Die perfekten Schneeschieber & Schneepflüge für kommunale Winterdienste

Aktuell sind die Temperaturen zwar alles andere als winterlich, aber die nächste Frost und Schnee können in höheren Lagen schon ab Oktober auftreten. Gerade Städte und Gemeinden sollten daher jetzt prüfen, ob der kommunale Winterdienst gut ausgerüstet ist. Wir stellen heute die besten Schneepflüge für kommunale Winterdienste vor.

Im Unterschied zu den Schneeschieber für Gabelstapler besitzen Schneepflüge für Unimogs und andere Trägerfahrzeuge eine andere Aufnahme, denn eine Unimog, ein Multicar oder auch ein Traktor verfügt nicht über die Gabelzinken, mit denen die typischen Stapler-Schneeschilde aufgenommen werden. Je nach Ausführung werden daher die Schneepflüge entweder per 3-Punkt-Aufnahme, Kuppeldreieck oder über eine Anbauplatte an dem jeweiligen Trägerfahrzeug befestigt.

Für den kommunalen Winterdienst kommen – anders als bei Gabelstaplern – auch fast ausschließlich Schneepflüge und keine Schneeschieber zum Einsatz (den Unterschied zwischen Schneepflug und Schneeschieber findet man hier), weil die Trägerfahrzeug das Niveau nicht über die Aufnahme regulieren können. Trotz der starren Aufnahme sorgen die automatische Nivearegulierung eine Schneepfluges für ein gutes und gründliches Räumergebenis, ohne dass der Bodenbelag zu stark beansprucht wird. Die Niveauregulierung der Federklappen erfolgt über individuell einstellbare Gasdruckfedern, so dass zusammen mit der Eigendämpfung der Schneepflüge und dem tief liegenden Schwerpunkt eine optimale Laufruhe für das das Trägerfahrzeug – also den Unimog, das Multicar oder sogar den LKW gewährleistet wird.

Schneepflug mit 3-Punkt-Aufnahme

Schneepflug mit 3-Punkt-Aufnahme für den kommunalen Winterdienst

Im Unterschied zu den klassischen Stapler-Schneeschiebern haben viele Schneepflüge für kommunale Winterdienste auch eine andere Schildform. Hier wird der Schnee nicht zu einer Seite geräumt, sondern die Dreiecksform erlaubt ein Räumen nach links und rechts zur gleichen Zeit. Aufgrund dieser Form des Schneeschilds können wesentlich höhere Räumgeschwindigkeiten realisiert werden, so dass auch Straßen über viele Kilometer zügig geräumt werden können.

Analog zu den bekannten Stapler-Schneeschilden können die Schürfleisten auch bei den Schneepflügen für den kommnalen Winterdienst problemlos getauscht werden, so dass die Nutzungsdauer eines solchen Winterdienst-Anbaugerätes über viele Jahre erhalten bleibt.

Gerne beraten wir Sie bei der Auswahl des passenden Winterdienst-Anbaugerätes – ob für Ihr Unternehmen oder auch für kommunale und öffentliche Winterdienste. Sprechen Sie uns einfach an.

Passende Schneeketten – unverzichtbar im Winter für Gabelstapaler

Der nächste Winter steht vor der Tür und daher ist jetzt der optimale Zeitpunkt, die Winterausrüstung des Maschinenparks zu prüfen. Dabei gilt es, zahlreiche Dinge zu beachten und gerade für Unternehmen in Regionen mit viel Schnee sollten für die Fahrzeuge immer passende Schneeketten bereitliegen, damit im Falle eines plöztlichen Wintereinbruchs nicht der komplette Betriebsablauf lahmgelegt wird. Speziell die Maschinen mit wenig profilierten Reifen haben schon bei einer dünnen Schneedecke schnell Probleme, sicher zu manövrieren und zu genau diesen Fahrzeugen gehören Gabelstapler. Die gebräuchlichsten Gabelstapler-Reifen besitzen wenig oder kein Profil, was ideal bei guten Witterungsverhältnissen ist, aber bei Schnee und Eis schnell zum Problem werden kann. Entsprechend sollte man gerade für Stapler immer einen Satz Schneeketten bereitliegen haben – nicht zuletzt weil viele Unternehmen mit dem Stapler und passenden Winterdienst-Anbaugeräten den Betriebshof von Schnee und Eis befreien wollen. Wenn dann der Stapler selbst nicht mehr präzise manövrieren kann, bedeutet das nicht selten einen kompletten Stillstand der Logistik.

Stapler-Schneekette

Robuste Schneeketten sorgen bei Staplern auch im Winter für ein sicheres Manövrieren

Schneeketten für Gabelstapler unterscheiden sich dabei nicht signifikant von anderen Nutzfahrzeug-Schneeketten (also bspw. Modellen für LKW, Busse etc.), sind allerdings in der Regel etwas kleiner (weil die Reifen eines Staplers einen kleineren Durchmesser als andere LKW- oder Bus-Reifen haben). Im Unterschied zu normalen PKW-Schneeketten sind hochwertige Stapler-Schneeketten dahingegen robuster, weil gerade bei schweren Gabelstaplern die Belastung extrem hoch ist. Entsprechend gibt es spezielle Schneeketten, die besser für schwere Stapler geeignet sind und die eine besonders harte Chrom-Mangan-Stahl-Legierung besitzen.
Je nach Schneemenge sollte auch die Struktur der Stapler-Schneeketten angepasst werden. Einfache Spurkreuzketten sind für eher geringe Schneemengen geeignet wohingegen bspw. aufwändig gearbeitete Waben-Schneeketten auch bei größeren Schneemengen ein sicheres Manövrieren mit dem Stapler ermöglichen. Beim Kauf neuer Schneeketten empfiehlt es sich, auf Qualität zu achten: Neben der Materialqualität sollten die Schneeketten auch eine TÜV-Prüfung besitzen, so dass man vor bösen Überraschungen beim Einsatz bewahrt bleibt. Markenmodelle haben sich hier als vorteilhaft erwiesen, auch wenn diese Stapler-Schneeketten vielleicht etwas mehr kosten, als günstige Ware aus Fernost.
Die robuste Materialqualität und das leichte Handling (also das Aufziehen und Demontieren der Schneeketten) zahlen sich bei Marken-Schneeketten für Gabelstapler schon nach kurzer Zeit aus.

Viele Grüße,
Alexander Kipp
Vom Team des Winterdienst-Profishop

Schneepflüge für Pick-Ups, Jeeps, SUV und mehr

Schneepflüge gehören zu den wichtigsten Geräten im professionellen Winterdienst. Nicht nur für Gabelstapler sind diese Anbaugeräte nutzbar, auch für zahlreiche andere Trägerfahrzeuge gibt es passende Schneepflüge (engl. Snowplows). Besonders beliebt bei vielen Dienstleistern sind Anbauschneepflüge für Pick-Ups,  Jeep und andere Allrad-PKW, denn so können viele Gala-Bauer oder Hausmeister-Services ohne viel Aufwand auch im Winter ein großes Portfolio von Winterdienstleistungen anbieten.

Schneepflug SD-1550 für Geländewagen

Schneepflug SD-1550 für Geländewagen

In Deutschland sieht man die Schneeschieber für Jeeps und Pick-Ups noch nicht ganz so häufig – in den USA hingegen haben sich diese Winterdienst-Geräte schon seit vielen Jahren. Gerade in Regionen, wo regelmäßig und viel Schnee fällt, besitzen selbst Privatleute teilweise einen eigenen Schneepflug für das SUV in der Garage.
Der Anbau der Schneepflüge an den jeweiligen Geländewagen bzw. die anderen Trägerfahrzeuge erfolgt über einen fahrzeugspezifischen Adapter: So ist sichergestellt, dass der Schneepflug ohne Probleme funktioniert und gleichzeitig ist der Schneepflug am Geländewagen oder Jeep nach wenigen Minuten einsatzbereit. Gleichzeitig kann man so sichergehen, dass der PKW / Pick-Up keinen Schaden durch den Anbau nimmt. Durch die Vielfalt der verfügbaren Adapter können auch Lieferwagen  / Pritschenwagen diese Schneeschieber aufnehmen. Egal ob Mercedes, Nissan, Toyota oder VW – für diese und viele weitere Marken und Fahrzeuge gibt es passende Adapter

Von der Bedienung und Räumleistung stehen die Schneeschieber für Jeeps und Pick-Ups den Schneepflügen für Gabelstapler oder andere Nutzfahrzeuge in Nichts nach – sie sind teilweise sogar noch komfortabler. Die Einstellung des Räumwinkels kann aus der Fahrerkabine vorgenommen werden. Ebenso kann bei einigen Schneepflug-Modellen die Höhe per Zylinder automatisch justiert werden.

Sie sind auf der Suche nach dem passenden Anbaugerät für den Winterdienst? Egal ob Schneeschieber für Stapler, günstiger Nachlaufstreuer oder Schneepflug für Ihren Pick-Up – wir haben das passende Winterdienst-Gerät in unserem Sortiment – Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne.

Viele Grüße,

Alexander Kipp
Vom Team des Winterdienst Profishop

Streugeräte für den professionellen Winterdienst im Überblick

Der normale Winterdienst setzt sich in der Regel aus drei Schritten zusammen: Erst wird der Schnee geräumt, bspw. mit Hilfe eines Schneeschiebers oder Schneepflugs, dann werden die Reste mit Hilfe eine entsprechenden Besens geräumt und dann wird Streugut aufgebracht, um ein Vereisen von Flächen zu verhindern bzw. glatte Flächen wieder griffig zu machen. Genau für das Ausbringen von Streugut gehören daher Streugeräte zu den wichtigsten Winterdienstanbaugeräten. Als Anbaugeräte für Gabelstapler drei Typen von Anbau-Streugeräten, die für den Winterdienst zum Einsatz kommen und die in diesem Beitrag vorgestellt werden sollen.

Die Unterscheidung der Streugeräte für den Winterdienst findet anhand des Antriebs statt – bei mechanischen Nachlaufstreuern  funktioniert der Antrieb über die Bewegung der Räder, bei hydraulischen Anbaustreuer über die Bordhydraulik des Staplers und bei den sogenannten Elektrostreuer wird der Streumechanismus der Elektronik des Fahrzeuges angetrieben.

Schleuderstreuer GST-1H für Gabelzinkenaufnahme

Schleuderstreuer GST-1H für Gabelzinkenaufnahme

Über die Bordhydraulik des Trägerfahrzeuges werden die sog. hydraulischen Streugeräte angetrieben. So ein hydraulischer Streu-Antrieb ist sehr leistungsfähig, aber auch etwas komlizierter aufgebaut, so dass diese Streugeräte etwas teurer sind, als einfache, mechanische Nachlaufstreuer. Für die Nutzung von hydraulischen Streugeräten muss ein Anschluss an die Bordhyraulik möglich sein, den z. B. ein Stapler besitzt.

Gerade wenn man Streugeräte auch mit normalen PKW nutzen möchte, kommen in der Regel nur elektrische Anbaustreuer (oder auch kurz Elektrostreuer) in Frage, denn hier wird der Streuvorgang über die Bordelektronik angetrieben und so eine Verbindung ist auch bei den meisten PKW möglich. Die Elektrostreuer werden daher häufig von Winterdienst-Unternehemen oder Galabauern genutzt, die einem SUV, Pick-Up oder Jeeps etc. den Winterdienst erledigen. Natürlich sind Elektro-Streuer auch mit den normalen Nutzfahrzeugen wie Stapler, Unimog, LKW etc zu verwenden.

Am einfachsten und preislich entsprechend günstig sind mechanische Anbaustreuer (auch Nachlaufstreugeräte genannt). Dieser Typ von Streugeräten wird oftmals auch als “Nachlaufstreuer”  bezeichnet, denn diese Streugeräte werden – wenn man es genau nimmt – nicht angebaut werden, sondern über die Anhängerkupplung mit dem Stapler verbunden und gezogen. Über die Bewegung der Räder wird mit Hilfe einer Mechanik dann der Streumechanismus gesteuert und entsprechend das Streugut verteilt. Die mechanischen Anbaustreuer sind dadurch nicht nur mit sehr vielen Zugfahrzeugen nutzbar, sondern bilden preislich auch einen sehr günstigen Einstieg.

Egal ob günstiger Nachlaufstreuer, leistungsfähiges Streugerät mit hydraulischem Antrieb oder von vielen Fahrzeugen nutzbares Elektrostreugerät – mit den passenden Winter-Streugeräten kann man größere Flächen nachhaltig und ohne viel Aufwand von Eis und Schnee befreien.

Viele Grüße,

Alexander Kipp
Vom Team des Winterdienst-Profishop

Stahl, Gummi oder Kunststoff (PU) – Kaufberater für Ersatz-Schürfleisten

Auch wenn jetzt der Sommer erst richtig begonnen hat, die Vorbereitung der Winterdienst-Anbaugeräte für den Winter kann eigentlich gar nicht früh genug beginnen. Um für den ersten Schnee gut vorbereitet zu sein, sollte man nicht nur prüfen, ob die Anbaugeräte noch funktionieren, auch die typischen Verschleißmateriailen sollten auf den Zustand geprüft und bei Bedarf getauscht werden. Bei hochwertigen Schneeschiebern für Stapler kann man die Schürfleisten mit wenig Aufwand tauschen, so dass man jetzt bei entsprechend abgenutzten Schürfleisten über die Anschaffung von Ersatzschürfleisten nachdenken sollten. In der Regel unterscheidet man zwischen Schürfleisten aus drei Materialien- Stahl, Gummi oder auch Polyurethan. Heute bieten wir einen Überblick darüber, wie sich die Schürfleisten unterscheiden und wann welches Material empfehlenswert ist.
Die nachstehende Tabelle zeigt einen Vergleich der Schürfleisten verschafft hier Klarheit:

Schürfleisten aus Stahl Schürfleisten aus Gummi Schürfleisten aus Kunststoff (PU)
Preisniveau Günstig Günstig Mittel
Verfügbare Breiten 1500mm – 2700m 1500mm – 2700m 1500mm – 2700m
Stärke der Schürfleisten 12mm 20mm – 30mm 30mm
Fixierung an Schneeschieber / Schneepflug Schrauben Schrauben Schrauben
Geräuschpegel beim Schneeräumen Hoch Mittel Mittel
Abnutzung Gering Mittel Gering
Durchschnittliche Nutzungsdauer  Hoch Mittel Hoch
Schürfleisten aus Stahl Schürfleisten aus Gummi Schürfleisten aus Polyurethan
Eignung für Bodenbeläge
Schürfleisten aus Stahl Schürfleisten aus Gummi Schürfleisten aus Polyurethan
Teer & Asphalt Ja Ja Ja
Pflaster Nein Ja Ja
Beton Nein Ja Ja
Stahl-Schürfleisten Gummi-Schürfleisten Kunststoff-Schürfleisten

Wie man an der Tabelle erkennen kann, sind Stahl-Schürfleisten extrem robust und günstig, haben aber Nachteile bei der Lautstärke und bei empfindlichen Bodenblägen. Gummischürfleisten sind sehr flexibel einsetzbar und können für jeden Bodenbelag genutzt werden. Gleichzeitig sind sie preislich sehr attraktiv, zeigen aber schnell Verschleißerscheinungen und müssen ersetzt werden. Kunststoff-Schürfleisten aus Polyurethan verbinden die positiven Eigenschaften von Stahl- und Kunststoff-Schürfleisten – sind also flexibel auf jedem Bodenbelag einsetzbar, vergleichsweise leise und robust. Allerdings sind die Schürfleisten aus PU preislich etwas teurer als die Alternativen aus Gummi oder Stahl.

Gerne beraten wir Sie auch bei der Auswahl passender Ersatzschürfleisten für Ihren Schneeschieber – sprechen Sie uns einfach an.

Viele Grüße,
Alexander Kipp
Vom Team des Winterdienst Profishop

Winterdienst-Pflichten im Überblick

Auch wenn jetzt wohl eher wenigen der Winterdienst in den Sinn kommt – eine frühzeitige Planung bewahrt nicht nur vor bösen Überraschungen, auch bei der Anschaffung von Winterdienst-Geräten oder auch Beauftragung von professionellen Winterdiensten kann antizyklisches Denken von Vorteil sein. Daher geben wir heute einen Überblick, welche Pflichten im Rahmen des Winterdienstes zu erfüllen sind:

Die häufigste Frage: Bis wann muss Schnee und Eis geräumt sein und gibt es Unterschiede zwischen Werktagen, dem Wochenende oder Feiertagen?

An Werktagen beginnt die Räumpflicht von 7:00 Uhr morgens, an Sonn- und Feiertagen um 9:00 Uhr morgens und gilt bis 20:00 Uhr abends. Auch für Arbeitstätige oder Anlieger, die bspw. im Urlaub sind, gibt es keine Ausnahme von der Räumpflicht im Winter. Diese müssen eigenständig für Vertretung sorgen. Generell gilt, dass Anlieger die Pflicht haben, die Gehwege so zu räumen, dass Passanten gefahrlos den Gehweg nutzen können.
Besonders für Gewerbetreibende mit viel Publikumsverkehr außerhalb der normalen Räumzeiten besteht eine erweiterte Räumpflicht, wobei die jeweilige Winterdienst-Regelung von der Situation abhängt.

Wer muss räumen streuen – Mieter oder Eigentümer einer Wohnung?

Die grundsätzliche Zuständigkeit für den Winterdienst liegt beim Eigentümer oder Vermieter, wobei diese Pflicht entweder an den Hausmeister, einen professionellen Winterdienst oder auch an die Mieter weitergegeben werden kann, wenn dies im Mietvertrag oder in der Hausordnung so festgelegt ist. Trotzdem bleibt der Vermieter / Eigentümern weiterhin mitverantwortlich und muss die ordnungsgemäße Ausführung des Winterdienstes kontrollieren. Auch die Hilfsmittel für den Winterdienst (wie Schneeschaufel, Streumittel,  Schneefräse oder Hand-Schneeschieber) müssen vom vom Vermieter / Eigentümer bereitgestellt werden.

Wo genau müssen Schnee und Eis beseitigt werden?

Der Gehweg muss im Rahmen des Winterdienstes so geräumt werden, dass zwei Passanten problemlos aneinander vorbeigehen können. Als minimale Räumbreite mit wird eine Breite von 1,20m angenommen. Neben dem Gehweg müssen der Weg zum Haupteingang, der Weg zum Briefkasten und der Weg zu Mülltonnen, Stellplätzen etc. von Schnee und Eis befreit werden. Auch bspw. vom Dach herabhängende Eiszapfen, die eine Gefahr für Passanten darstellen, sind zu entfernen. Die öffentlichen Straßen werden in der Regel von den kommunalen Winterdiensten geräumt.

Welches Streugut darf für den Winterdienst verwendet werden?

Streugutbehälter / Streugutbox

Streugut für den Winterdienst lagert man am besten in passenden Streugutboxen

Gerade bei Eis und Glätte ist Streuen wichtig, um eine gefahrlose Nutzung der Gehwege zu ermöglichen. Während das früher gebräuchliche Streusalz oftmals verboten ist, sind Sand oder Streugranulat als Streumittel im Winterdienst in der Regel erlaubt. Hier gilt es, die lokalen Regelungen zu beachten. Streugtut und andere Granulate kann man am besten in entsprechenden Streugutbehältern lagern.

Wo kann man den Schnee entsorgen / lagern?

Gerade bei starken Schneefällen und langen Kälteperioden stellt sich oftmals die Frage, wohin denn überhaupt der Schnee geräumt werden soll. In diesem Zusammenhang gilt die Regel, dass auf einer Straße immer eine minimale Durchfahrtsbreite von 3.5m zu gewährleisten ist, so dass der Schnee nicht auf die Straße geschoben werden sollte. Am besten wird, auch in Absprache mit den Nachbarn, ein Schneedepot angelegt, wo die umliegenden Nachbarn den anfallen Schnee vom Winterdient lagern können, bis steigende Temperaturen den Schnee automatisch entsorgen.

Viele Grüße,
Alexander Kipp
Vom Team des Winterdienst Profishop

Streugutbehälter – Robust, langlebig und ideal für die Lagerung von Winterstreugut

Liebe Leser und Winterdienst-Profis,

das Thema, wie man Streugut richtig lagert, beschäftigt professionelle Anbieter vom Winterdienst nicht nur in den Wintermonaten, sondern auch über die Sommermonate hinweg – entweder wenn es darum geht, das vorhandene Streugut aus dem letzten Winter richtig zu lagern oder auch um schon die passenden Anschaffungen für den kommenden Winter zu planen. Worauf man bei der Lagerung von Streugut achten sollte und welche Behälter am besten für die Streugut-Lagerung von großen und kleinen Mengen Streugut geeignet sind, erfahren Sie im heutigen Beitrag.

Das meiste Streugut, das im Winter verwendet wird, ist kein reines Streusalz – wie man so häufig sagt – denn das darf in den meisten Regionen Deutschlands vielen Regionen gar nicht verwendet werden. Lediglich die von der Stadt, Gemeinde oder Kommune betriebenen bzw. beauftragten Winterdienste verfügen teilweise und in Abhängigkeit von der Witterung über eine Ausnahmegenehmigung. Meistens handelt es sich beim Winter-Streugt daher um Sand bzw. spezielle Granulatmischungen.
Das Winter-Streugut – egal ob Sand, Granulat oder Salz – kann dabei durch eine falsche Aufbewahrung schnell unbrauchbar werden. Einerseits kostet das Geld, denn neues Streugut muss angeschafft werden udn gleichzeitig ist im Bedarfsfall dann erstmal kein Streugut verfügbar. Am besten lagert man das Streugut nicht nur im Winter, sondern auch im Rest des Jahres in den dafür speziell konstruierten Streugutbehältern.

Diese speziell konstruierten Streugutbehälter zeichnen sich durch viele Vorteile aus: Nicht  nur die Streugutbehälter selbst, auch die Deckel sind aus GFK (glasfaserverstärktem Kunststoff) gefertigt. Daher sind die Streugutbehälter besonders robust und bieten einen guten Schutz vor Vandalismus, was gerade für öffentlich zugängliche Streugutbehälter besonders wichtig. Neben dem Schutz vor Vandalismus bietet diese Bauweise und Materialwahl eine Lebensdauer von über 20 Jahren. Aus GFK gefertigt sind die Streugutbehälter zu 100% korrosions- und wetterbeständig, so dass auch das darin gelagerte Streugut (bspw. das häufig als Winterstreugut verwendete Salz-Sand-Gemisch) dem Streugutbehälter nichts anhaben kann – ein großer Vorteil gegenüber den früher oftmals genutzten Streugutbehältern aus Stahl oder Holz.

Die Ausführungen der GFK-Streugutbehälter unterscheiden sich im Volumen (gängige Modelle besitzen ein Volumen von 100l bis 1500l) und ob die Streugut-Behälter direkt eine Entnahmeöffnung haben. Sie sind in zwei Farbvariationen erhältlich: Der Behälter ist entweder grau oder grün, der Deckel ist jeweils orange. Hier noch einige Bilder von verschiedenen Streugut-Behältern

Damit kommt Ihr Streugut perfekt durch das Jahr und ist immer bei Bedarf verfügbar!

Viele Grüße,
Alexander Kipp
Vom Winterdienst-Profishop-Team

Die eigene Tankstelle im Unternehmen: Mit einer stationären Tankanlage und dem passenden Abfüllplatz

Gerade für Winterdienst-Unternehmen ist ein effizienter Einsatz der Maschinen im Winter von großer Bedeutung, denn wenn Schnee fällt, sind die Fahrzeuge rund um die Uhr im Einsatz. Da darf man keine Zeit für das Betanken der Maschinen vergeuden. Mit passende Tankanlagen und Diesel-Abfüllplätzen kann man die Fahrzeuge direkt am Standort wieder neu betanken – Eigenbetankung heißt das Stichwort.

Die Eigenbetankung von Maschinen und dem Fuhrpark kann für viel Zeitersparnis sorgen. Aufwändige und zeitraubende Fahrten zur Tankstelle werden vermieden – gerade im zeitkritischen Winterdienst-Geschäft ein wichtiger Punkt. Denn mit der Betankung der Fahrzeuge am Unternehmensstandort kann man die Winterdienst-Fahrzeuge nicht nur mit Kraftstoff versorgen, sondern gleichzeitig auch bspw. die Winter-Streugeräte neu mit Streugut befüllen. Allerdings ist die Betankung am Betriebshof kein ganz einfache Thema, weil austretender Dieselkraftstoff schnell zu große Umweltschäden führen kann. Daher gibt es hohe Auflagen für Tankanlangen und Eigenbetankung – z. B. benötigt man spezielle Abfüllplätze, an denen der Dieselkraftstoff getankt werden kann.

Große Dieseltankanlage mit 10000 Liter Volumen

Große Dieseltankanlage mit 10000 Liter Volumen

Diese Kraftstoff-Abfüllplätze ähneln einer großen, befahrbaren Auffangwanne aus robusten Stahlblech und dürfen in der Regel in so gut wie jedem Innenbereich bzw. überdachten Außenbereich genutzt werden. Die Abfüllplätze sind dabei so robust konstruiert, dass die auch mit schweren Maschinen und Winterdienst-Geräten befahren werden können. Die Radlast kann dabei bis 5000kg betragen. In Kombination mit einer stationären Diesel-Tankanlage entsteht so eine eigene Tankstelle auf dem Betriebsgelände. Bauartbedingt gibt es zwei Arten von Kraftstoff-Abfüllplätzen. Der etwas einfachere Typ verfügt über keine Spritzschutzwand, der andere Typ hingegenschone. Ob eine Spritzschutzwand notwendig ist, entscheidet dabei die Situation vor Ort und die jeweilige Behörde, die die Genehmigung für die Eigenbetankungsanlage erteilt.

Gerade beim effizienten Winterdienst sollte man keine Zeit für die Betankgung der Fahrzeuge oder des Maschinenparks vergeuden – daher ist eine eigene Tankanlage auf dem Betriebshof hier ein großer Effizienzgewinn. Zusammen mit den passenden Diesel-Abfüllplätzen erhält man so die betriebseigene Tankstelle und hält gleichzeitig alle Vorgaben für den Umweltschutz ein.

Viele Grüße,

Alexander Kipp
Vom Team des Winterdienst Profishop

Schneeketten, Schneeschieber und Streugeräte – das braucht man für den Winter

Das Aprilwetter macht seinem Namen alle Ehre und am letzten Wochenende gab es in vielen Regionen noch etwas Schnee. Um den Stapler ideal auf Wintereinbrüche jeder Art vorzubereiten, sollte man drei Dinge immer griff- und einsatzbereit haben: Schneeketten für Stapler, einen passenden Stapler-Schneeschieber und Anbaustreugeräte. So können auch große Schneemengen problemlos und zeitnah beseitigt werden.

Stapler-Schneeketten sorgen für den richtigen Grip

Normale Reifen Stapler-Reifen sind häufig gar nicht profiliert, so dass schon bei einer kleinen Schnee- oder Eisdecke das Fahren mit dem Stapler zur Rutschpartie werden kann. Daher sollte man als erstes Schneeketten für Stapler anschaffen. Spezielle Stahl-Schneeketten für Gabelstapler sind für den robusten Einsatz konstruiert und ideal für die Nutzung mit Gabelstaplern. Durch das oftmals sehr hohe Eigengewicht eines Staplers sind ganz normale Schnee-Ketten, wie sie bspw. bei einem PKW zum Einsatz kommen, nicht ideal bzw. nicht nutzbar. Nur durch die Wahl besonders robuster Materialien bei den Schneeketten für Stapler ist hier eine lange Lebensdauer garantiert und gleichzeitig kann auch bei viel Schnee und Eis sicher mit dem Motorstapler manövriert werden.

Stapler-Schneeschieber beseitigen auch große Schneemengen

Was früher aufwändig mit Schneeschaufel gemacht wurde, kann heute mit Hilfe des Staplers viel schneller erledigt werden. Mit einem Stapler-Schneeschieber ausgestattet sind auch große Flächen wie Zufahrten, Betriebshöfe oder Parkplätze schon nach kurzer Zeit vom Schnee befreit. Die Schneeschieber werden dabei mit den normalen Gabelzinken aufgenommen, mit einem Sicherheitsbolzen verankert und schon kann der Winterdienst beginnen. Je nach Bedarf gibt es zahlreiche, unterschiedliche Breiten, angefangen von 150cm Räumbreite bis hin zu Modellen mit einer Räumbreite von 240cm.

Streugeräte halten Flächen dauerhaft schnee- und eisfrei

Wenn der Schnee geräumt ist, verbleibt manchmal noch eine Eisfläche. Hier kommen die unterschiedlichen Streugeräte zum Einsatz, die gleichmäßig das Winterstreugut über die Fläche verteilen und diese dauerhaft von Schnee und Eis befreien. Sogenannen Anbaustreuer / Nachlaufstreuer werden einfach an den Stapler angekuppelt und durch die Bewegung der Räder wird der Streu-Mechanismus in Gange gesetzt. Diese auch Nachlauf-Streuwagen genannten Stapler-Streugeräte  sind sehr schnell einsatzbereit und günstig in der Anschaffung. Alternativ dazu gibt es Elektrostreugeräte. Diese Streugeräte für Stapler funktionieren hydraulisch oder elektrisch und leisten so sehr große Streubreiten.
Stapler-Schneeketten, Schneeschieber und Streugeräte – diese drei Gabelstapler-Anbaugeräte sind für einen effizienten Winterdienst unabdingbar. Mit diesen Winterdienstgeräten sind auch große Flächen schnell und problemlos von Schnee und Eis geräumt und der normale Betriebsablauf kann weitergehen.

Viele Grüße,

Alexander Kipp
Vom Team des Winterdienst-Profishop

Korrekte Lagerung von Winter-Streugut: Am besten in GFK-Streugutbehältern

Liebe Leser und Winterdienst-Profis,

wieder einmal war der Winter 2015 / 2016 sehr warm und in vielen Regionen Deutschlands ist bisher recht. Auch nach dem kurzen Wintereinbruch am letzten Wochenende sprechen die weiteren Aussichten nicht für langandauernde Kälte. Jetzt sollte man das Winter-Streugut  richtig einzulagern, so dass man auf der einen Seite für spontane Kältephasen doch noch gut gerüstet ist und sonst das Streugut für den nächsten Winter nutzbar bleibt. Das A und O ist hier die die richtige Lagerung vom Streugut. Nur so übersteht das Streugut die Monate bis zum nächsten Winter und kann dann wieder normal eingesetzt werden.

Das meiste Streugut ist dbaei kein reines Streusalz – denn das darf in vielen Regionen gar nicht verwendet werden. Lediglich kommunale Winterdienste haben hier manchmal eine Ausnahmeerlaubnis. Meistens handelt es sich daher um Sand bzw. Granulatmischungen. Wann man welches Streugut einsetzen sollte, haben wir in einem älteren Beitrag schon einmal erläutert: Was ist das beste Streugut im Winter?
Das Streugut – egal ob Sand, Granulat oder Salz – kann durch eine falsche Aufbewahrung schnell unbrauchbar werden. Das kostet nicht nur unnötig Geld, sondern bei einem spontanen Temperatursturz ist das benötigte Streugut nicht verfügbar. Am besten lagert man das Streugut nicht nur im Winter, sondern auch im Rest des Jahres in den dafür speziell konstruierten Streugutbehältern.

Robuste Streugutbehälter haben viele Vorteile: Die Behälter für Streugut und die Deckel sind aus GFK (glasfaserverstärktem Kunststoff) gefertigt. Daher sind die Streugutbehälter besonders robust und bieten einen guten Schutz vor Vandalismus, gerade für öffentliche zugängliche Streugutbehälter besonders wichtig (da diese häufig an Straßen etc. stehen, sollten kommunale Streugutbehälter immer einen Vandalismusschutz besitzen). Neben dem Schutz vor Vandalismus bietet diese robuste Bauweise eine Lebensdauer von über 20 Jahren. Gleichzeitig sind die Streugutbehälter durch die solide Bauweise zu  100% korrosions- und wetterbeständig, so dass auch das darin gelagerte Streugut (bspw. das häufig als Winterstreugut verwendete Salz-Sand-Gemisch) dem Streugutbehälter nichts anhaben kann.

Die Varianten der GFK-Streugutbehälter unterscheiden sich im Volumen (von 100l bis 1500l) und ob die Streugut-Behälter direkt eine Entnahmeöffnung haben. Sie sind in zwei Farbvariationen erhältlich: Der Behälter ist entweder grau oder grün, der Deckel ist jeweils orange. Hier noch einige Bilder von verschiedenen Streugut-Behältern

Damit kommt Ihr Streugut perfekt durch das Jahr und ist immer bei Bedarf verfügbar!

Viele Grüße,
Alexander Kipp
Vom Winterdienst-Profishop-Team