeketten. Beim Kauf sollte hier nicht nur auf die richtige Reifengröße sondern besonders auf die Prüfnormen und Siegel geachtet werden, damit eine gute Qualität der Schneeketten für Gabel-Stapler gewährleistet ist.

Wenn es geschneit hat, müssen oftmals größere Flächen vom Schnee befreit werden, um den normalen Unternehmensbetrieb aufrecht zu halten. Stapler-Schneeschilde sind dann die richtigen Anbaugeräte: Innerhalb der Schneeschilde wird noch zwischen einem  Schneepflug  für Stapler und einem Gabelstapler-Schneeschieber unterschieden. Wie sich die beiden Winterdienst-Anbaugeräte für Stapler unterscheiden, sieht man in diesem Vergleich von Schneeschieber und Schneeplfügen.

Nachdem die Fläche vom Schnee befreit wurde, geht es auf der einen Seite um die Feinarbeit, um vorhandene Schneereste zu entfernen und gleichzeitig die nachhaltige (oder auch präventive) Verhinderung, dass sich eine neue Schnee- oder Eisdecke bildet. Anbau-Kehrbesen für Stapler leisten hier die Feinarbeit bei der Beseitigung von Schnee und Eis – für kleine Schneemengen ist ein Stapler-Besen sogar ausreichend für den kompletten Winterdienst. Um die Fläche mit Salz, Granulat oder Sand zu streuen, bieten sich Anbaustreuer für Gabelstapler an. Mit diesen Anbaustreuern kann unterschiedliches Streugut aufgebracht werden und so auch große Flächen (wie Zufahrtsstraßen, große Höfe und Betriebsgelände) eis- und schneefrei gehalten werden.

Viele Grüße,

Alexander Kipp
Vom Team des Winterdienst-Profishops

Frohe Feiertage & einen guten Start ins Jahr 2016

Liebe Leser und Winterdienst-Profis,

wir wollen uns für Ihre Treue im Jahr 2015 bedanken und allen schönes und besinnliches Weihnachtsfest sowie einen angenehmen Jahreswechsel wünschen.

Auch zwischen den Feiertagen sind wir über unseren Online-Shop erreichbar, bearbeiten Bestellungen und E-Mails. Der Blog macht eine kleine Pause bis Anfang 2016 und dann werden wir an dieser Stelle wieder spannende Informationen, aktuelle Produkte und Trends sowie Neuigkeiten rund um das Thema Winterdienst, Schneeschieber, weitere Winterdienst-Anbaugeräte sowie Handgeräte für den Winterdienst präsentieren.

Bis dahin wünschen wir Ihnen schöne Feiertage und einen guten Rutsch ins Jahr 2016.

Dennis Dunker & Alexander Kipp

Vom Winterdienst-Profishop- Team

Winterstreugut – die Unterschiede und die korrekte Aufbewahrung

Wie in jedem Jahr gibt es so gut wie überall jetzt Winterstreugut zu kaufen und selbst bei Discounter ist Streusalz jetzt im Angebot. Aber nicht jedes Winterstreugut ist überall erlaubt und so sollte man vor dem Einsatz von einfachem Streusalz bedenken, dass der Einsatz von Streusalz in großen Teilen Deutschlands für Privatleute gar nicht erlaubt ist.. Das Verbot von Streusalz (häufig auch Auftausalz genannt) ist in den Umweltschäden begründet, die durch den massiven Einsatz verursacht werden können. Sowohl für Flora und Fauna ist Streusalz schädlich, aber auch die Infrastuktur leidet und dem ungeregelten Einsatz von Streusalz. Durch das Schmelzwasser von Schnee und Eis gelangt das Streu-Salz in den Boden und führt zu Schäden in der Vegetation und der Natur, bei Haus- und Wildtieren können die Pfoten durch den Einsatz von Streusalz geschädigt werden. Auch an Straßen und Fahrzeugen kann das Wintersalz Schäden hervorrufen. Daher ist es für Privatleute und auch viele kommerzielle Winterdienstleister verboten, Streusalz einzusetzen.
Inzwischen stehen zahlreiche alternative Winterstreumittel bereit, mit denen man auch als Privatmann einen perfekten Winterdienst leisten kann. Die günstigste und bekannteste Alternative zum Streusalz ist mit Sicherheit Streusand. Einfacher Streusand stumpft glatte und vereiste Flächen ab und damit werden diese Flächen wieder für Passnten begehbar. Die Eisfläche selbst bleibt beim Einsatz von Streusand aber bestehen, denn Streusand senkt – anders als das Streusalz – nicht den Gefrierpunkt des Wassers. Neben dem Streusand gibt es noch zahlreiche Granulate (entweder mineralischen oder organischen Ursprungs), die eine ähnliche Wirkung wie der Streusand haben und wegen der größeren Körner aber noch effektiver sind.

Streugut sollte immer korrekt gelagert werden

Streugut sollte immer korrekt gelagert werden – hier ein Streugutbehälter mit Entnahmeöffnung

Alle Streugüter – egal ob Streusand, minalisches Streugranulat oder auch Auftausalz – müssen so  gelagert werden, dass sie auch bei Wind und Wetter immer nutzbar bleiben. Sogenannte Streugut-Boxen oder Streugutbehälter sind speziell für die richtige Lagerung konstruiert und ermöglichen gleichzeitig eine einfache Entnahme des Streugut bei Schnee und Eis.

Bevor man Streugut einsetzt, sollten gerade verschneite Flächen und Wege erst vom Schnee befreit werden – das ist für den kommunalen Winterdienst, den gewerblichen Winterdienstanbieter oder auch den Privatmann identisch. Ob mit einem professionellen Schneepflug, einem Stapler-Schneeschieber oder einem einfachen Schneeschieber. Mit den passenden Winterdienst-Geräten sind auch große Flächen zügig von Schnee und Eis befreit. Für die gleichmäßige Verteilung vom Streugut bieten sich Streuwagen an. Entweder kleiner Handstreuwagen oder auch größere und leistungfähigere Streugeräte mit elektrischem oder hydraulischem Antrieb.

Viele Grüße,
Alexander Kipp
Vom Team des Winterdienst-Profishop

Kaufberater Schneeschieber & Schneeschilde – Gemeinsamkeiten und Unterschiede

Beim Kauf von neuen Winterdienst-Anbaugeräten steht man schnell vor der Frage, ob man einen Schneeschieber oder einen Schneepflug kaufen sollten – wo liegen die Gemeinsamkeiten, wo liegen die Unterschiede? Die nachstehende Tabelle zeigt die Gegenüberstellung von Winterdienst-Anbaugeräten für Stapler:

 Zu den Schneepflügen Zu den Schneeeschiebern
Material des Anbaugerätes Robustes Stahlblech
Breiten des Schneeschildes 1500 mm – 2700 mm
Verfügbare Schneeschild-Formen Rund oder gekantet
Winkel vom Räumschild verstellbar?  Ja, modellabhängig einfach oder zweifach
Aufnahme  Über die Standard-Gabelzinken
Sicherung gegen Abrutschen Erfolgt über eine Bolzensicherung
Material der Schürfleisten Gummi, Polyurethan oder Stahl
Schürfleisten wechselbar? Ja
Automatische Nivauregulierung? Ja Nein
Federklappschare Optional verfügbar
Besonders geeignet für Unebene Flächen Ebene Flächen
Position des Räumschildes Vor oder unter den Gabelzinken Vor den Gabelzinken
 Zu den Stapler-Schneepflügen Zu den Stapler-Schneeeschiebern

Viele Grüße,
Alexander Kipp
Vom Team des Winterdienst-Profishop

Mechanische, hydraulische & elektrische Streugeräte – Wann sollte man welches wählen?

Anbaustreugeräte für Stapler gehören zu den wichtigsten Winterdienstanbaugeräten, denn das Ausbringen von Winter-Streugut auf vereisten Straßen, Wegen und Plätzen sorgt für eine nachhaltige Befreiiung von Schnee und Eis. Grundsätzlich gibt es drei Typen von Winterdienst-Streugeräten, die man anhand des Streuantriebs unterscheidet:

Bei mechanischen Nachlaufstreuern  funktioniert der Antrieb über die Räderbewegen, bei hydraulischen Anbaustreuer über die Hydraulik des Fahrzeuges und die sogenannten  Elektrostreuer werden von der Elektronik des Fahrzeuges angetrieben.

Gerade wenn man Streugeräte auch mit normalen PKW nutzen möchte, kommen in der Regel nur elektrische Anbaustreuer (oder auch kurz Elektrostreuer) in Frage, denn hier wird der Streuvorgang über die Bordelektronik angetrieben und so eine Verbindung ist auch bei den meisten PKW möglich. Die Elektrostreuer werden daher häufig von Winterdienst-Unternehemen oder Galabauern genutzt, die einem SUV, Pick-Up oder Jeeps etc. den Winterdienst erledigen. Natürlich sind Elektro-Streuer auch mit den normalen Nutzfahrzeugen wie Stapler, Unimog, LKW etc zu verwenden.

Über die Bordhydraulik des Trägerfahrzeuges werden die sog. hydraulischen Streugeräte angetrieben. So ein hydraulischer Streu-Antrieb ist sehr leistungsfähig, aber auch etwas komlizierter aufgebaut, so dass diese Streugeräte etwas teurer sind, als einfache, mechanische Nachlaufstreuer. Für die Nutzung von hydraulischen Streugeräten muss ei Anschluss an die Bordhyraulik möglich sein. Gabelstapler, Radlader, Unimogs oder Traktoren können in der Regel. hydraulische Anbaustreugeräte nutzen.

Am einfachsten und preislich entsprechend günstig sind mechanische Anbaustreuer (auch Nachlaufstreuer genannt). Dieser Typ von Streugeräten wird oftmals auch als “Nachlaufstreuer”  bezeichnet, denn diese Streugeräte werden – wenn man es genau nimmt – nicht angebaut werden, sondern über die Anhängerkupplung mit dem Stapler verbunden und gezogen. Über die Fahrtbewegung wird mit Hilfe einer Mechanik dann der Streumechanismus gesteuert und entsprechend das Streugut verteilt. Die mechanischen Anbaustreuer sind dadurch nicht nur mit sehr vielen Zugfahrzeugen nutzbar, sondern bilden preislich auch einen sehr günstigen Einstieg.

Egal ob günstiger Nachlaufstreuer, leistungsfähiges Hydraulik-Streugerät oder flexibel nutzbarer Elektrostreuer – nur mit den passenden Streugeräten kann man größere Flächen nachhaltig und ohne viel Aufwand von Eis und Schnee befreien.

Viele Grüße,

Alexander Kipp
Vom Team des Winterdienst-Profishop

 

Schneeschieber oder Schneepflug? Hier die Unterschiede im Detail

Um große Mengen Schnee zu räumen, sind Schneeschieber und Schneepflüge die beliebtesten Anbaugeräte für Stapler, Traktoren und andere Trägerfahrzeuge. Aber worin liegen die Unterschiede zwischen einem Stapler-Schneeschieber und einem Schneepflug für Gabelstapler und wann sollte man welches Anbaugerät nutzen? Die Antworten gibt dieser Artikel.

Von einem Schneeschieber spricht man, wenn man ein Anbaugerät für den Winterdienst meint, das ganz allgemein mit Hilfe eines Räumschildes Schnee beseitigen kann und keine automatische Niveauregulierung besitzen. In der Regel werden Schneeschieber als Anbaugeräte nur an Trägerfahrzeugen eingesetzt, die das Niveau über den Anbaumechanismus regulieren können, so z. B. Frontlader, Radlader oder auch Gabelstapler, die den Schneeschieber über die Gabelzinken aufnehmen und über die Justierung der Gabeln das Räumniveau verändern können. Schneeschieber sind daher primär nur für ebene Flächen zum Schneeräumen geeignet. Sobald die zu räumende Fläche größere Unebenheiten besitzt, ist das Räumen mit Schneeschiebern sehr mühsam und dann sind Schneepflüge wesentlich besser geeignet.

Im Unterschied zum Schneeschieber verügt Schneepflug über einen speziellen Mechanismus, um das Höhenniveau des Räumschildes  an den Boden anzupassen. Durch die sogenannte automatische Niveauregulierung ist ein Schneepflug nicht nur auch für unebene Flächen einsetzbar, auch wenn das Trägerfahezeug das Niveau, bspw. über die Höhe der Gabel, nicht anpassen kann, kann ein Schneepflug genutzt werden. Die meisten Schneeräumfahrzeugen von Städten und Kommunen werden daher mit Schneepflügen genutzt, weil diese über eine starre Verbindung mit dem Unimog, LKW etc. verbunden werden. Das Räumniveau wird über die Niveauregulierung des Schneepfluges automatisch angepasst. Durch diese Mechanismus sind Schneepflüge in der Regel etwas teurer als Schneeschieber, aber auf wesentlich flexibler nutzbar.

Die folgende Tabelle zeigt die Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Schneeschiebern und Schneepflügen im Überblick:

 Zu den Stapler-Schneepflügen Zu den Stapler-Schneeeschiebern
Material des Anbaugerätes Robustes Stahlblech
Breiten des Schneeschildes 1500 mm – 2700 mm
Verfügbare Schneeschild-Formen Rund oder gekantet
Winkel vom Räumschild verstellbar?  Ja, modellabhängig einfach oder zweifach
Aufnahme  Über die Standard-Gabelzinken
Sicherung gegen Abrutschen Erfolgt über eine Bolzensicherung
Material der Schürfleisten Gummi, Polyurethan oder Stahl
Schürfleisten wechselbar? Ja
Automatische Nivauregulierung? Ja Nein
Federklappschare Optional verfügbar
Besonders geeignet für Unebene Flächen Ebene Flächen
Position des Räumschildes Vor oder unter den Gabelzinken Vor den Gabelzinken
 Zu den Stapler-Schneepflügen Zu den Stapler-Schneeeschiebern

Viele Grüße,

Alexander Kipp
Vom Team des Winterdienst Profishop

 

Räumpflichten im Winter – eine Übersicht

Auch wenn der Winter aktuell noch nicht in Sicht ist und der November mit fast frühsommerlichen Temperaturen Deutschland verwöhnt, jederzeit kann es auch schnell umschlagen und der erste Schnee fallen. Der heutige Artikel gibt einen Überblick über die Räumpflichten im Winter.

Wer ist für den Winterdienst verantwortlich und muss Schnee räumen bbzw. streuen?

Grundsätzlich ist der Eigentümer oder Vermieter einer Immobilie für den Winterdienst zuständig. Allerdings kann diese Aufgabe an den Hausmeister, eine professionellen Winterdienst oder an die Mieter (wenn es im Mietvertrag bzw. der Hausordnung so enthalten ist) weitergegeben werden kann. Allerdings bleibt dann der Vermieter mitverantwortlich und muss ggf. die Ausführung kontrollieren und die notwendigen Hilfsmittel bereitstellen.

Wann müssen Schnee und Eis geräumt werden?

An Werktagen beginnt daher die Räumpflicht von 7:00 Uhr morgens, an Sonn- und Feiertagen um 9:00 Uhr morgens und gilt bis 20:00 Uhr abends. Dabei haben Anlieger die Pflicht, die Gehwege so zu räumen, dass Passanten gefahrlos den Gehweg nutzen können. Gerade wenn man im Urlaub bzw. arbeitstätig ist, muss man hier für eine Vertretgung sorgen, denn die Pflicht erlischt mit der Abwesenheit nicht.

Wo muss Schnee und Eis im Winter geräumt werden und womit?

Prinzipiell muss der an das Grundstück angrenzende Gehweg im Rahmen des Winterdienstes geräumt werden, und zwar so, dass zwei Passanten aneinander vorbeigehen können (minimale Räumbreite mit 1,20m ist gängige Praxis). Auch der Gehweg zum Haupteingang (auch der Weg zum Briefkasten) und der Weg zu Mülltonnen, Stellplätzen etc. müssen geräumt werden. Vom Dach herabhängende Eiszapfen, die eine Gefahr darstellen, sind auch im Rahmen des Winterdienstes zu entfernen.  Die öffentlichen Straßen werden in der Regel von den kommunalen Winterdiensten mit professionellen Schneeschiebern / Schneepflügen geräumt.

Gerade bei Glätte ist das Streuen wichtig, um eine Nutzung der Gehwege zu ermöglichen und Glatteis und eventuell damit verbundene Unfälle zu vermeiden. Während Streusalz oftmals verboten ist, sind Sand oder Streugranulat als Streumittel im Winterdienst in der Regel erlaubt. Hier gilt es, die lokalen Regelungen zu beachten.

Wohin mit dem Schnee bei langen Frostperioden bzw. starken Schneefällen?

Hier gilt die Regel, dass auf einer Straße immer eine minimale Durchfahrtsbreite von 3.5m zu gewährleisten ist. Entsprechend ist ein einfaches Schieben des Schnees auf die Straße nicht ratsam. Am besten wird, auch in Absprache mit den Nachbarn, ein Schneedepot angelegt, wo die umliegenden Nachbarn den anfallen Schnee vom Winterdient lagern können, bis steigende Temperaturen den Schnee automatisch entsorgen.

Gibt es besondere Regelungen oder zusätzliche Auflagen für Gewerbetreibende?

Ja, die gibt es. Besonders für Gewerbetreibende mit viel Publikumsverkehr außerhalb der normalen Räumzeiten besteht oftmals Räumpflicht, wobei die jeweilige Winterdienst-Regelung von der Situation abhängt.

Viele Grüße,

Alexander Kipp
Vom Team des Winterdienst-Profishop

Anbaugeräte für Gabelstapler – die Topseller im Fokus

Stapler-Arbeitskorb RAK ONE – für unter 400€ zu haben

Stapler-Arbeitskorb RAK ONE – für unter 400€ zu haben

Anbaugeräte für Gabelstapler lassen jeden Stapler zum praktischen Helfer in unzähligen Situationen werden. Mit den richtigen Stapler-Anbaugeräten erweitert man das Einsatzspektrum von Gabelstapler im Betrieb enorm und er wird ist dann nicht mehr nur Transportmittel für Paletten sondern kann noch viel mehr. Die Auswahl und das Angebot an Stapler-Anbaugeräten ist mittlerweile ziemlich groß. Um hier die richtige Wahl zu treffen ist eine gute Beratung beim Kauf unabdingbar. Wir stellen heute die beliebtesten Anbaugeräte für Stapler vor: Lastarme / Kranarm, Kippbehälter und auf Platz eins der Stapler-Anbaugeräte: die Arbeitskörbe.

Zu den Topsellern gehören auf jeden Fall die Kippbehälter für Stapler. Durch die Nutzung von Kippbehältern können Schüttgüter aller Art nicht nur transportiert werden, sondern – wie der Name schon vermuten lässt – auch zielsicher abgekippt werden und somit ersetzen diese Anabugeräte häufig einen kompletten Radlader. Gerade wenn man nur selten Schüttgüter transportieren und abkippen muss, sind Kippbehälter einem Radlader vorzuziehen, von der Einsparnis einmal ganz abzusehen.

Kranarm für Gabelstapler mit Teleskopfunktion

Kranarm für Gabelstapler mit Teleskopfunktion

Ebenfalls zu den Topsellern gehören Lastaufnahmegeräte und hier genauer sid sogenannten Stapler-Lastarme (auch Stapler-Kranarme genannt). Mit einem derartigen Anbaugerät ausgestatt erfüllt ein Stapler die Funktionen eines Kranarmes und gleichzeitig wird die Reichweite von einem normalen Stapler stark erhöht. Neben den starren Ausführungen gibt es hier noch die variablen Lastarme – die sogenannten Teleskoplader – deren Reichweite durch eine Teleskop-Funktion flexibel eingestellt werden kann.

Das mit Abstand am häufigsten gekaufte  Anbaugeräte ist aber seit vielen Jahren der Arbeitskorb. Ob Wartung, Reparatur, Reinigung oder andere Arbeit in der Höhe – mit einem Stapler-Arbeitskorb kann ein Mitarbeiter schnell und problemlos auch in größeren Höhen und gleichzeitig viel komfortabler und sicherer als auf einer Leiter arbeiten. Wo sonst wackelige Leitern oder Gitterboxen ohne Zulassung zum Einsatz kommen, übernehmen Stapler-Arbeitsbühnen nun diese Aufgabe. Ob Arbeitskorb für eine oder mehrere Personen – je nach Bedarf gibt es hier passende Modelle und mit Einstiegspreisen von unter 400€ sind günstige Stapler-Arbeitskörbe keine Investition, über die man lange überlegen sollte.

Viele Grüße,

Alexander Kipp
Vom Team des Winterdienst-Profishop

Ideal für Winterdienst-Anbieter- Diesel-Abfüllplätze für eine sicherer Eigenbetankung

Auch wenn gerade der Herbst sich noch einmal von seiner besten Seite zeigt, dieser Winter soll richtig hart werden und damit sind die ersten Wintereinbrüche schon vorprogrammiert. Für die professionellen Anbieter vom Winterdienst, aber auch Straßenmeistereien oder Kommunen heißt es dann wieder rund um die Uhr im Einsatz sein.Ein häufig zeitraubender Prozess ist dabei die Betankung, denn Fahrten zu Tankstelle dauern lange und im Winter ist jede Minute kostbar. Mit modernen Diesel-Abfüllplätzen können Kommunen, Straßenmeistereien oder auch Winterdienst-Anbieter die Fahrzeuge direkt auf dem Betriebshof betanken und sind so schnell wieder einsatzbereit.

Eigenbetankung heißt hier das Zauberwort, das die aufwändige Fahrt zu nächsten Tankstelle vermeidet und entsprechend viel Zeit spart. Prinzipiell ist Selbstbetankung aber der Umwelt-Perspektive ein sehr schwieriges Thema, dann austretender Kraftsstoff kann schon in sehr geringen Mengen große Schäden für die Umwelt, aber auh die Mitarbeiter nach sich ziehen. Entsprechend sind die Auflagen für Eigenbetankung – nur mit der richtigen Schutzausrüstung – in diesem Fall den den Diesel-Abfüllplätzen – werden Genehmigungen für Eigenbetankungsanlagen erteilt.

Diesel-Abfüllplatz Typ KPS mit Spritzschutzwand

Diesel-Abfüllplatz Typ KPS mit Spritzschutzwand

Die hierfür vorgeschriebenen Diesel-Abfüllplätze bestehen aus einer robusten Stahlkonstruktion und sind von der Bauart her ähnlich wie andere Flächenschutzsysteme aufgebaut. Der Fokus liegt aber bei den Diesel-Abfüllplätzen klar auf der Verwendung mit Eigenverbrauchs-Tankanlagen. Kraftstoff-Abfüllplätze besitzen dafür auch von schweren Fahrzeugen befahrbare Randschwellen, so dass die Dieselkraftstoff-Abfüllplätze in so gut wie jedem Innenbereich bzw. überdachten Außenbereich zum Einsatz genutzt werden können. Mit einer Radlast von 5000kg können die Eigenbetankung-Abfüllplätze auch problemlos von schwerem Gerät und großen Winterdienstfahrzeugen – wie bspw. Schneepflügen oder Streufahrzeugen – befahren werden.

Zwei Typen von Dieselabfüllplätzen haben sich am Markt etabliert: Die mit fester Spritzschutzwand (Typ KPS) und die ohne Spritzschutzwand (Typ TAW). Je nach individueller Situation und Auflagen vom Umweltamt ist zur Eigenbetankung im Unternehmen eine Spritzschutzwand notwendig oder nicht. Neben zahlreichen Standard-Formaten sind Dieselkraftstoff-Abfüllplätze natürlich auch nach exakten Vorgaben lieferbar, denn nur so kann man auf die jeweiligen Bedingungen vor Ort und Platzverhältnisse optimal eingehen und eine sichere und gleichzeitig effiziente Selbstbetankung sicherstellen.

Eigenbetankung im Unternehmen ist gerade bei den Einsätzen im Winterdienst ein wichter Punkt, um Zeit für die Betankung der Winterdienst-Fahrzeuge zu sparen und somit noch effizienten arbeiten zu können.

Viele Grüße,

Alexander Kipp
Vom Team des Winterdienst-Profishop